Georg [III. Schenk von Limpurg], Bischof von Bamberg, Wolf, belehnt den Vormund der Brüder Hainz und Hanns von Kindßberg, Caspar von Waldenfels, Hauptmann zu Cranach [Kronach], Rat, mit den Mannlehen ihres Vaters + Conrad von Kindßberg, nämlich dem Dorf Gunzendorff [Gunzendorf/Bamberg] und dem Kirchenlehen dort, mit zwei Höfen des Hanns Dieppolt und Hanns Frankenberger zu Dollnitz [Döllnitz/Kulmbach], einer Selde des Claus Vogler dort, einem Hof des Hans Genslieb und einer Selde des Hanns Keynacher zu Lopp [Lopp/Kulmbach], 8 Tagwerk Wiese zu Pultz [Pölz/Kulmbach], ein Viertel am Fischwasser Mayn [Main/Fluss] von der Mühle zu Lewß [Mainleus/Kulmbach] bis an den Heynersreuter [Heinersreuth/Kulmbach] Graben des Hanns Eber, mit sechs Selden des Hanns Pauls, Erhard Staller, Contz Staller, Hanns Engelhardt, Contz Stengel und Conz Cristanner zu Utzingen [Uetzing/Staffelstein] und mit einem Teil des Zehnten zu Utzingen [Uetzing/Staffelstein]. Bamberg am dinstag nach dem sonntag Exaudi fonftzehenhundert und im zwainzigisten jaren.
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Georg [III. Schenk von Limpurg], Bischof von Bamberg, Wolf, belehnt den Vormund der Brüder Hainz und Hanns von Kindßberg, Caspar von Waldenfels, Hauptmann zu Cranach [Kronach], Rat, mit den Mannlehen ihres Vaters + Conrad von Kindßberg, nämlich dem Dorf Gunzendorff [Gunzendorf/Bamberg] und dem Kirchenlehen dort, mit zwei Höfen des Hanns Dieppolt und Hanns Frankenberger zu Dollnitz [Döllnitz/Kulmbach], einer Selde des Claus Vogler dort, einem Hof des Hans Genslieb und einer Selde des Hanns Keynacher zu Lopp [Lopp/Kulmbach], 8 Tagwerk Wiese zu Pultz [Pölz/Kulmbach], ein Viertel am Fischwasser Mayn [Main/Fluss] von der Mühle zu Lewß [Mainleus/Kulmbach] bis an den Heynersreuter [Heinersreuth/Kulmbach] Graben des Hanns Eber, mit sechs Selden des Hanns Pauls, Erhard Staller, Contz Staller, Hanns Engelhardt, Contz Stengel und Conz Cristanner zu Utzingen [Uetzing/Staffelstein] und mit einem Teil des Zehnten zu Utzingen [Uetzing/Staffelstein]. Bamberg am dinstag nach dem sonntag Exaudi fonftzehenhundert und im zwainzigisten jaren.
Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden (G 61/I) U 159
Nr. 9; IX b Serie I n. 3 (Guttenberg)
Registratursignatur/AZ: U
Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden (G 61/I) Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden
Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden >> Aktenplan Künßberg-Wernstein >> 1. Künßberg-Urkunden
1520 V 22 Bamberg
Archiv der Freiherren von Künßberg zu Wernstein, Urkunden (G 61/I)
Urkunden
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:36 MESZ
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