Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände): Familie v. Buseck und Ganerbschaft Buseckertal (Bestand)
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F 28
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände)
(1337 -) 1575 - 1913
Enthält: Die Akten beinhalten Familiensachen der v. Buseck (u.a. Testamente, Nachlassregelungen, Schuldverschreibungen, diverse Prozesse, Familienkonferenzen, Korrespondenzen usw.), kaiserliche Lehns- und Schutzbriefe, insbesondere auch für die Ganerbschaft Buseckertal, sowie Lehnsverhältnisse mit Hessen-Darmstadt. Darüber hinaus liegen diverse Akten über Güterverwaltung, Nutzungsrechte und Einkünfte sowie deren Ablösung in den Orten des Buseckertales (Albach, Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Großen-Buseck, Oppenrod, Reiskirchen und Rödgen) sowie u.a. in Bellersheim, Großen-Linden, Heringen und Rasdorf (bei Hünfeld) vor. Auch sind Akten über die Gerichtsbarkeit im Buseckertal (u.a. isenburgisches Vogteigericht) sowie zahlreiche Rezeptionssachen (vor allem Reverse über adlige Abkunft und einige wenige Aufschwörungsprotokolle) der Ganerben aus den Familien v. Buseck und v. Trohe enthalten. Rechenschaftsberichte des ganerbschaftlichen Syndikus v. Buri (1. Hälfte 19. Jahrhundert) sind ebenso vorhanden wie Akten, insbesondere Verwaltungsberichte des ritterschaftlichen Kaufunger Stiftsfonds, an dem die v. Buseck auch beteiligt waren (18.-20.Jahrhundert), und einige wenige Verzeichnisse des Familienarchivs. Der Bestand enthält lediglich eine fragmentarische Rechnungsüberlieferung (Frucht und Geldrechnungen sowie Urkunden zur Rechnung) der Freiherren v. Buseck, darüber hinaus einige weitere Amtsbücher, wie z.B. der Band 'Sammlung.von Urkundenabschriften ... zur Geschichte der Wetterau' (Nr. 434).
Bestandsgeschichte: Das bisher im Eigentum von Frau Imma Kaffenberger, Freiburg, befindliche Aktenarchiv wurde zusammen mit dem Urkundenarchiv (siehe Bestand B 14), in dem sich auch Aktenreste befanden (0,2 m), in zwei Ablieferungen vom August 1997 und Februar 2000 an das Staatsarchiv abgegeben. Der Bestand konnte in den Jahren 1999/2000 von Friedrich Battenberg zusammen mit den Urkunden verzeichnet werden.
Findmittel: Online-Datenbank
Findmittel: Gedrucktes Findbuch mit Stammtafeln und Indices: Archiv der Familie von Buseck und der Ganerbschaft Buseckertal (Bestände B 14 und F 28), bearbeitet von J. Friedrich Battenberg, Darmstadt 2000 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 46)
Referent: Lars Adler, Friedrich Battenberg
Bestandsgeschichte: Das bisher im Eigentum von Frau Imma Kaffenberger, Freiburg, befindliche Aktenarchiv wurde zusammen mit dem Urkundenarchiv (siehe Bestand B 14), in dem sich auch Aktenreste befanden (0,2 m), in zwei Ablieferungen vom August 1997 und Februar 2000 an das Staatsarchiv abgegeben. Der Bestand konnte in den Jahren 1999/2000 von Friedrich Battenberg zusammen mit den Urkunden verzeichnet werden.
Findmittel: Online-Datenbank
Findmittel: Gedrucktes Findbuch mit Stammtafeln und Indices: Archiv der Familie von Buseck und der Ganerbschaft Buseckertal (Bestände B 14 und F 28), bearbeitet von J. Friedrich Battenberg, Darmstadt 2000 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 46)
Referent: Lars Adler, Friedrich Battenberg
4,125 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bestand B 14 (Urkunden der Familie v. Buseck) sowie Bestände B 9 (Urkunden Solms-Rödelheim), E 9 (Justizangelegenheiten, hier insbesondere Akten über Hexerei- und Zauberei-Prozesse in der Ganerbschaft Buseckertal), E 12 (Adel und Standesherren, insbes. v. Buseck und Ganerbschaft Buseckertal), E 14 G (Lehnsakten), F 1 (Mittelrheinische Reichsritterschaft) und F 2 (Oberrheinische Reichsritterschaft)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ