Herr Johann Fischer, Stiftsherr und Amtmann der Präsenz von St. Moritz, und "Johan Zirliche", Mompar von St. Klara, übergeben für St. Moritz und St. Klara vor Richter Johann Hasselbaum zu Erbe "Henriche Krosen" und seiner Ehefrau Margarethe ("Margreden") zwei Flecken, der eine gen. zum Zaun ("Zuone"), der andere zur "Fyen", an einander auf dem Holzmarkt ("uff dem Hultzmart") gelegen, neben dem Erbe zum Wageman, stoßen auf eine Ecke in die Ochsengasse, neben dem Haus, das der würdige Herr Johann Brendel innehat, auf die andere Seite an das Haus in der Ochsengasse, das "Glockeners" Anna bewohnt und das der Präsenz von St. Ignaz zusteht, - zu 1 Pfd. 10 Schilling Heller Ewigzins (nämlich 1 Pfd. Heller St. Klaren und 10 Schilling Heller St. Moritz), fällig auf Martini. Der Stiftsherr bürgt durch seinen Mompar "Hengin Salman". Beide Flecken zinsten vordem St. Klaren 4 Pfd., St. Moritz 21 Schilling Heller Die Reichnis des 1 Pfd. beginnt Martini 1500, die der 10 Schilling Heller im folgenden Jahr. Zeugen: "Donges Konig gen.Guldenschriber" der Fürsprecher, "Andres Wineborner" der Büttel [und "Salman Hengin"]. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo nonagesimo octavo, feria secunda post Appolonie virginis."