Weber, Dr. Moritz Ignatz * 10.07.1795 in Landshut, 22.07.1875 in Bonn. Anatom; seit 1819 Prosektor des Anatomischen Instituts, seit 1825 außerordentlicher Professor und seit 1831 ordentlicher Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, seit 1862 Geheimer Medizinalrat
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I. HA Rep. 76, Vf Lit. W Nr. 12
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.22 Buchstabe W
1825 - 1869
Enthält u.a.:
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Über die Wiedervereinigung oder den Heilungsprozess gebrochener Röhren-Knochen [...]; Anatomisch-Physiologische Exposition der Entfaltung der Drüsengebilde im menschlichen Körper [...]; Handbuch der Anatomie des menschlichen Körpers
- Beurlaubungen u.a. aus gesundheitlichen Gründen
- Gutachten über die Schrift Die Lehre von den Ur- und Racen-Formen der Schädel und Becken des Menschen durch Professor Dr. [Karl Friedrich] Burdach, 1830
- Ernennung zum ordentlichen Professor der Universität Bonn, dabei Stellungnahmen der Universität Bonn, 1831
- Beantragung der Entbindung von der Habilitationsleistung, 1831
- Einladungsschreiben zur akademischen Antrittsrede, Observatio anatomico-pathologica de Corde univentriculari e quo unus tantum truncus arteriosus surgit [...](Druckschrift)
- Besoldungsfragen u.a. Gehaltszulage
- Verleihung und Genehmigung zur Anlegung des großherzoglich badenschen Ritterkreuzes des Zähringer Löwen-Ordens, 1841
- Beurteilung der Leistungen und Wirksamkeiten Webers durch den Kurator der Universität Bonn, 1843
- Beantragung der Entbindung vom Amt des Prosektors, 1843
- Ablehnung einer finanziellen Unterstützung für eine wissenschaftliche Reise zum Besuch der Physiologischen Institute in Gießen, Göttingen und Breslau, 1847
- Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften München, 1849
- Verleihung des Roten Adler-Ordens IV. Klasse, 1853
- Beantragung der Versetzung in die Universität Halle (Saale) nach dem Tod von Professor [Dr]Johann Samuel Eduard d'Alton, 1854
- Ernennung zum provisorischen Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Bonn nach dem Abgang von Professor Dr. [Hermann Ludwig Ferdinand] Helmholtz, 1858
- Ernennung von Professor Dr. Max[(imilian) Johann Sigismund] Schultze zum Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Bonn, 1859
- Beurteilung der Zusammenarbeit zwischen Weber und Dr. Max[(imilian) Johann Sigismund] Schultze durch dieUniversität Bonn, 1859
- Ernennung zum Geheimen Medizinalrat, 1862
- Verleihung des Roten Adler-Ordens III. Klasse mit der Schleife und der Zahl 50 anlässlich des 50-jährigen Doktor-Jubiläums, 1869.
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Über die Wiedervereinigung oder den Heilungsprozess gebrochener Röhren-Knochen [...]; Anatomisch-Physiologische Exposition der Entfaltung der Drüsengebilde im menschlichen Körper [...]; Handbuch der Anatomie des menschlichen Körpers
- Beurlaubungen u.a. aus gesundheitlichen Gründen
- Gutachten über die Schrift Die Lehre von den Ur- und Racen-Formen der Schädel und Becken des Menschen durch Professor Dr. [Karl Friedrich] Burdach, 1830
- Ernennung zum ordentlichen Professor der Universität Bonn, dabei Stellungnahmen der Universität Bonn, 1831
- Beantragung der Entbindung von der Habilitationsleistung, 1831
- Einladungsschreiben zur akademischen Antrittsrede, Observatio anatomico-pathologica de Corde univentriculari e quo unus tantum truncus arteriosus surgit [...](Druckschrift)
- Besoldungsfragen u.a. Gehaltszulage
- Verleihung und Genehmigung zur Anlegung des großherzoglich badenschen Ritterkreuzes des Zähringer Löwen-Ordens, 1841
- Beurteilung der Leistungen und Wirksamkeiten Webers durch den Kurator der Universität Bonn, 1843
- Beantragung der Entbindung vom Amt des Prosektors, 1843
- Ablehnung einer finanziellen Unterstützung für eine wissenschaftliche Reise zum Besuch der Physiologischen Institute in Gießen, Göttingen und Breslau, 1847
- Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften München, 1849
- Verleihung des Roten Adler-Ordens IV. Klasse, 1853
- Beantragung der Versetzung in die Universität Halle (Saale) nach dem Tod von Professor [Dr]Johann Samuel Eduard d'Alton, 1854
- Ernennung zum provisorischen Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Bonn nach dem Abgang von Professor Dr. [Hermann Ludwig Ferdinand] Helmholtz, 1858
- Ernennung von Professor Dr. Max[(imilian) Johann Sigismund] Schultze zum Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Bonn, 1859
- Beurteilung der Zusammenarbeit zwischen Weber und Dr. Max[(imilian) Johann Sigismund] Schultze durch dieUniversität Bonn, 1859
- Ernennung zum Geheimen Medizinalrat, 1862
- Verleihung des Roten Adler-Ordens III. Klasse mit der Schleife und der Zahl 50 anlässlich des 50-jährigen Doktor-Jubiläums, 1869.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:36 MESZ
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