Herzog Ludwig [II., der Strenge], entscheidet in einer umfassenden Urkunde als erkorener Schiedsrichter die Streitigkeiten des Grafen Gebhard von Hirschberg (Hirzperch) einerseits, und der Grafen Meinhard und Albert von Görz (Goricia) und Tirol (Tyrol) andrerseits, über den Nachlaß Herzog Ottos von Meranien und Grafen Albert (Albrecht) von Tirol. Der Nachlaß ihres Herrn Graf Albrecht von Tirol, welcher im Inntal (Yntal) gelegen ist - ausgenommen die augsburgischen Lehen - wird Gebhard von Hirschberg zugesprochen. Die Tiroler Grafen versprechen, den Lehenherrn zu schützen.; Zeugen: der Bischof von Regensburg (Ratisbone), Aerbo, Archidiakon von Eichstätt (Eistetensis), Hartwig Notar des vorher genannten Bischofs, Graf Perchtold von Eschenloh(e), die Brüder Friedrich und Beral von Wangen, Albero von Bruckberg (Prucperch), Heinrich von Seefeld (Sevelt), Heinrich von Abensberg (Ausperch), Graf Gebhard von Roteneck(e), Ulrich von Taufers (To{v}ers), Bernhard von Weilheim, Ortolf von Ste{a}rzing(en); die Ministerialen Ulrich und Friedrich von Frundsberg (Friunzperch), Gebhard von Felben (Velwen), Winhard von Ro(h)rpach, Heinrich von Preysing (Preisingen), Ulrich von Mosen, Bertold und Hartmann genannt Tarant, Bertung von Mais (Meise), Burggraf Konrad von Lienz (Lonz), Nikolaus von Bozen (Bosano), Werner von Tabland (Tablat), Friedrich von Rodenegg (Rodunck), Berchtold Chrille, Jakob und Dietmar, genannt Trautson (Trvtson), Wilhelm von Brunnenberg (Prunnenperch), Heinrich von Welsberg (Welfsperch), Konrad von Vellenberg (Vellenberch), Lazarius, Heinrich von [Ober-]Mässing (Maezzingen), Ulrich Judmann, Heinrich von Hofsteten, Friedrich von Rottenburg (Rotenpurch), die Brüder Heinrich und Konrad von Thaur (Tower), die Söhne Konrad und Otto, genannt Helbelinger, Friedrich genannt Berchtinger, Heinrich Stockel und andere.