Johann Friedrich Bock zu Sankt Wendel, kaiserlicher Notar, bekundet, dass vor ihm Maria Apollonia, Witwe des Jakob v. Wachold, die ihr testamentar...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1611-1630
1627 Januar 8, Mainz, Haus zur Lederhose
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Friedrich Bock zu Sankt Wendel, kaiserlicher Notar, bekundet, dass vor ihm Maria Apollonia, Witwe des Jakob v. Wachold, die ihr testamentarisch zugefallenen Güter zu Geisenheim für 12.000 Gulden an den Andreas Wilhelm v. Nassau gen. Braun, österreichischen Kapitän und Amtmann zu Germersheim, verkauft habe. Für die noch nicht bezahlten 2.000 Gulden werden jährlich 100 Gulden Zins auf die hessische Kellerei Gießen auf Lebenszeit der Käuferin angewiesen, die die Kinder des Käufers erzieht und dafür freie Wohnung erhalten soll
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Dalberg. Archiv 0 4 - Ausf., Rerg., Notariatsinstrument mit Notarszeichen, anh. Sg. in Holzkapsel
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Dalberg. Archiv 0 4 - Ausf., Rerg., Notariatsinstrument mit Notarszeichen, anh. Sg. in Holzkapsel
(Verlorene Urkunde des Osteiner Archivs im ehemals dalbergischen Archiv zu Aschaffenburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ