Wolf Welcker, Keller zu Forchtenberg, Adam Müller, Bürgermeister, und die Mitglieder des Gerichts Hans Götz, Contz Berler, Steffel Engler, Jakob Gybler, Michel Berler, Hans Berler und Michel Stirn beurkunden den Erbvertrag zwischen den Kindern des verstorbenen Wendel Beller und deren Stiefmutter Anna Müller. Die Kinder des Wendel Beller erhalten eine Wiese in der Wülfinger Flur, die Bergwiese, einen Weingarten, 2 Pferde, "geschirr alles das zu dem baw gehört." Anna Müller erhält das lebenslange Nutzungsrecht über mehrere Äcker und soll der anderen Partei 15 fl zahlen.
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Wolf Welcker, Keller zu Forchtenberg, Adam Müller, Bürgermeister, und die Mitglieder des Gerichts Hans Götz, Contz Berler, Steffel Engler, Jakob Gybler, Michel Berler, Hans Berler und Michel Stirn beurkunden den Erbvertrag zwischen den Kindern des verstorbenen Wendel Beller und deren Stiefmutter Anna Müller. Die Kinder des Wendel Beller erhalten eine Wiese in der Wülfinger Flur, die Bergwiese, einen Weingarten, 2 Pferde, "geschirr alles das zu dem baw gehört." Anna Müller erhält das lebenslange Nutzungsrecht über mehrere Äcker und soll der anderen Partei 15 fl zahlen.
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Fo 2 U 6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Fo 2 Bestand Forchtenberg I
Bestand Forchtenberg I >> 1. Urkunden
1547, Montag nach Margartha (18. Juli), Forchtenberg
Sr.: Aussteller (Siegel der Stadt Forchtenberg)
Ausfertigung, Papier
Ausfertigung, Papier
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ