Urkunden der Familie von Bülow, Essenrode (Bestand)
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NLA HA, Celle Or. 101
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.2 Familien- und Gutsarchive
1371-1762
Bestandsgeschichte: I. Familiengeschichte
Die Grundherrschaft Essenrode, ein landesherrliches Lehen, erwarben im 14. Jahrhundert die Herren von Gerstenbüttel (Garßenbüttel). Im Jahre 1617 und endgültig nach dem Aussterben der Herrren von Gerstenbüttel 1625 ging deren Besitz an die Familie des Statthalters Julius von Bülow über. Der vorliegende Urkundenbestand (überwiegend Lehnsurkunden) weist aber noch andere Besitzungen der Familie von Bülow nach, z.B. Güter in der Vogtei Ilten und in den Ämtern Aerzen und Polle. 1837 verkauften die von Bülow das Gut Essenrode an die Herren von Lüneburg. Dieser Besitzwechsel wird aber nicht mehr in diesem unvollständigen, nur bis 1762 reichenden, Bestand dokumentiert.
II. Literaturhinweise
Campe, Albert Hans August Freiherr von, Regesten und Urkunden des Geschlechtes von Blankenburg-Campe,
Band 1:1 120-1300, Berlin 1892, Band 2: 1301-1607, Berlin 1893 (nachgewiesen als von Blankenburg-Campe, Bd. , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Ub Blankenburg-Campe 1)
Hodenberger Urkundenbuch, hrsg. Wilhelm von Hodenberg, 1. Periode bis 1330, 2. Periode 1331-1538, Hannover 1858 (nachgewiesen als Hodenberger UB, Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Ub Hodenberg 1)
Zur Geschichte Essenrodes siehe:
Der Landkreis Gifhorn II, 1. Gemeindebeschreibungen Gifhorn 1975, S. 212
Hannover, den 27. Mai 1980
gez. Dr. Jürgen Asch
III. Bestandsgeschichte
Die Essenröder Urkunden wurden 1917 von dem Landrat Dr. von Wagenhoff, Gifhorn, der sie von seinem Onkel, dem Oberkammerherrn Eberhard von Lüneburg auf Essenrode (verstorben 1914) geerbt hatte, dem Staatsarchiv Hannover übergeben. Ein Urkundenverzeichnis von Krusch liegt dem Vorgang bei (vgl. Hann. 1/3 Nr. 353, Bl. 254 ff.)
Der Urkundenbestand war ursprünglich im Bestand "Kleine Erwerbungen (Signatur: A3)" eingeordnet, wurde aber bei der Neuordnung des Bestandes "Kleine
Bestandsgeschichte: Erwerbungen" 1980 herausgelöst, da es sich um keine Urkundensammlung sondern um einen in zwei Adelsfamilien erwachsenen Fonds handelt.
Die Urkunden haben z.T. erhebliche Hochwasserschäden davongetragen. Dieses Verzeichnis bietet Korrekturen zu den Regesten des Findbuches, vor allem für die wassergeschädigten Urkunden.
Hannover, den 21. Dezember 1987
gez.
Bestandsgeschichte: Gieschen
Die Grundherrschaft Essenrode, ein landesherrliches Lehen, erwarben im 14. Jahrhundert die Herren von Gerstenbüttel (Garßenbüttel). Im Jahre 1617 und endgültig nach dem Aussterben der Herrren von Gerstenbüttel 1625 ging deren Besitz an die Familie des Statthalters Julius von Bülow über. Der vorliegende Urkundenbestand (überwiegend Lehnsurkunden) weist aber noch andere Besitzungen der Familie von Bülow nach, z.B. Güter in der Vogtei Ilten und in den Ämtern Aerzen und Polle. 1837 verkauften die von Bülow das Gut Essenrode an die Herren von Lüneburg. Dieser Besitzwechsel wird aber nicht mehr in diesem unvollständigen, nur bis 1762 reichenden, Bestand dokumentiert.
II. Literaturhinweise
Campe, Albert Hans August Freiherr von, Regesten und Urkunden des Geschlechtes von Blankenburg-Campe,
Band 1:1 120-1300, Berlin 1892, Band 2: 1301-1607, Berlin 1893 (nachgewiesen als von Blankenburg-Campe, Bd. , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Ub Blankenburg-Campe 1)
Hodenberger Urkundenbuch, hrsg. Wilhelm von Hodenberg, 1. Periode bis 1330, 2. Periode 1331-1538, Hannover 1858 (nachgewiesen als Hodenberger UB, Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Ub Hodenberg 1)
Zur Geschichte Essenrodes siehe:
Der Landkreis Gifhorn II, 1. Gemeindebeschreibungen Gifhorn 1975, S. 212
Hannover, den 27. Mai 1980
gez. Dr. Jürgen Asch
III. Bestandsgeschichte
Die Essenröder Urkunden wurden 1917 von dem Landrat Dr. von Wagenhoff, Gifhorn, der sie von seinem Onkel, dem Oberkammerherrn Eberhard von Lüneburg auf Essenrode (verstorben 1914) geerbt hatte, dem Staatsarchiv Hannover übergeben. Ein Urkundenverzeichnis von Krusch liegt dem Vorgang bei (vgl. Hann. 1/3 Nr. 353, Bl. 254 ff.)
Der Urkundenbestand war ursprünglich im Bestand "Kleine Erwerbungen (Signatur: A3)" eingeordnet, wurde aber bei der Neuordnung des Bestandes "Kleine
Bestandsgeschichte: Erwerbungen" 1980 herausgelöst, da es sich um keine Urkundensammlung sondern um einen in zwei Adelsfamilien erwachsenen Fonds handelt.
Die Urkunden haben z.T. erhebliche Hochwasserschäden davongetragen. Dieses Verzeichnis bietet Korrekturen zu den Regesten des Findbuches, vor allem für die wassergeschädigten Urkunden.
Hannover, den 21. Dezember 1987
gez.
Bestandsgeschichte: Gieschen
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ