Johann von Kesselstadt (Kesselstatte) bekennt, daß er wegen einer montrede, die sich über den handel zu Fentsch (Fenczsche) ergab, myssell mit seinem Herrn, Georg, Graf zu Virneburg und Herr zu Kronenburg, hatte. Dieser erhielt durch andere Kenntnis über das, was der Aussteller gesagt hatte. Johann von Kesselstadt bekennt daher, daß er den Grafen als seinen gnädigen Junker und als einen frommen Grafen und Herrn ansehe. Um seine Gnade zu bekommen, bittet er ihn um Verzeihung, ersucht ihn, sich als gnädiger Herr zu zeigen und verspricht, ein treuer undersaisse und Diener zu sein. Sr.: Ausst. und (erbeten) Jakob, Burggraf von Rheineck, Herr zu Bruch und Konrad von Esslingen (Enselingen). Ausf. Perg. - 3 Sg. anh., 3 besch. - Rv.