Graf Johann von Nassau-Hadamer, Graf Wilhelm von Wied und Gerlach, Herr zu Isenburg, als Obmänner des aus Propst Konrad zu St. Moritz in Mainz, Ritter Heinrich Beyer von Bopart und den Rittern Frank von Kronberg und Siegfried von Rinberg bestehenden Schiedsgerichts entscheiden in Streitsachen des Grafen Johann von Nassau-Merenberg gegen Ritter Johann Mertz wie folgt: der Graf soll den Ritter wieder in Besitz des ihm einst für das Haus Emmershausen zugesprochenen Hausen Grebenhusen, das er ihm wieder entzogen hat, setzen. Die Einsetzung soll solange andauern bis ihm Emmershausen restituiert werde, es sei denn, dass er (der Graf) beweisen könne, dass Mertz auf Emmershausen verzichtet und das Gut verkauft habe.
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Graf Johann von Nassau-Hadamer, Graf Wilhelm von Wied und Gerlach, Herr zu Isenburg, als Obmänner des aus Propst Konrad zu St. Moritz in Mainz, Ritter Heinrich Beyer von Bopart und den Rittern Frank von Kronberg und Siegfried von Rinberg bestehenden Schiedsgerichts entscheiden in Streitsachen des Grafen Johann von Nassau-Merenberg gegen Ritter Johann Mertz wie folgt: der Graf soll den Ritter wieder in Besitz des ihm einst für das Haus Emmershausen zugesprochenen Hausen Grebenhusen, das er ihm wieder entzogen hat, setzen. Die Einsetzung soll solange andauern bis ihm Emmershausen restituiert werde, es sei denn, dass er (der Graf) beweisen könne, dass Mertz auf Emmershausen verzichtet und das Gut verkauft habe.
161, U 4
161 Nassau-Weilburg: Amt Weilmünster
Nassau-Weilburg: Amt Weilmünster >> Urkunden >> 1338-1499
1363 Juli 24
Ausfertigung, Pergament, Siegel der Obmänner anhängend
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Obmänner und Schiedsleute
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ