2/19 [fol. 152f.]: 1636 April 29 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XIX
Enthält: Anwesend: Rektor Pregizer Osiander, Nicolai, Neuffer, Harpprecht, Rümelin, Bansovius, Gerhard, Rauscher, Gailfus; 1.) Aufbewahrung zweier, bisher beim verst. Bartholomäus Cruciger gelagerten Truhen in der Registratur. (Hans Ludwig Trost, Buchbinder). [UAT 2/19, Bl. 152]; 2.) Festsetzung des Termins für die Antrittsrede des Dr. [Samuel] Bansovius und für den Vorlesungsbeginn. [UAT 2/19, Bl. 152]; 3.) Erlaubnis für den Mag. Zacharias Schaeffer, Professor, zur Abhaltung der Hochzeit seiner Tochter an der Universität. [UAT 2/19, Bl. 152]; 4.) Bestellung der Tübinger zur Vorhaltung der genannten Beschwerden und Privilegien. [UAT 2/19, Bl. 152]; 5.) Schreiben an Junker Johann Philipp von Remchingen wegen Erfüllung des Testaments von Junker Balthasar von Gültlingen. (Anm. 1) [UAT 2/19, Bl. 152']; Fortsetzung der Sitzung am 29.April: 6.) Schreiben an die Schönischen Vormünder Grueber und Bayer wegen der Nördlinger Legaten. [UAT 2/19, Bl. 152']; 7.) Verlesung der Namen der im letzten halben Jahr Immatrikulierten. [UAT 2/19, Bl. 152']; 8.) Gesuch der Erben des verst. Georg Reyiher, Meier zu Weilimdorf um Nachlass der ausstehenden Naturalienausgaben. [UAT 2/19, Bl. 152']; Anm. 1: Vgl. UAT 2/19,137'.
Akte
Acta Senatus, Bd. XIX
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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