Staatliches Forstamt Wolfenbüttel (Bestand)
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NLA WO, 13 U Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.7 Forstverwaltung >> 3.4.7.1 Forstämter
1899-1968
Enthält: u.a. metereologische Station, Waldzustandserhebung; Reservelazarett für Kriegsgefangene beim Sternhaus; Reichsführerinnenschule des BDM; Grundstückssachen; Holzwirtschaft; Forstschutz, Gemeinde-, Genossenschafts-, Kirchen-, Privatforsten
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g775 ).
Das Staatliche Forstamt Wolfenbüttel ging nach 1945 aus dem braunschweigischen Forstamt Wolfenbüttel hervor. Es wurde mit Wirkung vom 20. November 1969 aufgelöst (Nds. MBl. 1969 S. 1154). Nachfolge-Dienststelle für die Revierförstereien Oder und Lichtenberg wurde das Forstamt Liebenburg, für die Revierförsterei Asse das Forstamt Königslutter. Bis Ende des Jahres 2004 bestand eine Revierförsterei Wolfenbüttel des Forstamts Braunschweig.
Am 1. Januar 2005 wurde das Forstamt Wolfenbüttel mit den Revierförstereien Eitzum, Erkerode, Fürstenau, Groß Dahlum, Groß Rode, Hämelerwald, Kampen, Königslutter, Lechelnholz, Peine, Querum, Riddagshausen und Schöningen durch Zusammenlegung der bisherigen Forstämter Braunschweig und Elm neu gegründet. Es wurde Teil der Anstalt Nds. Landesforsten und Beratungsforstamt für die Stadt Braunschweig und die Landkreise Peine und Wolfenbüttel. Im Januar 2009 ging das Forstamt Danndorf im Forstamt Wolfenbüttel auf, so dass sich der Amtsbezirk auch auf den restlichen Landkreis Helmstedt, auf die Stadt Wolfsburg sowie Teile des Landkreises Gifhorn erstreckte. Damit ist dieser Forstamtsbezirk einer der größten in Niedersachsen. Hintergrund für die Fusion beider Forstämter war der Wegfall der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz als einer der größten Auftraggeber der Anstalt Nds. Landesforsten, so dass sich die Betreuungsfläche drastisch verkleinert hatte.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Nds. Forstamt Wolfenbüttel bewirtschaftet heute rund 16.400 ha landeseigenen Wald zwischen Hämelerwald und Helmstedt/ Brome sowie Wolfenbüttel und betreut in diesem Raum zusätzlich etwa 10.600 ha Waldfläche anderer Waldeigentümer. Ihm unterstehen nunmehr die Revierförstereien Bahrdorf, Barnbruch, Danndorf, Dorm, Eitzum, Erkerode, Groß Dahlum, Groß Rode, Hämelerwald, Königslutter, Lechelnholz, Mariental, Peiner Wälder (früher Fürstenau), Riddagshausen und Rothehof, das Walderlebnis- und Waldpädagogikzentrum Riddagshausen, die Funktionsstelle Försterin/Förster für Waldökologie und die Funktionsstelle Träger öffentlicher Belange.
Stand: 6. August 2004 (ergänzt August 2016)
Bestandsgeschichte: Die im Bestand 13 U Nds enthaltenen Akten der Zugänge 54/1987, 11/1993 und 59/1994 stammen alle aus Abgaben des Forstamts Königslutter. Sie sind bereits im Jahr 2000 in einem Findbuch zusammengefasst worden. Im Jahr 2001 wurden weitere Akten bei der Verzeichnung des Bestandes 55 Neu Wolf-Forstamt Wolfenbüttel (früher: 55 Neu 43) ermittelt und zum Bestand 13 U Nds gelegt.
Stand: 6. August 2004
Die bisher letzte Bewertung im Forstamt fand im Juli 2015 statt. Insgesamt wurden 25 lfdm im Kellerbereich bewertet, wovon 7 lfdm übernommen wurden (Luftbilder, Bildflug, Chroniken, Dokumentationen, Flächenveränderungsnachweise, Grundstücksakten, An- und Verkäufe, Bestandstagebücher, Betriebsordnungen, Wirtschaftspläne, Jagdakten). Es handelte sich dabei überwiegend um Akten von Vorgängerbehörden, die entsprechend auf die bestehenden Bestände aufgeteilt wurden (13 B Nds, 13 F Nds, 13 G Nds, 13 M Nds, 13 Q Nds, 13 V Nds; NLA HA Nds. 660 Fallersleben). Aus einem kleinen Dachbodenraum wurden ferner 3 lfdm komplett übernommen (Chroniken, Betriebswerke, Wirtschaftspläne, Einrichtungswerke). Aus einem größeren Dachbodenraum wurden Altakten der früheren Forstämter Schöningen bzw. Elm (0,4 lfdm von 6 lfdm: statistische Meldungen, Grenzfeststellungen, Baudenkmäler, Forstberechtigungen, Prüfungsarbeit, Statistiken Holzverwertung), des ehemaligen Forstamtes Peine (0,6 lfdm von 2 lfdm: Betreuung Genossenschaftsforsten, Erdölförderung, Forstbetriebsanalyse 2000) und vom früheren Forstamt Braunschweig (0,5 lfdm von 6 lfdm, 1970-2004: Wildbestände, Insektenbekämpfung, Bauanlagen, Schutzmaßnahmen, Forstwege, Tourismus, Flughafen, Verkauf des Forstamtes, Forstbetriebsanalyse 2003) übernommen. Die angebotenen neueren Akten des 2005 neu gegründeten Forstamtes Wolfenbüttel (1 lfdm) wurden dagegen komplett kassiert.
Stand: Juli 2018
Bearbeiter: Rainer Lohlker (2004)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2016, 2018)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g775 ).
Das Staatliche Forstamt Wolfenbüttel ging nach 1945 aus dem braunschweigischen Forstamt Wolfenbüttel hervor. Es wurde mit Wirkung vom 20. November 1969 aufgelöst (Nds. MBl. 1969 S. 1154). Nachfolge-Dienststelle für die Revierförstereien Oder und Lichtenberg wurde das Forstamt Liebenburg, für die Revierförsterei Asse das Forstamt Königslutter. Bis Ende des Jahres 2004 bestand eine Revierförsterei Wolfenbüttel des Forstamts Braunschweig.
Am 1. Januar 2005 wurde das Forstamt Wolfenbüttel mit den Revierförstereien Eitzum, Erkerode, Fürstenau, Groß Dahlum, Groß Rode, Hämelerwald, Kampen, Königslutter, Lechelnholz, Peine, Querum, Riddagshausen und Schöningen durch Zusammenlegung der bisherigen Forstämter Braunschweig und Elm neu gegründet. Es wurde Teil der Anstalt Nds. Landesforsten und Beratungsforstamt für die Stadt Braunschweig und die Landkreise Peine und Wolfenbüttel. Im Januar 2009 ging das Forstamt Danndorf im Forstamt Wolfenbüttel auf, so dass sich der Amtsbezirk auch auf den restlichen Landkreis Helmstedt, auf die Stadt Wolfsburg sowie Teile des Landkreises Gifhorn erstreckte. Damit ist dieser Forstamtsbezirk einer der größten in Niedersachsen. Hintergrund für die Fusion beider Forstämter war der Wegfall der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz als einer der größten Auftraggeber der Anstalt Nds. Landesforsten, so dass sich die Betreuungsfläche drastisch verkleinert hatte.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Nds. Forstamt Wolfenbüttel bewirtschaftet heute rund 16.400 ha landeseigenen Wald zwischen Hämelerwald und Helmstedt/ Brome sowie Wolfenbüttel und betreut in diesem Raum zusätzlich etwa 10.600 ha Waldfläche anderer Waldeigentümer. Ihm unterstehen nunmehr die Revierförstereien Bahrdorf, Barnbruch, Danndorf, Dorm, Eitzum, Erkerode, Groß Dahlum, Groß Rode, Hämelerwald, Königslutter, Lechelnholz, Mariental, Peiner Wälder (früher Fürstenau), Riddagshausen und Rothehof, das Walderlebnis- und Waldpädagogikzentrum Riddagshausen, die Funktionsstelle Försterin/Förster für Waldökologie und die Funktionsstelle Träger öffentlicher Belange.
Stand: 6. August 2004 (ergänzt August 2016)
Bestandsgeschichte: Die im Bestand 13 U Nds enthaltenen Akten der Zugänge 54/1987, 11/1993 und 59/1994 stammen alle aus Abgaben des Forstamts Königslutter. Sie sind bereits im Jahr 2000 in einem Findbuch zusammengefasst worden. Im Jahr 2001 wurden weitere Akten bei der Verzeichnung des Bestandes 55 Neu Wolf-Forstamt Wolfenbüttel (früher: 55 Neu 43) ermittelt und zum Bestand 13 U Nds gelegt.
Stand: 6. August 2004
Die bisher letzte Bewertung im Forstamt fand im Juli 2015 statt. Insgesamt wurden 25 lfdm im Kellerbereich bewertet, wovon 7 lfdm übernommen wurden (Luftbilder, Bildflug, Chroniken, Dokumentationen, Flächenveränderungsnachweise, Grundstücksakten, An- und Verkäufe, Bestandstagebücher, Betriebsordnungen, Wirtschaftspläne, Jagdakten). Es handelte sich dabei überwiegend um Akten von Vorgängerbehörden, die entsprechend auf die bestehenden Bestände aufgeteilt wurden (13 B Nds, 13 F Nds, 13 G Nds, 13 M Nds, 13 Q Nds, 13 V Nds; NLA HA Nds. 660 Fallersleben). Aus einem kleinen Dachbodenraum wurden ferner 3 lfdm komplett übernommen (Chroniken, Betriebswerke, Wirtschaftspläne, Einrichtungswerke). Aus einem größeren Dachbodenraum wurden Altakten der früheren Forstämter Schöningen bzw. Elm (0,4 lfdm von 6 lfdm: statistische Meldungen, Grenzfeststellungen, Baudenkmäler, Forstberechtigungen, Prüfungsarbeit, Statistiken Holzverwertung), des ehemaligen Forstamtes Peine (0,6 lfdm von 2 lfdm: Betreuung Genossenschaftsforsten, Erdölförderung, Forstbetriebsanalyse 2000) und vom früheren Forstamt Braunschweig (0,5 lfdm von 6 lfdm, 1970-2004: Wildbestände, Insektenbekämpfung, Bauanlagen, Schutzmaßnahmen, Forstwege, Tourismus, Flughafen, Verkauf des Forstamtes, Forstbetriebsanalyse 2003) übernommen. Die angebotenen neueren Akten des 2005 neu gegründeten Forstamtes Wolfenbüttel (1 lfdm) wurden dagegen komplett kassiert.
Stand: Juli 2018
Bearbeiter: Rainer Lohlker (2004)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2016, 2018)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
1,2
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ