Moritz Wilhelm, Herzog von Sachsen-Merseburg und Markgraf der Niederlausitz, belehnt die Gebrüder Gotthelf Siegfried, Hofrat, Christian Friedlieb, Gottlieb Friedrich und Sigismund Ehrenfried von Oppel mit dem durch Kaufvertrag vom 11. Mai 1691 von der herzoglichen Rentkammer zu Merseburg von Ernst von Oppel erworbenen, durch Vergleich vom 20. März 1714 an die genannten Brüder gelangten Gut Gosda mit allen Zubehörungen, nämlich mit Dorf und Rittersitz Gosda, den Dörfern Proschim und Welzow, dem geistlichen Lehen Sanctae Crucis zu Gosda, je einer Mühle in der Heide bei den Dörfern Proschim und Gosda, ferner mit der sogenannten Spremberger Heide, wie sie von den Dörfern Terpe, Jessen, Gosda, Proschim, Sabrodt und Bluhmen begrenzt wird, und mit den Zinsen einiger Adliger und Bauern in den Dörfern Stradow, Jessen, Terpe, Wolkenberg, Pulsberg, Sabrodt, Proschim und Gosda. Ferner belehnt er zur gesamten Hand ihre Vettern, Bernhard Wilhelm von Oppel, kurpfälzischen Kammerherrn, und Erdmann Moritz Friedrich von Oppel. "geschehen und geben zu Lübben, am 2. Octobris, anno 1715."

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Brandenburgisches Landeshauptarchiv
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