Gesuch um Verleihung des Weserzolls durch Graf Anton Günther an den Kaiser und das Kurfürstenkollegium und der daraufhin dem Erzbischof von Köln und dem Bischof von Münster übertragene Auftrag, die Verhältnisse an der Weser entsprechend zu prüfen und die hierfür bestellten Subdelegierten Enthält u.a.: Sendung des oldenburgischen Kanzlers Johann Prott an den Erzbischof von Köln sowie eine kurze Übersicht der bisher auf den Reichs- und Wahltagen und bei den Kurfürsten stattgefundenen Verhandlungen
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Gesuch um Verleihung des Weserzolls durch Graf Anton Günther an den Kaiser und das Kurfürstenkollegium und der daraufhin dem Erzbischof von Köln und dem Bischof von Münster übertragene Auftrag, die Verhältnisse an der Weser entsprechend zu prüfen und die hierfür bestellten Subdelegierten Enthält u.a.: Sendung des oldenburgischen Kanzlers Johann Prott an den Erzbischof von Köln sowie eine kurze Übersicht der bisher auf den Reichs- und Wahltagen und bei den Kurfürsten stattgefundenen Verhandlungen
NLA OL, Best. 20, -16 Nr. 260
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 16 Steuern und Abgaben >> 16.3 Zölle und Akzisen >> 16.3.2 Weserzoll
1612 - 1613
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ