Johann Henrich Larentz, Bürgermeister in Beverungen1), als Vormund und Johann Christof Müller aus Warburg als Kurator ihres Pflegesohns Anton Joseph Larentz leihen von dem Wormelner Propst Balthasar Frischen bzw. vom Kloster 250 Rtlr „in vollgültigen Drittel- und Zweidrittelstücken“ zur Aufnahme des Jurastudiums ihres Pflegesohns an der Universität Erfurt. Sie verzinsen das Kapital mit jährlich 12 Rtlr. und 18 Groschen, die 1727 erstmalig zu zahlen sind. Müller setzt dem Kloster zweieinhalb Morgen zehntbares, im Feld zu Mühlhausen2) bei Engelhard Möllers Erben liegendes Erbland, zwei Morgen bei der alten Warte zwischen Engelhard Möllers Erben und Bürgermeister Kentrup gelegenes Land, zwei Morgen zehntfreies Erbland am Gänsefuß zwischen dem verstorbenen Bürgermeister Joseph Peter Schlicker und Regimentsquartiermeister Schlüters Erben gelegenes Land und zwei Morgen auf dem Profith zwischen dem Kanzleisekretär Koch und dem verstorbenen Bürgermeister J. Peter Schlicker gelegenes Land zum Unterpfand.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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