Eine Hofstätte mit dem Keller darunter und dem halben Brunnen sowie insbesondere einer freien Schäferei zu Allendorf [heute Bad Sooden-Allendorf, ...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 6929
A I u, Homberg zu Vach sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Homberg zu Vach, Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Hom-Hoy >> Homberg zu Vach >> 1590-1749
1672 Februar 27
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eine Hofstätte mit dem Keller darunter und dem halben Brunnen sowie insbesondere einer freien Schäferei zu Allendorf [heute Bad Sooden-Allendorf, Stadt, Werra-Meißner-Kr.]. Das Lehen hatten 1587 die Brüder Wilhelm und Hans Müller, Söhne des verstorbenen Anton Müller, inne. Nach deren Tod wurden Bürgermeister und Rat der Stadt Allendorf belehnt, die auf der Hofstätte eine Lehr- und Zuchtanstalt stiften wollten. Da Bürgermeister und Rat die Lehr- und Zuchtanstalt jedoch nicht errichteten, wurde ihnen das Lehen wieder entzogen. Darauf wurde Philipp Homberg belehnt, da die Hofstätte schon früher den Familien Homberg und Netra gehört hatte.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Otto Friedrich Homberg zu Vach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Otto Friedrich Homberg zu Vach
Belehnte/r: Lic. Gedeon Homberg zu Vach und Josias Homberg zu Vach für sich und als Vormünder der Söhne ihres verstorbenen Bruders Gottfried Homberg, Johann Christian, Philipp Ulrich und Gedeon, dann Johann Leo und Otto Friedrich Homberg zu Vach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Hessen (Tektonik)
- Landgräfliches Archiv (Hessen-Kassel) (Tektonik)
- Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] (Bestand)
- Aktivlehen (Gliederung)
- Personenbetreffe H (Gliederung)
- Hom-Hoy (Gliederung)
- Homberg zu Vach (Gliederung)
- 1590-1749 (Gliederung)