91.3.1. Evangelische Münstergemeinde
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Gliederung
P 1 B-D Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden
Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden >> 91. Herford, Kreis Herford >> 91.3. Kirchenbuchduplikate
Das Kirchenbuchduplikat umfasst die Ortschaften und Wohnplätze der Stadtgemeinde (Altstadt, Altstadt in der Bauerschaft Radewig, Freiheit) und der Landgemeinde (Brake, Bermbeck, Diebrock, Eickum, Elverdissen, Grevesbrink, Hausheide, Herringhausen, Laar, Oetinghausen, Schweicheln, Stedefreund, Sundern). Zwischen 1839 bis 1873 sind auch die lippischen Orte Ahmsen und Strühen (Im Strüh) aufgenommen worden.- Ab 1826 keine Paginierung vorhanden.- Ab 1820 für Stadt und Land getrennte Hefte, ab 1839 zusätzliche Register für die lippischen Orte Ahmsen und Strühen, ohne Paginierung/Foliierung.- Bis 1848 mit Militärgemeinde.- Pfarrer der ev. Münstergemeinde Herford: Friedrich Wilhelm Johanning 1807-1851.- [Tobias] Friedrich Gottlieb Matthias 1810-1852 (2. Pfarrer), 1852-1865 (1. Pfarrer).- Bernhard Bosse 1852-1865 (2. Pfarrer), 1865-1870 (1. Pfarrer).- Heinrich Rauschenbusch 1865-1870 (2. Pfarrer), 1870-1896 (1. Pfarrer).- August Gottschalk 1871-1896 (2. Pfarrer).- Herford ist als Herkunftsort vieler Schaustellerfamilien bekannt. Infolgedessen findet man in der Gemeinde auffällig viele Künstler und Musiker (Menagerieführer, Schaubudenbesitzer, Karussellführer, reisender Künstler).- H Nr. 6/1837 (Stadt), T Nr. 83/1837 (Stadt), G Nr. 26/1839 (Stadt), 55/1840 (Stadt), 88/1841 (Stadt), T Nr. 51/1842 (Stadt), G Nr. 83/1843 (Stadt), 51/1846 (Stadt), 69/1847 (Stadt), H Nr. 16/1847 (Stadt), G Nr. 32/1848 (Stadt), T Nr. 6/1850 (Land), H Nr. 3/1851 (Stadt), 25 und 26/1852 (Stadt), 31/1852 (Land), T Nr. 47/1852 (Stadt), 149/1852 (Land), G Nr. 6/1853 (Stadt), H Nr. 1/1853 (Ahmsen-Strühen), 28 und 30/1853 (Land), T Nr. 3, 35, 46, 69 und 118/1853 (Land), H Nr. 4, 7, 9, 28/1854 (Stadt), Nr. 23, 24/1854 (Land), T Nr. 49/1856 (Stadt), H Nr. 29/1857 (Land), T Nr. 53/1858 (Stadt)T Nr. 60/1859 (Stadt), G Nr. 109/1860 (Stadt), H Nr.- 20/1860 (Stadt), 1/1860 (Land), T Nr. 71/1863 (Stadt), G Nr. 66/1866 (Stadt), T Nr. 11 und 41/1868 (Stadt), H Nr. 16 und 19/1870 (Stadt), G Nr. 76/1871 (Stadt), G Nr. 13/1871 (Land), H Nr. 6/1871 (Stadt)und Nr. 10/1873 (Stadt) enthalten Hinweise auf Auswanderungen nach Amerika.- In den Jahrgängen 1849, 1865, 1866, 1867, 1870 und 1871 (Stadt und Land) sind Kriegssterbefälle beurkundet.- 1771 siedelten sich mehrere Familien, insgesamt 530 Personen, aus Baden-Durlach in Elverdissen an (”Durlacher Kolonisten“), vgl. hierzu: E. Brokamp, H. Racherbäumer, Elverdissen, Geschichte und Geschichten, Ein Heimatbuch, Selbstverlag (Busse Druck) Herford 1993.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.5. Personenstandsarchiv Westfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.5.1. Kirchenbuchduplikate, Zivilstands-, Juden- und Dissidentenregister (Tektonik)
- 1.5.1.1. Regierungsbezirk Detmold (Tektonik)
- Kirchenbuchduplikate und Zivilstandsregister des Regierungsbezirks Minden (Bestand)
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