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Bestand Ernsbach (Bestand)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Kommunalarchive im Hohenlohekreis >> Stadt- und Gemeindearchive >> Stadtarchiv Forchtenberg >> Teilorte
1568-1989
Inhalt und Bewertung
Das wohl im 8. Jahrhundert in der fränkischen Ausbauzeit entstandene, 1037 erstmals genannte Dorf Ernsbach gehörte zur Gründungsausstattung des Kollegialstifts Öhringen. Im 14. Jahrhundert lagen die Vogteirechte bei verschiedenen Herren (Heinrich von Tullau, Kunz von Veinau). 1514/1517 veräußerte das Stift Öhringen seine Befugnisse im Dorf - und damit auch die Vogteirechte - an die Grafen von Hohenlohe. Bei der Landesteilung von 1553/1555 kam Ernsbach an die Hauptlinie Hohenlohe-Neuenstein; die Zent wurde dem Amt Forchtenberg zugeordnet. Von 1610 bis 1756 gehörte Ernsbach zur Herrschaft der Linie Hohenlohe-Weikersheim und bildete ein eigenes Amt, zu dem zeitweilig auch Neureut und Tiefensall gehörten. Mitte des 18. Jhts. wurde das Amt Ernsbach mit dem Stadtvogteiamt Forchtenberg vereinigt. Infolge des Erlöschens der Weikersheimer Linie 1756 kam Ernsbach an die Linie Hohenlohe-Öhringen.
Nach der Mediatisierung und dem Übergang an Württemberg 1806 gehörte Ernsbach zum Patrimonialamt Forchtenberg im Oberamt Neuenstein. 1809 wurde der Ort dem Oberamt Schöntal zugeschlagen und nach dessen Auflösung 1810 dem Unteramt Sindringen im Oberamt Öhringen. Mit der Auflösung des Unteramts Sindringen 1819 wurde Ernsbach direkt dem Oberamt Öhringen (seit 1938 Landkreis Öhringen) unterstellt.
Infolge der Gemeindereform bildet Ernsbach zusammen mit Forchtenberg, Muthof und Sindringen seit dem 1. Januar 1972 die Großgemeinde Forchtenberg. Der Landkreis Öhringen ging 1973 im neu gegründeten Hohenlohekreis auf.
Gliederung: 1. Akten und Bände nach Flattich-Aktenplan; 2. Rechnungen.
1. Behördengeschichte: Das wohl im 8. Jahrhundert in der fränkischen Ausbauzeit entstandene, 1037 erstmals genannte Dorf Ernsbach gehörte zur Gründungsausstattung des Kollegialstifts Öhringen (1). Im 14. Jahrhundert lagen die Vogteirechte bei verschiedenen Herren (1345 (2) und 1351 (3) Heinrich von Tullau, 1381 Kunz von Veinau (4)). 1514 (5)/1517 (6) veräußerte das Stift Öhringen seine Befugnisse im Dorf an die Grafen von Hohenlohe. Fortan lagen die Vogteireche bei den Grafen von Hohenlohe. Bei der Landesteilung von 1553/1555 kam Ernsbach an die Hauptlinie Neuenstein und wurde die Zent dem Amt Forchtenberg zugeordnet (7). Von 1610 (8) bis 1756 (9) gehörte Ernsbach zur Linie Weikersheim und hatte ein eigenes Amt (10), zu welchem zeitweilig auch Neureut (1687 (11)) und Tiefensall (1696 (12), 1708 (13) und 1724 (14)) gehörten. 1740 soll das Amt Ernsbach mit dem Stadtvogteiamt Forchtenberg vereinigt worden sein (15). Fest steht laut Kirchenbuch indes nur, dass Johann Friedrich Wibel, Erbpächter des hiesigen Eisenwerks, ab 1740 von Ernsbach aus das Amt Forchtenberg versah und sich 1753 in Forchtenberg als Kammerrat niederließ (16). Ob damit auch das Amt Ernsbach aufhörte zu existieren (17), bleibt ungewiss. Vielmehr wurde es kombiniertes Amt fortgeführt (18). Als 1756 die Linie Weikersheim erlosch, gehörte Ernsbach bis zur Mediatisierung durch Württemberg zur Linie Hohenlohe-Öhringen (19). Nach dem Anschluss an Württemberg gehörte Ernsbach zum Patrimonialamt Forchtenberg im Oberamt Neuenstein (20). Seit dem 1. November 1809 gehörte Ernsbach zum Oberamt Schöntal (21). Durch das Organisationsgesetz vom 3. November 1810 wurde das Oberamt Schöntal, das zur Landvogtei an der Jagst gehörte, aufgelöst (22). Ernsbach kam nun zum Unteramt Sindringen im Oberamt Öhringen (23). Nach dem Auflösen des Unteramts Sindringen 1819 gehörte Ernsbach als Amtsort direkt zum Oberamt Öhringen (24), ab 1938 zum Kreis Öhringen. Seit dem 1. Januar 1972 bildet Ernsbach zusammen mit Forchtenberg, Muthof und Sindringen infolge der Gemeindereform die Großgemeinde Forchtenberg. Dorfordnungen liegen von 1475 (25) und 1568 (26) vor. In der Dorfordnung von 1475 kommt das Gericht vor, 1568 ein Schultheiß. Die Namen der Schultheißen liegen erst ab 1789 lückenlos vor.
2. Bestandsgeschichte: Die Gemeinde besass ein Pfarrhaus (Gebäude Nummer 16), in welchem seit seiner Erbauung ein Raum für die Schule eingerichtet war (27). In der oberen Etage wohnte der Pfarrer und die untere Etage nutzte laut Gemeindebürgermeisterrechnung der Schullehrer (28). Wahrscheinlich befand sich in diesem Gebäude auch ein Gelass für den Gemeinderat. Vielleicht stand hier der Bücherkasten, welcher in der Kommunrechnung von 1810/1811 (29) und danach nur noch im Inventarium zur Bürgermeisterrechnung 1813/1814 genannt wird (30). 1827 wurde die Erbauung eines neuen Schulhauses (Gebäude Nummer 16B) anstelle des alten Hirtenhauses bei der Judenschule beschlossen (31). Das Gemeindeglöckle des alten Hirtenhauses wurde auf das neue Schulhaus übertragen (32). Die frei gewordene untere Etage des Pfarrhauses benütze man nun als Ratszimmer (33). Für das neu eingerichtete Ratszimmer wurden ein Registraturkasten und eine Truhe zur Aufbewahrung der Unterpfandsbücher angeschafft (34). Man wird darin die Anfänge einer ersten Registratur sehen können. Das Ruggericht von 1834 meldet von dieser Registratur: "Die Bücher und sonstigen Akten sind, obgleich Aufschriften an den für sie bestimmten Fächern vorhanden sind, so untereinander gelegen, dass die Registratur, zu deren Einrichtung man dem Vorsteher nachgeholfen hat, wieder in ihre alte Ordnung kommt" (35). Für die Heiligen- und Almosenrechnungen wurde 1835 ein Registraturkasten angeschafft, in welchem auch Krankenkelch, Patene und hölzerne Hostienbüchse in einer Schachtel verwahrt wurden (36). 1843 vermeldet das Ruggericht: "Die Registratur ist nicht gehörig geordnet, denn es fehlen darin sehr viele Akten, teils ältere, teils laufende. Auch vermisst man eine Trennung der gerichtlichen und Administrationsakten, weshalb rezessiert wird, dass fürs erste ein besonderer Kasten gefertigt und der Kasten für die letzteren mit den geeigneten Aufschriften zu Aufbewahrung der verschiedenen Akten versehen werde" (37). Über die Fertigung eines neuen Kastens finden sich keine Ausgaben in der Gemeindepflegrechnung. Wohl deshalb bemängelt das Ruggericht von 1846: "Für die Aufbewahrung der Rechnungsakten muss noch ein geschlossener Behälter angeschafft und die gerichtlichen Akten von den Verwaltungs- und Polizeiakten getrennt aufbewahrt werden" (38). Doch auch diesmal finden sich keine Ausgaben über die Fertigung eines neuen Kastens in der Gemeindepflegrechnung. Beim Ruggericht von 1857 heißt es über die Registratur: "In jedem Kasten sind die Akten nach dem Alphabet in Rubriken geordnet, und ein Repertorium hierüber, welches die Rubriken aufzählt, vorhanden. Außerdem ist ein weiterer Kasten und drei kleinere Behälter mit Akten, ferner Rechnungen ohne Behälter und ein besonderer Kasten für die Primärkataster und die Flurkarten vorhanden, worüber eine Beschreibung fehlt. In dem Ratslokal kann noch ein Kasten angebracht werden, um die freistehenden Akten und die in den verschiedenen kleinen Behältern verwahrten Akten aufzunehmen, als dann ist jenes Repertorium dadurch zu vervollständigen, dass auch alle übrigen Akten vollständig beschrieben und der Ort, wo sie liegen, nach den anzubringenden Nummern der Kästen angegeben wird" (39). Diesmal wurde ein Kasten "im Akkordweg" für 11 Gulden an einen ortsansässigen Schreiner vergeben (40). Beim Ruggericht von 1862 wurde festgestellt: "Der dermalige Ortsvorsteher, Schultheiß Heink, hat ein Repertorium über die Gemeinderegistratur angelegt, welche in den Kästen mit Nro. 1 - VIII unterbracht ist" (41). Auch beim Ruggericht von 1870 gab es nicht viel zu bemängeln: "Die Gemeinderegistratur ist in geordnetem Zustand, doch ist ein weiterer Kasten nötig, und die Änderung, welche die Einteilung der Akten in diesem weiteren Kasten mit sich bringt, seiner Zeit im Repertorium zu bemerken" (42). 1877 wurde die Registratur neu geordnet. Im Ruggerichtsrezessbuch von 1880 findet sich folgender Eintrag: "Die Registratur wurde 1877 neu geordnet, es lässt sich über deren Zustand nicht gerade klagen. Allein sie ist zu engräumig und es sollte notwendig ein weiterer Aktenkasten aufgestellt werden, aber in dem kleinen und niederen Lokal des sogenannten Rathauses fehlt es an Platz dazu und so bleibt nichts übrig, als eben die Akten so zusammenzurücken, dass der gegebene Raum ausreicht, bis es einmal gelingt, ein anderes und würdigeres Ratslokal und Geschäftzimmer des Ortsvorstehers zu gewinnen. Die Gemeindebehörde wird veranlasst, ihr Augenmerk hierauf zu richten" (43). Im Jahre 1883 hat die Gemeinde die Unterhaltungslast des Pfarrhauses "samt Ratslokalitäten" an den Staat abgetreten (44). Durch Kaufvertrag wurde das Pfarr- und Rathaus unentgeltlich an die königliche Staatsfinanzverwaltung übergeben: "Nachdem auf das Gesuch der Gemeinde Ernsbach das königliche Finanzministerium sich bereit erklärt hat, die in das Rathaus in Ernsbach eingebaute evangelische Pfarrwohnung nebst den Ratslokalen, welcher die Gemeinde für die Pfarrwohnung unentgeltlich abreten wird, in bauliche Unterhaltung der Staatsfinanzverwaltung unter der Bedingung zu übernehmen, dass der Aufwand für die jetzt erforderlichen Verbesserungen des Hauses in der Summe des gefertigen Überschlags von rund 2200 Mark auf kirchliche Mittel übernommen werde, und diese Übernahme vom königlichen evangelischen Konsistorium zugesagt worden ist, wird folgende Übereinkunft zwischen den obigen kontrahierenden Teilen abgeschlossen: Die Gemeinde tritt die bisherige Pfarrwohnung nebst dem Rathaus P[arzelle] No. 16a und 16b mit dem Vorplätzchen am Giebel gegen die Straße und dem Hofplatz, wie er versteint ist, an die Finanzverwaltung unentgeltlich ab [...]" (45). Durch die Abtretung des Ratslokals im Pfarrhaus musste nun ein neues Ratslokal und Lokal für den Schultheißen gesucht werden. Für jährlich 100 Mark mietete sich die Gemeinde beim Posthalter Rupp im Gasthaus zum "Rößle" (Gebäude Nummer 99) ein (46). Über die Unterbringung der Registratur im neuen Ratslokal meldet das Ruggericht von 1884: "Die in einem Kasten in der früheren Küche unterbrachten öffentlichen Rechnungen sind noch mit Schildern und Aufschriften zu versehen" (47). Ausführlicher ist der Ruggerichtsrezess von 1887: "Die Registratur befindet sich in fünf Kästen und zwei Reposidorien teils im Gemeinderatszimmer, teils im Öhrn, teils in einem Nebenzimmer. Sie ist entsprechend dem vorhandenen Registerplan gehalten, allein in dem Kasten Nro. 1 (im Öhrn) sind die Akten vielfach lose in den Fächtern, ohne gehörige Absonderung. Es ist nötig, dieselben zu ordnen und nach den verschiedenen Rubriken und Bezeichnungn in Umschläge zu sammeln und mit Umschnürung zu versehen" (48). Seit 1879 war die Stelle des Schultheißen durch gelernte Fachkräfte besetzt. Deshalb mussten diese künftig die Registratur "vorschriftsmäßig" führen und die Arbeiten nicht mehr an einen Verwaltungsaktuar übertragen (49). Doch bald schlichen sich wieder Mängel in der Registratur ein. Bei der Gemeindevisitation von 1897 heißt es nämlich: "Die Ordnung der Gemeinderegistratur lässt sehr zu wünschen übrig, ebenso die Beschaffenheit des Repertoriums. Es ist daher 1. die Registratur gut zu ordnen und 2. ein neues übersichtliches Repertorium unter Benützung des schon vorliegenden Formulars anzulegen" (50). Die Lokale der Gemeinde befanden sich weiterhin gegen Mietzins im Gasthaus zum "Rößle" (51). 1908/1909 ging es an die Erbauung eines Rathauses in Ernsbach am westlichen Ortsrand (52). Die Witwe des Samuel Kocherthaler zu Berlin machte hierfür eine Geldspende von 15.000 Mark. Aus dem Bauplan geht hervor, dass die Registratur im Erdgeschoss zwischen Grundbuchamt und Gemeinderatszimmer eingerichtet war. Von den alten Repertorien hat sich kein Exemplar erhalten. Einzig ein Verzeichnis der Kommission für Landesgeschichte über "Gemeindeakten, auf deren dauernde Erhaltung Gewicht zu legen ist" (53) aus dem Jahr 1910 liegt vor. Darin wegen "Heiligen- und Almosenrechnungen 1694ff. und Rechnung über Beisteuer und Verwendung von Geldern für den Kirchen- und Pfarrhausbau 1709-1711" genannt. Letztere Rechnung ist heute nicht mehr auffindbar. Aktenaussonderungen scheint es im großen Stil gegeben zu haben. Die Gemeindepflegrechnung von 1949 enthält eine Rechnung der Schraubenfabrik L. & C. Arnold an die Gemeinde mit dem Vermerk: "Mit unserem 5 to LKW Altpapier nach Möckmühl gefahren" (54). Auch ist die Registratur innerhalb des Rathauses verlegt worden. 1959 sind in einem Plan des Dachstockes zwei Registraturzimmer eingezeichnet (55). Im Jahr 1975 hat Kreisarchivar Jürgen Hermann Rauser das Archiv vorgeordnet und einen groben Übersichtsplan zum Archivinhalt erstellt. Dabei wird der Bestandsumfang mit 23,5 lfd. m angegeben (56).
3. Zur Bearbeitung des Bestandes: Mit der Eingemeindung war das Archiv von Ernsbach nach Forchtenberg gekommen. Im alten Schulhaus zu Forchtenberg wurden 32,5 lfd. m Akten aus Ernsbach verwahrt. Das Schriftgut sollte nun nach in Archiven üblichen Standards erschlossen werden, um es einer sinnvollen Benutzung durch die Verwaltung sowie durch die historische interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen und für die Zukunft zu sichern. In der Zeit vom 14. September 2017 bis 24. Juli 2018 wurden die Archivalien von Ernsbach geordnet. Gleichzeitig wurden die Archivalien gereinigt und von schädlichen Einflüssen wie Heftklammern, Büroklammern, Schnüren etc. befreit. Es wurden 2,5 lfd. m Papier ausgeschieden. Dies waren vor allem Doppelüberlieferungen, Mehrfertigungen, unbenutzte Vordrucke, Kontoauszüge, Lieferscheine, Rapportzettel, Aufmaße, Stimmzettel, Rundschreiben anderer Behörden und Institutionen, unberücksichtigte Angebote und Erlasse zu Sachbetreffen für die gar keine gemeindespezifischen Vorgänge angefallen waren. Ein Teil der Akten war ursprünglich nach den Signaturen des Flattich-Aktenplanes abgelegt worden. Der Bearbeiter hat deshalb alle Akten durchgreifend nach dem Flattich-Aktenplan geordnet. Die Bände wurden ebenfalls nach dem Flattich-Aktenplan geordnet und verzeichnet. Bei den Rechnungsunterlagen wurden Beilagen bis 1948 komplett erhalten, in der Zeit danach teilweise kassiert (Telefon- und Stromabrechnungen, Rechnungen über Baustoffe, Büromaterial, Gebührenverzeichnisse und ähnliches). Nur wichtige Beilagen zur spezifischen Verwaltungsgeschichte und wissenschaftlichen Forschung wurden beibehalten. Die Bände (Bd) umfassen 420 Verzeichnungseinheiten. Die Anzahl der Aktenbüschel (Bü) beträgt 1040. Der Bestandsumfang beträgt 30 Meter. Von Ende Juli bis Anfang September 2018 wurden die bearbeiteten Archivalien in Aktenbehälter verpackt. Die im Findbuch verwendeten Signaturen finden sich auf den Archivalien bzw. den Aktenumschlägen und -behältern in blauer Farbe wieder. Das Archiv Ernsbach steht nun platzsparend in eineinhalb Regalbahnen. In einem letzten Arbeitsschritt wurde das Findbuch mit dem Schlagwortverzeichnis versehen. Die auf den Aktendeckeln oder Bänden angegebenen Titel wurden bei der Erschließung weitestgehend übernommen, teilweise mit Erweiterungen versehen oder neu gebildet. Über "Enthält" oder "Darin"-Vermerke ist der Inhalt ausführlich erschlossen. Die Laufzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem die Archivalien geführt wurden. Bei Akten bezieht sich dies darauf, wann sie angelegt bzw. geschlossen wurden, bei Bänden auf den Zeitraum der Eintragungen. Größere Laufzeitunterbrechungen sind ausgewiesen. In runden Klammern genannt sind Daten von nur in Abschrift enthaltenen Dokumenten. Undatierte Schriftstücke wurden geschätzt und sind in eckigen Klammern dargestellt. Alle Akten wurden bei einem Umfang von bis zu 10 Schriftstücken mit deren Anzahl angegeben, geht die Zahl darüber hinaus, sind sie als Faszikel bezeichnet. Bei Bänden sind Seiten- bzw. Blattangaben und eventuelle Hinweise auf Register angegeben. In früheren Zeiten angegebenen Lokaturen (Kasten, Fach, Faszikel) oder vorgefundene Aktenzeichen sind als Vorsignatur vermerkt. Grundsätzlich reicht der Archivbestand vom Jahr 1809 bis zum Jahre 1971. Allerdings reichen einige Akten weiter zurück bzw. wurden von den Ortsvorstehern bis zum Jahr 1984 geführt. Besondere Erwähnung gebührt den Unterlagen über die Unternehmerfamilien Wibel und Blezinger. Sie führten die durch Graf Wolfgang Julius von Hohenlohe-Neuenstein auf den Ruinen einer älteren Mühle errichtete Papiermühle und das Eisenwerk fort, aus der später die Schraubenfabrik Arnold hervorging. Das Aktenmaterial über die Familien Wibel und Blezinger dürfte bislang kaum von der Forschung ausgewertet sein. Gleiches gilt für die früheren jüdischen Einwohner. Die ältere Literatur nennt das Jahr 1680 als Aufnahmejahr der ersten Schutzjuden (57). Doch muss die von Graf Wolfgang Julius von Hohenlohe-Neuenstein erlaubte Ansiedlung schon in den 1670iger Jahren erfolgt sein (58), denn 1675 waren schon fünf Schutzjuden ansässig, die 1679 in Neuenstein huldigten (59). Ihre Namen kommen als Abgabepflichtige in den Gemeinde- und Kirchenrechnungen vor. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts sind dann auch verstärkt Einzelakten über jüdischen Einwohner wie Bürgeraufnahmen, Bürgerrechtsverzichte, Nachlass- und Vormundschaftsangelegenheiten vorhanden. Die jüdischen Einwohner sind - soweit von ihnen Einzelakten existieren - alle namentlich im Findbuch aufgeführt.
4. Liste der Amtsträger: 4.1 Amtmänner 1672 Johann Christoph Biniker, Amtmann 1693 bis 1693 Meyer, Amtsverweser 1695 bis 1730 Christian Friedrich Wibel (+ 22. Dezember 1730) (60) 1730 bis 1766 Johann Friedrich Wibel, ab 1753 Amtmann in Forchtenberg (+ 3. November 1766 in Forchtenberg) 1766 bis 1783 (61) Georg Martin Wibel (+ 10. November 1783) (62) 1802 Mayer -- 4.2 Schultheißen und Bürgermeister 1314 Berthold (63) 1475 Hans Maler (64) 1571 Hans Schreiner (65) vor 1641 Hans Öttinger (66) 1641 bis 1671 Wendel Öttinger (67) 1683 Eberhard Spangenberger, Amtsschultheiß (68) 1789 bis 1811 Johann Christoph Kubach (+ 10. Mai 1811) 1811 bis 1812 Johann Peter Stapf (+ Februar 1812) 1812 Bäuerle 1812 bis 1834 Johann Georg Sapper (+ 1846) 1834 bis 1846 Friedrich Nusser (+ 27. Mai 1846) 1846 bis 1879 Johann Heink (+ 23. März 1888) 1879 bis 1887 Adolf Karl Heinrich Scheuber 1888 bis 1898 Franz Günter 1898 bis 1899 Georg Lehnert 1899 bis 1913 Christian Grund 1913 bis 1925 August Reuß 1925 bis 1934 Wilhelm Haaf 1935 bis 1936 Maurer (gemeinschaftlich mit Forchtenberg) 1937 bis 1942 Adolf Hebeiss (gemeinschaftlich mit Forchtenberg) bis 1948 Wolpert 1948 bis 1971 Fritz Holl -- 4.3 Gemeindepfleger 1810 bis 1812 Johann Georg Sapper (+ 1846) 1813 bis 1815 Georg Andreas Häfner 1815 bis 1820 Gottlieb Zorn 1820 bis 1833 Michael Wolk 1833 bis 1834 Friedrich Nusser (+ 27. Mai 1846) 1834 bis 1845 Friedrich Urich 1845 bis 1847 Johann Jakob Barnikel 1847 Adam Martin Salzer (+ 10. Juli 1847) 1848 bis 1850 Wilhelm Hammel 1850 bis 1853 Christian Müller 1853 bis 1862 Christian Friedrich Hammel 1862 bis 1899 Christian Müller (+ 28. Oktober 1900) 1899 bis 1925 Friedrich Hanselmann 1925 bis 1933 Karl Wolpert 1934 bis 1936 Wilhelm Kieber 1936 bis 1961 Heinrich Müller (+ 14. September 1961) ab 1961 Gustav Dachtler -- 4.4 Schulmeister und Schullehrer 1634 Martin Köhler (69) 1700 bis 1701 Hans Heinrich Wagner 1701 bis 1706 Friedrich August Beck 1706 bis 1708 Johann Georg Ludwig Brümmer 1708 bis 1710 Johann Quirin Anker 1710 bis 1712 Johann Georg Schuster 1712 bis 1714 Andreas Kurz (+ 1714) 1714 bis 1740 Johann Michael Hornung 1740 bis 1762 Johann Jakob Lung 1762 bis 1766 Johann Jakob Dederer 1766 bis 1778 Georg Philipp Klein 1778 bis 1787 Johann Leonhard Müller 1787 bis 1812 Johann Peter Stapf (+ Februar 1812) 1812 bis 1825 Friedrich Karl Ludwig Ott 1826 bis 1829 Johann Friedrich Siller 1829 bis 1834 Friedrich Wilhelm Ernst Grasek 1834 bis 1842 Friedrich Wilhelm Franz Zobel 1843 bis 1855 Karl August Wörle 1855 bis 1873 Gottfried Seiler 1886 Friedrich Ludwig 1894 Hermann Dieterle -- 4.5 Pfarrer 1705 bis 1708 Johann Georg Vogelsang, Adjunkt 1708 bis 1713 Philipp David Ilg, Adjunkt bis 1711 1713 bis 1717 Georg Wolfgang Landbeck 1717 bis 1724 Georg Ludwig Schiller 1724 bis 1735 Johann Philipp Zorn 1736 bis 1751 Johann Friedrich Meister 1751 bis 1759 Johann Friedrich Ernst Ilg 1759 bis 1762 Johann Christoph Friedrich Meister 1762 bis 1771 Christian Philipp Daniel Bröhl 1771 bis 1779 Christoph Eberhard Ludwig Beyer 1779 bis 1781 Johann Christian Gessler 1781 bis 1807 Johann Friedrich Ludwig Brodbeck 1807 bis 1815 Gottlieb Friedrich Knapp 1815 bis 1819 Georg Friedrich Kubach 1819 bis 1825 Ferdinand Friedrich Bosch 1825 bis 1831 Ludwig Armandus Bauer 1831 bis 1837 Christian Heinrich Reuther 1838 bis 1859 Johann Christian Ludwig Franz Vogt (+ 20. Mai 1859) 1861 bis 1866 Johann Gottfried Richard Klein 1866 bis 1872 Georg Friedrich Ludwig Graf 1873 bis 1881 Gustav Heinrich Alexander Bihl 1882 bis 1888 Gustav Ludwig Wilhelm Stefan Fischer 1892 bis 1897 Heinrich Hugo Schuler 1897 bis 1904 Adolf Theophil Ludwig Keppler 1905 bis 1919 Johannes Albert Theodor Knapp 1919 bis 1926 Gerhard Seybold 1928 bis 1934 Karl Hartmann 1935 bis 1936 Adolf Becker ab 1936 gemeinsamer Pfarrer mit Sindringen -- 4.6 Judenvorsteher 1812 bis 1813 Cäsar Simon (70) 1815 Löser Simann (71) 1816 Simon Löser 1827 bis 1834 Jonas Nathan Lilienthal 1835 Isak Ephraim Löwenthal (72) 1874 Louis Levie (73) -- 4.7 Rabbiner 1812 bis 1815 Nathan Moses (74) -- 4.8 Judenlehrer, Vorsänger 1828 Moses Nathan, Vorsänger (75) 1834 Jonas Nathan Lilienthal, Vorsänger (76) 1835 Isak Ephraim Löwenthal (77) 1846 bis 1847 Moritz Einstein, Vorsänger (78) 1848 bis 1860 Hirsch Levi, Lehrer und Vorsänger (79) 1850 Jonas Lilienthal, Synagogendiener (80) 1862 Isak Israel, Synagogendiener (81) 1866 Emmanuel Rothschild, Lehrer (82) 1873 bis 1874 Louis Levi, Lehrer und Vorsänger (83) Durch Verfügung des 2. evangelischen Oberschulrates wurde die israelitische Schule mit Wirkung vom 1. Oktober 1911 geschlossen. -- Kupferzell, im September 2018 Andreas Volk, Archivdienstleister
5. Anmerkungen zum Einleitungstext: 1 Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 351. 2 Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung, Band 2. Öhringen 1968. S. 140. 3 Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 351. 4 Königlich statistisch-topographisches Bureau (Hg.): Beschreibung des Oberamts Öhringen. Stuttgart 1865. S. 203. 5 Johann Christian Wibel: Hohenlohische Kyrchen- und Reformationshistorie. Vierdter und letzter Theil. Onolzbach 1755. S. 162; Christian Ernst Hanselmann: Weiter erläutert und vertheidigte Landeshoheit des Hauses Hohenlohe. Nürnberg 1757. S. 16; Königlich statistisch-topographisches Bureau (Hg.): Beschreibung des Oberamts Öhringen. Stuttgart 1865. S. 204. 6 Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 351. 7 Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 140; Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hg.): Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band 4. Stuttgart 1980. S. 223; Max-Adolf Cramer (Bearb.): Pfarrerbuch Württembergisch Franken. Teil 1: Die Pfarreien. Stuttgart 1985. S. 64; Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 351. 8 Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hg.): Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band 4. Stuttgart 1980. S. 223; Max-Adolf Cramer (Bearb.): Pfarrerbuch Württembergisch Franken. Teil 1: Die Pfarreien. Stuttgart 1985. S. 64; Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 351. 9 Max-Adolf Cramer (Bearb.): Pfarrerbuch Württembergisch Franken. Teil 1: Die Pfarreien. Stuttgart 1985. S. 64. 10 Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 351. 11 Walther Metzler: Regesten des Schulorts Ernsbach. S. 11; Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 140. 12 Walther Metzler: Regesten des Schulorts Ernsbach. S. 13. 13 Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein. Oe 200 Bd 673. 14 Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 140. 15 Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 140. 16 Evangelisches Kirchenbuch Forchtenberg. Band 4. 17 Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hg.): Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band 4. Stuttgart 1980. S. 223. 18 Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein. We 15 Schublade 11 Faszikel 27. 19 Max-Adolf Cramer (Bearb.): Pfarrerbuch Württembergisch Franken. Teil 1: Die Pfarreien. Stuttgart 1985. S. 64; Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 351. 20 Königlich Württembergisches Staatshandbuch auf die Jahre 1807 und 1808. Stuttgart 1808. S. 329. 21 Königlich statistisch-topographisches Bureau (Hg.): Beschreibung des Oberamts Künzelsau. Stuttgart 1883. S. 226. 22 Königlich statistisch-topographisches Bureau (Hg.): Beschreibung des Oberamts Künzelsau. Stuttgart 1883. S. 226. 23 Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1812. Stuttgart 1812. S. 373. 24 Staatsarchiv Ludwigsburg. F 192 II Bü 1828. 25 Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 143. 26 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 9; E. Teufel: Die Ernsbacher Dorfordnung von 1568; Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 351. 27 Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen.Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 143; Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 354. 28 Stadtarchiv Forchtenberg Bestand Ernsbach. Bd 154. 29 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 155. 30 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 158. 31 Stadtarchiv Forchtenberg Bestand Ernsbach. Bd 92, Bd 173 u. Bü 717 Beilagen Nr. 95 u. 96; Königlich statistischtopographisches Bureau (Hg.): Beschreibung des Oberamts Öhringen. Stuttgart 1865. S. 202 (nennt das Jahr 1828); Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 137 (nennt das Jahre 1826) u. 143 (nennt das Jahr 1828). 32 Stadtarchiv Forchtenberg Bestand Ernsbach. Bd 174. 33 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 92 u. Bd 174; Königlich statistisch-topographisches Bureau (Hg.): Beschreibung des Oberamts Öhringen. Stuttgart 1865. S. 202; Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 141. 34 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 174. 35 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 3. 36 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 804. 37 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 3. 38 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 3. 39 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 4. 40 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 202. 41 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 4. 42 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 4. 43 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 4. 44 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 92 u. Bd 228. 45 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 109. 46 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 18. S. 192. 47 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 4. 48 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 4. 49 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 18. 50 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 4. 51 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bd 19. 52 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 48; Staatsarchiv Ludwigsburg. F 192 III Bü 299; Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 139 u. 143. 53 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 39. 54 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 756. 55 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 48 56 Kreisarchiv Hohenlohekreis. 57 Hermann Bauer: Israeliten im wirtembergischen Franken. In: Zeitschrift des historischen Vereins fürs das wirtembergische Franken. Fünfter Band drittes Heft. Künzelsau 1861. S. 380; Adolf Fischer: Geschichte des Hauses Hohenlohe. II. Theil Zweite Hälfte. Stuttgart 1871. S. 222; Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 142; Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hg.): Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band 4. Stuttgart 1980. S. 223; Max Miller/Gerhard Taddey: Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. 6. Band: Baden-Württemberg. Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. Stuttgart 1980. S. 187. 58 Landesarchiv Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Hohenlohekreis (Hg.): Der Hohenlohekreis. Band 1. Ostfildern 2006. S. 353. 59 Eberhard Kugler: Vom Bauern- zum Industriedorf. Dargestellt an der Entwicklung Ernsbachs am Kocher. Sigmaringen 1998. S. 97. 60 Otto Haug (Bearb.): Pfarrerbuch Württembergisch Franken. Teil 2: Die Kirchen- und Schuldiener. Stuttgart 1981. S. 501 Nr. 2919. 61 Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein. Oe 1 Bü 15383. 62 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 317; Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein. Oe 1 Bü 15383; Otto Haug (Bearb.): Pfarrerbuch Württembergisch Franken. Teil 2: Die Kirchen- und Schuldiener. Stuttgart 1981. S. 501 Nr. 2917. 63 Ludwig Fromm: Ein diplomatischer Beitrag zur Geschichte der Grafen von Dürn, in: Zeitschrift des historischen Vereins für das württembergische Franken. Erstes Heft. Crailsheim 1847. S. 30; Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Öhringen (Hg.): Der Landkreis Öhringen. Amtliche Kreisbeschreibung. Band 2. Öhringen 1968. S. 143. 64 Königlich statistisch-topographisches Bureau (Hg.): Beschreibung des Oberamts Öhringen. Stuttgart 1865. S. 203. 65 Walther Metzler: Regesten des Schulorts Ernsbach. S. 18. 66 Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein. We 20 Schublade 13 Faszikel 115. 67 Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein. Oe 200 Bd 27 Blatt 13b u. We 10 Schublade 23 Faszikel 8; Walther Metzler: Regesten des Schulorts Ernsbach. S. 23. 68 Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein. We 10 Schublade 24 Faszikel 14½; Walther Metzler: Regesten des Schulorts Ernsbach. S. 28. 69 Walther Metzler: Regesten des Schulorts Ernsbach. S. 22. 70 Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1812. Stuttgart 1812. S. 374; Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1813. Stuttgart 1813. S. 374. 71 Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1815. Stuttgart 1815. S. 373. 72 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 324 Nr. 29. 73 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 386 Nr. 141. 74 Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1812. Stuttgart 1812. S. 374; Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1813. Stuttgart 1813. S. 374; Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1815. Stuttgart 1815. S. 373. 75 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 566 und Bd 140 Nr. 20. 76 Staatsarchiv Ludwigsburg. E 212 Bü 218; Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 322 Nr. 5. 77 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 324 Nr. 29. 78 Staatsarchiv Ludwigsburg. E 212 Bü 237. 79 Staatsarchiv Ludwigsburg. E 212 Bü 244. 80 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 351 Nr. 279. 81 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 365 Nr. 25. 82 Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 373 Nr. 5. 83 Staatsarchiv Ludwigsburg. E 212 Bü 199; Stadtarchiv Forchtenberg. Bestand Ernsbach. Bü 386 Nr. 141.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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