Friedberg, Burg: Ritter Johann v. Stockheim (Stog-) bekundet, daß er 26 Gulden und 8 Turnosen jährlicher Gülte, die sein Vater Gottfried v. Stockheim vorzeiten von Komtur, Prior und Konvent des Johanniterordens zu [Hoch-, Nieder-] Weisel gekauft hatte, wofür ihm ihr Zehnter zu Grüningen verpfändet war, dem zu Ehren der heiligen Peter und Paul und Sebastian geweihten Altar in der Pfarrkirche der Burg Friedberg gestiftet hat, die jetzt Johann Bode, Altarist daselbst, und später seine Nachfolger genießen sollen. Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg sollen den Altar im Fall einer Vakanz wieder neu verleihen.
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Friedberg, Burg: Ritter Johann v. Stockheim (Stog-) bekundet, daß er 26 Gulden und 8 Turnosen jährlicher Gülte, die sein Vater Gottfried v. Stockheim vorzeiten von Komtur, Prior und Konvent des Johanniterordens zu [Hoch-, Nieder-] Weisel gekauft hatte, wofür ihm ihr Zehnter zu Grüningen verpfändet war, dem zu Ehren der heiligen Peter und Paul und Sebastian geweihten Altar in der Pfarrkirche der Burg Friedberg gestiftet hat, die jetzt Johann Bode, Altarist daselbst, und später seine Nachfolger genießen sollen. Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg sollen den Altar im Fall einer Vakanz wieder neu verleihen.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1423 Juli 2
Ausf., Perg., anh. Sg. besch. u. verbl.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1423, feria sexta proxima post die beatorum Petri et Pauli apostolorum
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Bestellnummer: A 3, Nr. 111/449
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ