NL 63 Nachlass Peter Biesalski (1915-2001) (Bestand)
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NL 63
Universitätsarchiv Mainz (Archivtektonik) >> 08 Nachlässe und Handakten
1910-2000
Form und Inhalt: Der Phoniater Peter Biesalski wurde 1915 in Berlin geboren und wirkte von 1969 bis 1985 als Professor für Sprach- und Stimmheilkunde an der JGU. Er verstarb 2001 in Mainz. Als Teil seines Wirkens etablierte er innerhalb der HNO-Klinik eine Abteilung für Hör-, Stimm- und Sprechstörungen, deren Wirkung auch durch die Herausgabe von Lehrfilmen und -tonbändern dokumentiert wurde. Diese sind teilweise in der audiovisuellen Sammlung des Universitätsarchivs (S 12, Nr. 85-91) erhalten.
Schwerpunkt der Überlieferung bilden Sonderdrucke und Manuskripte aus der wissenschaftlichen Tätigkeit Biesalskis sowie zahlreiche von ihm erhaltene Ehrungen. Die überlieferten Unterlagen zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften und der Abteilung für Hör,- Stimm- und Sprachstörungen beleuchten die Aufbaujahre der Mainzer Einrichtung und geben Einblick in die Etablierung der Phoniatrie als eigenem medizinischem Fachzweig. Nicht zuletzt dokumentieren zahlreiche Verzeichnungseinheiten das Wirken Biesalski in der Mainzer Fastnacht und dem Kunstverein Eisenturm.
Der Bestand wurde im Oktober 2021 von Frank Hüther erschlossen. Kassationen wurden nur zur Bereinigung von Dubletten durchgeführt. Der Bestand ist nach Maßgabe des rheinland-pfälzischen Archivgesetzes und der Nutzungsordnung des Universitätsarchiv zu nutzen und mit der Signatur NL 63 / [lfd. Nr.] zu bestellen und zu zitieren.
Literatur:
- Peter Biesalski, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/bb5396d2-fc42-4633-bb1d-24ea0d66d97a.
Schwerpunkt der Überlieferung bilden Sonderdrucke und Manuskripte aus der wissenschaftlichen Tätigkeit Biesalskis sowie zahlreiche von ihm erhaltene Ehrungen. Die überlieferten Unterlagen zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften und der Abteilung für Hör,- Stimm- und Sprachstörungen beleuchten die Aufbaujahre der Mainzer Einrichtung und geben Einblick in die Etablierung der Phoniatrie als eigenem medizinischem Fachzweig. Nicht zuletzt dokumentieren zahlreiche Verzeichnungseinheiten das Wirken Biesalski in der Mainzer Fastnacht und dem Kunstverein Eisenturm.
Der Bestand wurde im Oktober 2021 von Frank Hüther erschlossen. Kassationen wurden nur zur Bereinigung von Dubletten durchgeführt. Der Bestand ist nach Maßgabe des rheinland-pfälzischen Archivgesetzes und der Nutzungsordnung des Universitätsarchiv zu nutzen und mit der Signatur NL 63 / [lfd. Nr.] zu bestellen und zu zitieren.
Literatur:
- Peter Biesalski, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/bb5396d2-fc42-4633-bb1d-24ea0d66d97a.
8 Kartons, 1 Überformat; 1,1 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.06.2025, 10:11 MESZ