Kaufbriefe und Schuldverschreibungen betreffend das Haus Burgstr. 27 [S 493]
Vollständigen Titel anzeigen
E 4/37 Nr. 1
E 4/37 Hausarchiv Burgstr. 27
Hausarchiv Burgstr. 27
1567 - 1787
Enthält:Neuere Auflistung der Hausurkunden des Hauses S 493 die sich im GNM befinden:1475 Mai 12: Contz Lindner verkauft an Albrecht Dürer Goldschmied das Erbe an dem eckhause vndter der Vesten zwischen der Behaim vnd des Mertein Sawerzapffen seligen hewsern gelegen, vnd das vormals Peter Craffts des goltsmids seligen gewesen wer.1507 kauft von Sebolt Pfinzing dem alten, Albrecht Dürer weylund Albrechten Dürers Goltschmiedts u. Barbara seiner ehel. Hausfrauen ehel. Sohn, die Eigenschaft mit 4 fl. Stadtwährung und macht das Haus frei.1518 Nov. 25: Endres Turer beurkundet, dass ihm Albrecht Thurer, sein Bruder seinen Teil und Gerechtigkeit aus der Behausung bar ausbezahlt habe. S: Wilibald Pirckheimer u. Lazarus Spengler1538: Endres Dürer der Goldschmied, Bürger zu Nürnberg u. Ursula seine ehel. Hausfrau verkaufen an Quintinus Werthamer, Apotheker, die Erbgerechtigkeit ihrer Behausung, wie sie diese von Albrecht Dürer, seinem Bruder seligen ererbt haben, um 360 fl rh.Auflistung der HaussprücheAbschrift aus der Lib. Conservatorium d.d. 10. Juli 1567: Bartholomäus Reinsdörffer, Tuchscherer und Katharina seiner Ehewirtin Erbschaftszuteilung, u.a. auch die Eigenschaft an dem Haus des Erhard Neidhart in St. Sebalds Pfarr unter der Vesten gegen Johann Neudorffers Hauß über an der obern Schmidgassen vornen im eingang neben Cunraden Poschenns vnd den andern ort grei liegende Behausung.1604 Mai 1: Mathes Pfeffer quittiert Paulus Krabler, Gerichtschreiber um die 500 fl. Eigenschaft auf seiner Behausung unter der Vesten welche er Pfeffer von Hans See, Metzger, ererbt hat. 1604 Mai 1: Paulus Krablers Verschreibung um 500 fl. auf seiner Behausung unter der Vesten1666 Dez. 3: Die Erben des sel. Hieronymus Murr verkaufen die Behausung unter der Veste an Katharina Imhoff, Ehefrau des Christof Philipp Imhoff, eine geb. Pfinzing um 1.000 fl. 1787 Mai 10: Georg Christoph von Oelhafen verkauft die von seiner Mutter ererbte Behausung an Carl Christian Schlüter und dessen Ehegrau Helena Katharina.
Umfang/Beschreibung: 5 St.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/37 - Burgstr. 27
Behaim, N
Dürer, Albrecht
Dürer, Albrecht d.Ä.
Dürer, Barbara
Dürer, Endres
Dürer, Ursula
Imhoff, Christof Philipp
Imhoff, Katharina
Katharina, Helena
Krabler, Paulus
Krafft, Peter
Lindner, Conrad
Murr, Hieronymus
Neidhart, Erhard
Neudörffer, Johann
Oelhafen, Georg Christoph von
Pfeffer, Mathes
Pfinzing, Katharina
Pfinzing, Sebald
Pirckheimer, Wilibald
Posch, Conrad
Reinsdörfer, Bartholomäus
Reinsdörfer, Katharina
Sauerzapf, Martin
Schlüter, Carl Christian
See, Hans
Spengler, Lazarus
Werthamer, Quintinus
Wertheimer, Quintinus
Burgstr. 27
Obere Schmiedgasse
S 493
Kaufbriefe
Schuldverschreibungen
Hausurkunden
Goldschmied
Erbe
Eigenschaft
Apotheker
Erbgerechtigkeit
Haussprüche
Tuchscherer
Erbschaftszuteilung
Eigenschaft
Gerichtschreiber
Metzger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ