Heinrich Stichling, Bürger zu Salzungen (Salczungin), verkauft Friedrich, Pfarrer der St. Georgs-Kirche zu Eisenach (Isenache), ein Schock Groschen und 10 Groschen jährlicher Gülte, fällig von Bernhard (Petze) Slode aus einer halben Sole, die der verstorbenen Ottilie (Teylen) Hesseberg, Stichlings Ehefrau, gehörte. Bernhard ist angewiesen, jährlich an Gründonnerstag ein halbes Schock und an Michaelis 40 Groschen an Friedrich zu zahlen. Wird die Summe nicht gezahlt oder erbringt die Sole diesen Ertrag nicht mehr, hat der Aussteller die Gülte zum fälligen Termin zu liefern bzw. die jetzt erhaltene Kaufsumme von 12 1/2 Gulden binnen sechs Wochen nach Mahnung zurückzuzahlen. Geschieht das nicht, hat er den entstehenden Schaden zu ersetzen. Ein Rückkauf ist jeweils an Michaelis nach Zahlung der Gülte und der Rückstände möglich. Siegel des Ausstellers.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen
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