Hans Schultheiß, Bürger zu Konstanz, verkauft Ital Humpis d.Ä. zu Ravensburg für 1160 lb Ravensburger Währung zwei Höfe in Zellerberg (=Hanser) mit dem Weiher. Einen bewirtschaftet Kuni Waldener, der jährlich 16 Scheffel Hafer, 1 lb 2 ß d, 8 Hühner, 160 Eier zinst, den anderen Endräß Joler, der jährlich 10 Scheffel Hafer, 16 ß d, 4 Hühner, 40 Eier zinst. Verkauft wird ferner der Hof zu Spiesberg, den Kunz Mülibach umtreibt und der jährlich 10 Scheffel Vesen, 8 Scheffel Hafer und 30 ß d in Ravensburger Maß und Währung, 6 Herbsthühner, 1 Fasnachthuhn, 200 Eier gültet. Dazu kommen Zinsen aus verschiedenen Liegenschaften, die in den Hof Spiesberg zu entrichten sind von Jos Buman und dem Spieß zu Siggenhaus, sowie der halbe Zehnt aus dem Gut zu der Hub, das die Stärk bewirtschaften.
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Hans Schultheiß, Bürger zu Konstanz, verkauft Ital Humpis d.Ä. zu Ravensburg für 1160 lb Ravensburger Währung zwei Höfe in Zellerberg (=Hanser) mit dem Weiher. Einen bewirtschaftet Kuni Waldener, der jährlich 16 Scheffel Hafer, 1 lb 2 ß d, 8 Hühner, 160 Eier zinst, den anderen Endräß Joler, der jährlich 10 Scheffel Hafer, 16 ß d, 4 Hühner, 40 Eier zinst. Verkauft wird ferner der Hof zu Spiesberg, den Kunz Mülibach umtreibt und der jährlich 10 Scheffel Vesen, 8 Scheffel Hafer und 30 ß d in Ravensburger Maß und Währung, 6 Herbsthühner, 1 Fasnachthuhn, 200 Eier gültet. Dazu kommen Zinsen aus verschiedenen Liegenschaften, die in den Hof Spiesberg zu entrichten sind von Jos Buman und dem Spieß zu Siggenhaus, sowie der halbe Zehnt aus dem Gut zu der Hub, das die Stärk bewirtschaften.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1177
B 515 U 1177
Karseer Amt fasc. 012 n. 14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1434 Juli 2 (fritag vor sant Ulrichs tag des hailigen bischofs)
39,5 x 53,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Schultheiß, Bürger zu Konstanz
Empfänger: Ital Humpis d.Ä. zu Ravensburg
Siegler: Aussteller, Jos Humpis, Bürgermeister, Hans Sürg, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S.
Empfänger: Ital Humpis d.Ä. zu Ravensburg
Siegler: Aussteller, Jos Humpis, Bürgermeister, Hans Sürg, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S.
Buman, Jos
Humpis, Jos; Bürgermeister
Joler, Andreas
Mülibach, Kunz
Schultheiß, Hans
Spieß
Stärk
Sürg, Hans; Stadtammann
Waldener, Kuni
Hanser : Amtzell RV
Hanser : Amtzell RV; Einwohner
Hub, zu der (?); Zehnt
Konstanz KN; Einwohner
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Maß
Ravensburg RV; Stadtammann
Ravensburg RV; Währung
Siggenhaus : Karsee, Wangen im Allgäu RV; Einwohner
Spiesberg : Amtzell RV
Spiesberg : Amtzell RV; Einwohner
Zellerberg = Hanser : Amtzell RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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