Ursula geborene Wiedemann, die Witwe des Ulmer Bürgers, Baders und Wundarztes sowie Vorgesetzten der Ulmer Baderzunft Matthäus Neubronner, verkauft mit Zustimmung ihrer Pfleger Matthäus Neubronner, Lehrer am Gymnasium in Ulm, und Nikolaus Ott, Kornschreiber in Ulm, dem Ulmer Bürger, Bader und Wundarzt Michael Krebs Haus und Hofstatt in Ulm [Lit. C Nr. 290 = Dreiköniggasse 20] bei dem Butzenbrunnen [abgegangen, Bereich Pfauengasse/Ecke Walfischgasse] zwischen dem Bader und Wundarzt Johann Georg Dürrbeck und dem Marktknecht Ludwig Ulmer. Der Kaufpreis beträgt 750 Gulden Ulmer Stadtwährung. Davon hat der Käufer bis Ostern 1729 300 Gulden zu bezahlen. Für die restlichen 450 Gulden hat er ihr das Haus als Pfand eingesetzt.
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Ursula geborene Wiedemann, die Witwe des Ulmer Bürgers, Baders und Wundarztes sowie Vorgesetzten der Ulmer Baderzunft Matthäus Neubronner, verkauft mit Zustimmung ihrer Pfleger Matthäus Neubronner, Lehrer am Gymnasium in Ulm, und Nikolaus Ott, Kornschreiber in Ulm, dem Ulmer Bürger, Bader und Wundarzt Michael Krebs Haus und Hofstatt in Ulm [Lit. C Nr. 290 = Dreiköniggasse 20] bei dem Butzenbrunnen [abgegangen, Bereich Pfauengasse/Ecke Walfischgasse] zwischen dem Bader und Wundarzt Johann Georg Dürrbeck und dem Marktknecht Ludwig Ulmer. Der Kaufpreis beträgt 750 Gulden Ulmer Stadtwährung. Davon hat der Käufer bis Ostern 1729 300 Gulden zu bezahlen. Für die restlichen 450 Gulden hat er ihr das Haus als Pfand eingesetzt.
A Urk., 4902
2542
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1728 Oktober 4.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Ursula Wiedemann, Witwe des Baders und Wundarztes Matthäus Neubronner in Ulm
Siegler: Ludwig Albrecht Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] (1) und Georg Ludwig Bürglen (2), Mitglieder des geheimen Rats, Oberrichter, Handwerksherren, Herrschaftspfleger über Wain [Lkr. Biberach], Hospitalpfleger und Kriegsräte in Ulm, auf Bitte der Verkäuferin
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; 1 verloren, 2 rotes Wachs in Holzkapsel und gut erhalten
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.); auf Rückseite und Plica Notizen über die Weitergabe und den Weiterverkauf des Besitzes und die Ablösung von Lasten (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beiliegend eine Notiz über die Leerung des zu dem Haus gehörenden Abtritts am 17. Januar 1831.
Datum: Der geben ist montags, den vierdten octobris, 1728.
Aussteller: Ursula Wiedemann, Witwe des Baders und Wundarztes Matthäus Neubronner in Ulm
Siegler: Ludwig Albrecht Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] (1) und Georg Ludwig Bürglen (2), Mitglieder des geheimen Rats, Oberrichter, Handwerksherren, Herrschaftspfleger über Wain [Lkr. Biberach], Hospitalpfleger und Kriegsräte in Ulm, auf Bitte der Verkäuferin
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; 1 verloren, 2 rotes Wachs in Holzkapsel und gut erhalten
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.); auf Rückseite und Plica Notizen über die Weitergabe und den Weiterverkauf des Besitzes und die Ablösung von Lasten (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beiliegend eine Notiz über die Leerung des zu dem Haus gehörenden Abtritts am 17. Januar 1831.
Datum: Der geben ist montags, den vierdten octobris, 1728.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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