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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1626 März 12
Regest: Vor Bürgermeistern und Rat der Stadt Beckum (Beckhumb) verkaufen Conrad Hundehege gen. Preckewim und seine Frau Elsa, Bürger zu Beckum, an Bertram Matthias Bene, Kanoniker der Kollegiatkirche SS. Stephani et Sebastiani mrt., und Johan Schutte, als Provisoren des vom Propst David Kothe vom St. Agnes-Stift in Magdeburg gestifteten Armenhauses, eine erbliche jährliche Rente von 1 ¼ Reichstaler für 20 Reichstaler. Die Verkäufer sowie Johan Oisthoff gen. Horstman, ihr ehethumb oder Sohn, auch Bürger zu Beckum, als Mitverkäufer und Bürge sowie dessen Ehefrau Anna Beckers geloben Bezahlung auf Esto mihi (Sonntag vor dem 1. Fastensonntag) und Währschaft aus dem Haus und Hof der Eheleute Hundehege an der Beistraße bei dem Stadthaus gen. Aleff zwischen Häusern Johan Wardener an der Süd- und Henrich Bröckelman gen. Holtwever an der Nordseite sowie aus 1 freien Morgen Land zu 2 Mudde Einsaat nördlich vor Beckum diesseits des Münsterbaumes zwischen Ländereien Engelbert Thies an der Ost- und Witwe Georg Schürkmans an der Westseite sowie 1 Morgen Land des Johan Osthoff zu 2 Mudde östlich vor Beckum auf den Kreienpölen, belastet mit 1 Scheffel Walker- oder Liesborner Weizen zwischen Ländereien Wisebrock an der West- und Steffen Everke an der Ostseite sowie aus einem Garten am Nordenvormarkt zwischen Berndt Poeck im Süden und Johan Becker Henrichs Sohn im Norden, belastet mit 4 Pfennig an das Kapitel zu Beckum. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Stadtsiegels.
Ausfertigung, Pergament 27 x 20,5 cm; Siegel vom Pergamentstreifen abgefallen, Unterschrift des Notars Theodor Lindenkampf. Rückseite: Inhaltsvermerk (18. Jh.); Signaturen: N. 28.
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 693
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.