Matthäus Hohenbuch von Mussingen [Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm der Ulmer Ratsältere Daniel Schad einen Hof in Mussingen, den zuvor sein Vater Paul Hohenbuch bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit verliehen hat. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel und Garten, Äcker und Mähder. Er verpflichtet sich, den Hof und seine Zugehörungen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jedes Jahr 14 Imi Roggen und 14 Imi Hafer Ulmer Maß, 2 Pfund Heller Heugeld, 1 Muth Öl, 1 Fuder Heu, 200 Eier, 1 Gans, 7 Herbsthühner und 2 Fastnachtshühner nach Ulm zu liefern. Außerdem muss er jedes Jahr für die Herrschaft 1 Muth Lein ansäen und ist zu täglichen Diensten verpflichtet. Für etwaige Baumaßnahmen auf dem Hof soll ihm die Herrschaft aus ihren Gehölzen Holz für Schwellen geben. Dieses muss er dann auf seine Kosten schlagen lassen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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