Haus- und Lehnsarchive: Lehnsarchive (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Nassauische Territorien >> Haus- und Lehnsarchive
Enthält: Urkunden 1236-1866, in alphabetischer Folge von etwa 680 Familien:
umfangreiche Überlieferung der von Allendorf, von Bergen gen. Keßler, von Breidbach, von Breidenbach-Breidenstein, Brömser von Rüdesheim, Kämmerer von Worms gen. von Dalberg, Klüppel von Elkerhausen, Köth von Wahnscheid, Kratz von Scharfenstein, Frei von Dehrn, von Dernbach, von Dienheim, von Diez, von Eltz, von Friesensee, von Geispitzheim (= Gabsheim), von Geroldstein, Greiffenclau von Vollrads, von Grorod, von Hattstein, Hilchen von Lorch, von Hohenfeld, von Hohenstein, von Irmtraut, Grafen von Isenburg-Grenzau, Landschad von Steinach, von Langeln, von Langenau, Lerch von Dirmstein, Lersner, von der Leyen, Herren von Limburg, von Lindau, Loener von Laurenburg, von Metternich, von Mudersbach, von Nassau, von Ottenstein, von Praunheim, von Preuschen, von Reifenberg, von Rheinberg, Riedesel, von Riedt, von Schönborn, Ganerben von Schornsheim, von Schrautenbach, Schütz von Holzhausen, von Schwalbach, von Seelbach, von Sickingen, von Soetern, von Sohlern, von Solms, Specht von Bubenheim, von Sponheim, Sprikast von Waldmannshausen, von Staffel, vom Stein, von Stein-Kallenfels, von Stockheim, Streuff von Lauenstein, von Trohe, von Wachenheim, Waldbott von Bassenheim, Waldecker von Kempt, von Walderdorff, von Walbrunn, von Warsberg, Wentz von Niederlahnstein, Grafen von Sayn-Wittgenstein und Wolfskehl sowie andere
Akten 1282 bis Mitte 19. Jh., meist 17. und 18. Jh.: Generallehnsakten, Personal und Verwaltung des Lehnsarchivs, Passivlehen, Aktivlehen mit Nassau-Idsteiner Vasallen 1393-1426, Nassau-Saarbrücker Lehen 1560, Nassau-Wiesbadener Lehen 1568, Vasallen von Nassau-Saarbrücken 1431
Mannbücher: Nassau-Saarbrücken 1426-33, Herrschaft Kirchheimbolanden 1312-1548, Nassau-Idstein-Wiesbaden 1484, 1564-84, Nassau-Weilburg 1523
Sponheimer Lehnsbuch 1288 bis 1477
Akten der einzelnen Geschlechter in alphabetischer Folge: meist Lehnssachen, jedoch auch Rechtsstreitigkeiten und Familiensachen, so u. a. Brendel von Homburg, Frei von Dehrn, von Langenau und von Soetern, vielfach mit älteren Vorakten und Urkundenabschriften
Bestandsgeschichte: Der im Archiv gebildete Mischbestand enthält als Kern Urkunden und Akten der Lehnshöfe der walramischen Linien des Hauses Nassau. Mit der Nassau-Usinger Überlieferung wurden schon in Idstein die von Nassau-Weilburg und 1846 auch Lehnsakten von Nassau-Oranien vereinigt. Dazu kamen Ablieferungen des Lehenhofes zu Wiesbaden, der auch ältere Lehnsüberlieferung der Territorien, so 1807 die Lehnsakten der Grafschaft Sayn, übernommen hatte. Bis zum Ende des 19. Jhs. wurden bei Ordnungsarbeiten die Lehns- und Adelsurkunden aus den 'Amtsarchiven' und anderen Beständen ausgeschieden und hier eingereiht. Nach der Einstellung dieser auch für die restlichen Lehnsurkunden von Nassau-Oranien geplanten Einordnung in diesen Bestand wurden aus diesem nach Provenienz Urkunden und Akten in die Bestände Nassau-Oranien, Kurtrier, Kurpfalz, Abtei Arnstein u. a. zurückgelegt. Ein kleiner Bestand nassauischer Adels- und Lehnsakten für den Kreis Wetzlar wurde 1936 vom Staatsarchiv Koblenz übernommen.
Der Bestand enthält u. a. Lehnsurkunden folgender Provenienzen:
Nassau-Idstein, Nassau-Wiesbaden, Nassau-Saarbrücken, Nassau-Weilburg, Nassau-Dillenburg, Nassau-Beilstein, Nassau-Diez, Nassau-Hadamar, Nassau-Oranien, Herzogtum Nassau, Kurköln, Kurmainz, Kurpfalz, Kurtrier, Hochstift Worms, Landgrafen von Hessen, auch Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel, Markgrafen von Baden, Grafen und Herren von Bolanden, Diez, Eppstein, Eppstein-Königstein, Falkenstein-Münzenberg, Hanau-Lichtenberg, Isenburg-Grenzau, Katzenelnbogen, Leiningen-Westerburg, Limburg, Merenberg, Molsberg, Rieneck, Sponheim, Stolberg-Königstein, Westerburg, Wied-Runkel, Zweibrücken-Bitsch, Wild- und Rheingrafen von Rolshausen (wegen Helfenstein) und von Kronberg;
Abteien Arnstein, Bleidenstadt, Seligenstadt am Main, Limburg an der Haardt, St. Alban und Jakobsberg zu Mainz und St. Matthias zu Trier, Dompropstei zu Mainz, Stifte Bleidenstadt, Dietkirchen, St. Florin zu Koblenz, Limburg an der Lahn (Propstei) und einzelner Adelsfamilien.
Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Lehenhof des Herzogtums Nassau in Wiesbaden war seit 1807 für alle, auch die früher von fremden Lehnshöfen abhängigen, im Bereich des Herzogtums Nassau gelegenen Lehen zuständig.
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Gensicke, 1981/1982 (masch.)
Findmittel: Urkunden und Akten der einzelnen Geschlechter: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Generalakten: Repertorium nach Repertorium von 1849-1956, 1987 (masch.)
Findmittel: Akten: Repertorium von Gensicke, 1981 (masch.)
Zusatzinformationen: Die mit "Dep." (Deperditum) bezeichneten Verzeichnungen fehlen im Bestand und können nicht vorgelegt werden (144 Verzeichnungen).
umfangreiche Überlieferung der von Allendorf, von Bergen gen. Keßler, von Breidbach, von Breidenbach-Breidenstein, Brömser von Rüdesheim, Kämmerer von Worms gen. von Dalberg, Klüppel von Elkerhausen, Köth von Wahnscheid, Kratz von Scharfenstein, Frei von Dehrn, von Dernbach, von Dienheim, von Diez, von Eltz, von Friesensee, von Geispitzheim (= Gabsheim), von Geroldstein, Greiffenclau von Vollrads, von Grorod, von Hattstein, Hilchen von Lorch, von Hohenfeld, von Hohenstein, von Irmtraut, Grafen von Isenburg-Grenzau, Landschad von Steinach, von Langeln, von Langenau, Lerch von Dirmstein, Lersner, von der Leyen, Herren von Limburg, von Lindau, Loener von Laurenburg, von Metternich, von Mudersbach, von Nassau, von Ottenstein, von Praunheim, von Preuschen, von Reifenberg, von Rheinberg, Riedesel, von Riedt, von Schönborn, Ganerben von Schornsheim, von Schrautenbach, Schütz von Holzhausen, von Schwalbach, von Seelbach, von Sickingen, von Soetern, von Sohlern, von Solms, Specht von Bubenheim, von Sponheim, Sprikast von Waldmannshausen, von Staffel, vom Stein, von Stein-Kallenfels, von Stockheim, Streuff von Lauenstein, von Trohe, von Wachenheim, Waldbott von Bassenheim, Waldecker von Kempt, von Walderdorff, von Walbrunn, von Warsberg, Wentz von Niederlahnstein, Grafen von Sayn-Wittgenstein und Wolfskehl sowie andere
Akten 1282 bis Mitte 19. Jh., meist 17. und 18. Jh.: Generallehnsakten, Personal und Verwaltung des Lehnsarchivs, Passivlehen, Aktivlehen mit Nassau-Idsteiner Vasallen 1393-1426, Nassau-Saarbrücker Lehen 1560, Nassau-Wiesbadener Lehen 1568, Vasallen von Nassau-Saarbrücken 1431
Mannbücher: Nassau-Saarbrücken 1426-33, Herrschaft Kirchheimbolanden 1312-1548, Nassau-Idstein-Wiesbaden 1484, 1564-84, Nassau-Weilburg 1523
Sponheimer Lehnsbuch 1288 bis 1477
Akten der einzelnen Geschlechter in alphabetischer Folge: meist Lehnssachen, jedoch auch Rechtsstreitigkeiten und Familiensachen, so u. a. Brendel von Homburg, Frei von Dehrn, von Langenau und von Soetern, vielfach mit älteren Vorakten und Urkundenabschriften
Bestandsgeschichte: Der im Archiv gebildete Mischbestand enthält als Kern Urkunden und Akten der Lehnshöfe der walramischen Linien des Hauses Nassau. Mit der Nassau-Usinger Überlieferung wurden schon in Idstein die von Nassau-Weilburg und 1846 auch Lehnsakten von Nassau-Oranien vereinigt. Dazu kamen Ablieferungen des Lehenhofes zu Wiesbaden, der auch ältere Lehnsüberlieferung der Territorien, so 1807 die Lehnsakten der Grafschaft Sayn, übernommen hatte. Bis zum Ende des 19. Jhs. wurden bei Ordnungsarbeiten die Lehns- und Adelsurkunden aus den 'Amtsarchiven' und anderen Beständen ausgeschieden und hier eingereiht. Nach der Einstellung dieser auch für die restlichen Lehnsurkunden von Nassau-Oranien geplanten Einordnung in diesen Bestand wurden aus diesem nach Provenienz Urkunden und Akten in die Bestände Nassau-Oranien, Kurtrier, Kurpfalz, Abtei Arnstein u. a. zurückgelegt. Ein kleiner Bestand nassauischer Adels- und Lehnsakten für den Kreis Wetzlar wurde 1936 vom Staatsarchiv Koblenz übernommen.
Der Bestand enthält u. a. Lehnsurkunden folgender Provenienzen:
Nassau-Idstein, Nassau-Wiesbaden, Nassau-Saarbrücken, Nassau-Weilburg, Nassau-Dillenburg, Nassau-Beilstein, Nassau-Diez, Nassau-Hadamar, Nassau-Oranien, Herzogtum Nassau, Kurköln, Kurmainz, Kurpfalz, Kurtrier, Hochstift Worms, Landgrafen von Hessen, auch Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel, Markgrafen von Baden, Grafen und Herren von Bolanden, Diez, Eppstein, Eppstein-Königstein, Falkenstein-Münzenberg, Hanau-Lichtenberg, Isenburg-Grenzau, Katzenelnbogen, Leiningen-Westerburg, Limburg, Merenberg, Molsberg, Rieneck, Sponheim, Stolberg-Königstein, Westerburg, Wied-Runkel, Zweibrücken-Bitsch, Wild- und Rheingrafen von Rolshausen (wegen Helfenstein) und von Kronberg;
Abteien Arnstein, Bleidenstadt, Seligenstadt am Main, Limburg an der Haardt, St. Alban und Jakobsberg zu Mainz und St. Matthias zu Trier, Dompropstei zu Mainz, Stifte Bleidenstadt, Dietkirchen, St. Florin zu Koblenz, Limburg an der Lahn (Propstei) und einzelner Adelsfamilien.
Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Lehenhof des Herzogtums Nassau in Wiesbaden war seit 1807 für alle, auch die früher von fremden Lehnshöfen abhängigen, im Bereich des Herzogtums Nassau gelegenen Lehen zuständig.
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Gensicke, 1981/1982 (masch.)
Findmittel: Urkunden und Akten der einzelnen Geschlechter: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Generalakten: Repertorium nach Repertorium von 1849-1956, 1987 (masch.)
Findmittel: Akten: Repertorium von Gensicke, 1981 (masch.)
Zusatzinformationen: Die mit "Dep." (Deperditum) bezeichneten Verzeichnungen fehlen im Bestand und können nicht vorgelegt werden (144 Verzeichnungen).
192 m (ca. 6500 Urkunden; 111,5 m Akten)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Die jüngere Aktenüberlieferung des nassauischen Lehnhofes aus dem 19. Jh. befindet sich in Abt. 210.
Koblenz
Limburg
Limburg an der Haardt
Mainz
Wiesbaden
Bleidenstadt
Dietkirchen
Arnstein
Seligenstadt a.M.
Trier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ