Ewald von Lichtenstein verkauft Abt Bernhard [Gunther] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg sein Burggut auf dem Schloss zu Münnerstadt (Munerstat). Dieses ist zur Hälfte Lehen des Würzburger Bischofs Gottfried [Schenk von Limpurg] und zur anderen Hälfte des Grafen Georg von Henneberg. Er hat dafür von den Käufern 99 Gulden erhalten. Der Verkäufer verzichtet daher mit Zustimmung der Lehenherren auf alle seine Rechte an dem Burggut und überträgt diese den Käufern. Er übernimmt außerdem die Gewährleistung für den Verkauf. Außerdem verpflichtet er sich für sich, seinen Sohn Georg und seine Erben, das Burggut von den Lehenherren als Träger für das Kloster St. Stephan zu empfangen. Sollten er oder seine Erben ihre Mannlehen des Hochstifts Würzburg oder der Grafschaft Henneberg aufgeben, dann sollen sie dies den Käufern mitteilen, damit diese einen anderen Lehenträger bestellen können. Diser brieff ist geben am dornstage vor sannt Bonifacien tage 1445. Aussteller: Ewald von Lichtenstein. Empfänger: Kloster St. Stephan