Bessarion, Bischof von Tusculum(1) (Tusculanus), Kardinal, genannt Nicenus, und apostolischer Legat in Alemannien und Germanien, beauftragt den Erzbischof von Siponto(2) (Sipontn.) und den Abt des Benediktinerklosters Oberalbeich(3) (Altach superior) in der Regenburger(4) (Ratispon.) Diözese, aufgrund der Anzeige des Professen Johannes Salztman vom Prämonstratenserkloster Windberg in der Regensburger(4) (Ratisponen.) Diözese und einiger Geistlicher eine Untersuchung einzuleiten. Johannes leite im Auftrag des Klosters Windberg seit einigen Jahren die Pfarrei Vietach(5) im Königreich Böhmen (regni Boemie) [!], die diesem Kloster inkorporiert ist, mit einigen Hilfsgeistlichen und Kaplänen. Es gehe darum, das dort aufgetretene Ärgernis wegen Exkommunikationen gegen deren Willen schnellstens zu beseitigen. S: Aussteller.
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Bessarion, Bischof von Tusculum(1) (Tusculanus), Kardinal, genannt Nicenus, und apostolischer Legat in Alemannien und Germanien, beauftragt den Erzbischof von Siponto(2) (Sipontn.) und den Abt des Benediktinerklosters Oberalbeich(3) (Altach superior) in der Regenburger(4) (Ratispon.) Diözese, aufgrund der Anzeige des Professen Johannes Salztman vom Prämonstratenserkloster Windberg in der Regensburger(4) (Ratisponen.) Diözese und einiger Geistlicher eine Untersuchung einzuleiten. Johannes leite im Auftrag des Klosters Windberg seit einigen Jahren die Pfarrei Vietach(5) im Königreich Böhmen (regni Boemie) [!], die diesem Kloster inkorporiert ist, mit einigen Hilfsgeistlichen und Kaplänen. Es gehe darum, das dort aufgetretene Ärgernis wegen Exkommunikationen gegen deren Willen schnellstens zu beseitigen. S: Aussteller.
Kloster Windberg Urkunden, BayHStA, Kloster Windberg Urkunden 568
Kloster Windberg Urkunden
Kloster Windberg Urkunden >> 1401-1500
1460 März 2
Fußnoten:
1) Tusculum (abg. bei Frascati, Prov. Rom, Italien)
2) Siponto (jetzt: Manfredonia, Prov. Foggia, Italien)
3) Oberalteich (LK Bogen)
4) Regensburg
5) Viechtach (LK Viechtach)
6) Nürnberg
7) Bamberg
1) Tusculum (abg. bei Frascati, Prov. Rom, Italien)
2) Siponto (jetzt: Manfredonia, Prov. Foggia, Italien)
3) Oberalteich (LK Bogen)
4) Regensburg
5) Viechtach (LK Viechtach)
6) Nürnberg
7) Bamberg
Pergament
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel fehlt
Überlieferung: Original
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Datum Norimberge(6) Bambergensis(7) diocesis sexto nonas marcii...Piu divina prouidencia pape secundi anno secundo
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1460
Monat: 3
Tag: 2
Überlieferung: Original
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Datum Norimberge(6) Bambergensis(7) diocesis sexto nonas marcii...Piu divina prouidencia pape secundi anno secundo
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1460
Monat: 3
Tag: 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ