Aktenbruchstücke (teils Abschriften) zur Brandenburg.-Ngb. Kirchenordnung und zu verschiedenen Themen (Kirchenagende, Exorzismus, Begleitung der Malefikanten zum Tod, Besoldungen von Geistlichen)
Vollständigen Titel anzeigen
B 5/II Nr. 195
B 5/II Kirchen- und Vormundamt/Akten
Kirchen- und Vormundamt/Akten
1532 - 1626
Enthält u.a.:Abschriften von Ratsverlässen bzw. Extrakte daraus (u.a. zum Druck der Kirchenordnung).Verschiedene Schriften (u.a. von Cornelius Marci, Georg König).Abschriften, u.a. eines Ratsdekrets "Declaratio Exorzismus" 1583, 6 Bl., Schrift der Herren Superindendenten (Mauricius Helling, Johann Schellhamer, Lorenz Dürenhofer) an den Rat über den Exorcismus, 4 Bl., Bedenken des Leonhard Pfaller (Schaffer bei St. Sebald) über den Exorzismus 16.8.1583.Abschrift der Straßburger Eide, wohl zu Unterrichtszwecken (Nr. 21)"Instruktion für die Herren Geistlichen, welche die Maleficanten zum Tod begleiten" u.a. über das Beichtgeheimnis (1728), 8 Bl., "Forma des Revers, so die angenommene Prediger von Händen geben", Treueschwur der Geistlichen u.a. zu Norma Doctrinae, 1 Bogen.
Umfang/Beschreibung: 26 Prod.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation B-Bestände: Standeswesen
Dürenhöfer, Lorenz
Helling, Mauritius
König, Georg Dr.
Marci, Cornelius
Pfaller, Leonhard
Schelhammer, s.a. Schellhammer
Schellhammer, Johann
Kirchenagende
Exorzismus
Begleitung der Malefikanten
Malefikanten
Besoldungen
Hinrichtungen
Besoldung von Geistlichen
Norma Doctrinae
Kirchenordnung
Beichtgeheimnis
Brandenburg-Nürnbergerische Kirchenordnung
Treuschwur
Straßburger Eide
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ