Lokalverwaltung
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Tektonik
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Rosenbergisches Archiv >> Provenienzbestände
Überlieferungsgeschichte
Die H-Bestände stellen die jüngste Beständegruppe innerhalb des Rosenbergschen Archivs dar. Sie enthalten Überlieferung der Lokalverwaltung, also vor allem der fürstlichen Rent- und Forstämter, die zumeist erst nach der Auflösung der betreffenden Dienststellen in das fürstliche Archiv gelangt ist und dort zunächst in einem ungeordneten Restbestand unverzeichneter Archivalien aufging. Im Zuge von Ordnungsarbeiten wurde dieser Restbestand seit 1995 in Provenienzbestände aufgegliedert. Außer in den H-Beständen findet sich Schriftgut der Lokalverwaltungen, wenn auch in nicht allzu großem Umfang, in den Beständen des Neuen Archivs, teilweise auch in denen des Alten Archivs. Die Bestände umfassen in der Regel sowohl Schriftgut aus der Zeit des Alten Reichs wie auch aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Soweit umfangreichere Überlieferungskomplexe aus der Zeit vor 1806 erhalten sind, wurden diese in eigenen Teilbeständen organisiert. Nicht in der Beständegruppe vertreten sind Archivalien der linksrheinischen Besitzungen des Hauses Löwenstein-Wertheim; diese finden sich, soweit sie geflüchtet werden konnten, heute in den Mischbeständen des Alten Archivs. Ebensowenig vorhanden sind Akten der Verwaltungen in Böhmen, die nach dem Zweiten Weltkrieg vor Ort verblieben und heute in der Außenstelle Klattau des Staatlichen Gebietsarchivs Pilsen in Tschechien verwahrt werden.
Die H-Bestände stellen die jüngste Beständegruppe innerhalb des Rosenbergschen Archivs dar. Sie enthalten Überlieferung der Lokalverwaltung, also vor allem der fürstlichen Rent- und Forstämter, die zumeist erst nach der Auflösung der betreffenden Dienststellen in das fürstliche Archiv gelangt ist und dort zunächst in einem ungeordneten Restbestand unverzeichneter Archivalien aufging. Im Zuge von Ordnungsarbeiten wurde dieser Restbestand seit 1995 in Provenienzbestände aufgegliedert. Außer in den H-Beständen findet sich Schriftgut der Lokalverwaltungen, wenn auch in nicht allzu großem Umfang, in den Beständen des Neuen Archivs, teilweise auch in denen des Alten Archivs. Die Bestände umfassen in der Regel sowohl Schriftgut aus der Zeit des Alten Reichs wie auch aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Soweit umfangreichere Überlieferungskomplexe aus der Zeit vor 1806 erhalten sind, wurden diese in eigenen Teilbeständen organisiert. Nicht in der Beständegruppe vertreten sind Archivalien der linksrheinischen Besitzungen des Hauses Löwenstein-Wertheim; diese finden sich, soweit sie geflüchtet werden konnten, heute in den Mischbeständen des Alten Archivs. Ebensowenig vorhanden sind Akten der Verwaltungen in Böhmen, die nach dem Zweiten Weltkrieg vor Ort verblieben und heute in der Außenstelle Klattau des Staatlichen Gebietsarchivs Pilsen in Tschechien verwahrt werden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ