Gemeinden: Einzelgemeinden
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 811 Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Sammlung D. Hermann Hesse
1933 - 1940
Enthält: Erklärung von 453 Männern der Gemeinde Barmen-Gemarke, 20.11.1933; Rundschreiben ? der Bekenntnissynode im Rheinland, ? der Gemeinde Marxloh, ? der Evang. Kirchengemeinde Altenessen, ? diverse Rundschreiben, 16.12.1933 - 23.03.1940; Vorgänge in Wiesbaden (diverse Anlage), 02.01.1934; Abschriften betr. Auflösung des Presbyteriums Gemarke; Was hat die Verfassung der Kirche mit dem Glauben zu tun?, Friedrich Graeber, o.D.; Korrespondenz u.a. Ortsgruppe Remscheid des Bundes der Bekenner des Biblischen Evangeliums (gez. Gustav Theill, Erich Böcker u.a.) an Provinzialkirchenrat der Rheinprovinz (z.H. von Herrn D. Dr. Forsthoff, Koblenz), Pfr. Hesse an Pastor Lic. Reuter (Wanne-Eickel) betr. Konsequenzen eines Pfarrdienstes in Hamborn-Marxloh (Unterstellung unter das Konsistorium), Pfr. Hans Heider (Essen-Altenessen) betr. dessen Austritt aus den Deutschen Christen, Pastor F. K. Förster (Essen-Schonnebeck) an Pastor D. Hesse betr. Gang der Verhandlungen zwischen Presbyterium und Konsistorium, Pfr. Johannes Heider (Essen-Altenessen) an Hilfsprediger Ewald Vogelsang (Essen-Altenessen) betr. Zurückweisung der Bezichtigung des Irrlehrerdaseins, an Studiendirektor Pastor D. Hesse betr. Legalisierungsfrage, diverse persönliche Korrespondenz, 08.04.1934 - 26.09.1940; Bericht über die Reise des Evang. Predigerseminars durch das kirchliche Notstandsgebiet Schweidnitz/Reichenbach vom 14. - 18.06.1936; Bericht des Vakanzverwalters der Predigerstelle der Evang. Bekenntnisgemeinde zu Hilden, gez. Erhard Mueller, o.D.; Theologische und kirchenrechtliche Sätze zur gegenwärtigen Lage in der deutsch evang. und der rheinischen Kirche, gez. lic. Mundle, Hamborn-Marxloh, Ostern 1936; Bericht über die Haussuchung der Staatspolizei am 04. und 05. August 1938 im Pfarrhaus Güdingen/Saar, gez. Pfr. Hechtenberg; Vorgang betr. Räumung des Pfarrhauses in Essen-Schonnebeck, 19.10.1938; Verstöße gegen die kirchliche Ordnung in unserer Gemeinde durch Pfr. Elsas, Presbyterium der evang. Gemeinde Remscheid; Beurlaubung des Pastors Johannes Heider in Bremen-Grambke-Mittelsbüren am 02.12.1938 durch den Landesbischof Lic. Dr. Weidemann in Bremen; Vorbereitungen bzgl. des Jubiläums der Bergischen Bibelgesellschaft, gez. Obendiek, Wuppertal-Barmen, 15.03.1939; Ein Wort an die Glieder unserer Gemeinde, gez. Pfr. Held, Essen-Rüttenscheid, 30.06.1939; Schriftwechsel zur Pfarrstellenbesetzung Mörsenbroich und Christus III in Düsseldorf, 01.06. - 03.11.1939; Ordnung des kirchlichen Unterrichts in der Evang. - reform. Gemeinde Barmen-Gemarke
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:57 MEZ
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