Erbstreitigkeit um den Nachlaß der Nonne Dilie (Ottilie ?) vom Holtz, Schwägerin der streitenden Parteien. Bevor sie ins Kloster ging, hatte sie vor den Schöffen von Borschemich ihrer Schwester Merckgen (Maria), der Frau des Appellanten, ihre Habe und ihre Ansprüche vermacht. Nach ihrem Tod ging das vom gemeinsamen Bruder Winandt Ererbte an Merckgen, worauf Leonhartin von Gladbach, Ehefrau eines weiteren bereits verstorbenen Bruders (Johann vom Holtz), erstinstanzlich eine Teilung des Erbes des Winandt erstritt.
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Erbstreitigkeit um den Nachlaß der Nonne Dilie (Ottilie ?) vom Holtz, Schwägerin der streitenden Parteien. Bevor sie ins Kloster ging, hatte sie vor den Schöffen von Borschemich ihrer Schwester Merckgen (Maria), der Frau des Appellanten, ihre Habe und ihre Ansprüche vermacht. Nach ihrem Tod ging das vom gemeinsamen Bruder Winandt Ererbte an Merckgen, worauf Leonhartin von Gladbach, Ehefrau eines weiteren bereits verstorbenen Bruders (Johann vom Holtz), erstinstanzlich eine Teilung des Erbes des Winandt erstritt.
AA 0627, 1333 - D 338/881
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 2. Buchstabe D
1539 - 1554 (1530 - 1553)
Enthaeltvermerke: Kläger: Theis (Matthias) Dick vom Holtz und seine Frau Merckgen (Maria), ab 1549 seine Söhne Martin und Winandt (Wynand) Beklagter: Leonhartin von Gladbach, Witwe des Johann vom Holtz, (Kl.), ab 1549, nach Leonhartins Tod, ihr zweiter Mann Bartholomäus Treis (Dreis) von Gladbach als Vormund von Leonhartins unmündigen Kindern aus 1. Ehe Prokuratoren (Kl.): Dr. Friedrich Rebstock (Reefsteck) 1539 - Dr. Christoffel Hoss 1539 - Dr. Philipp Baumann 1539 - Dr. Lucas Lantstraß 1539 - Dr. Anastasius Greineisen 1539 - Lic. Amandus Wolff 1539 - Für Martin und Winand Dick (Dyek): Dr. Leopold Dick (hier: Dyek) 1552 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Friedrich Rebstock (Reiffstock) 1539 - Dr. Hieronymus Lerchenfelder 1539 - Lic. Johannes Hilffmann (Helffmann) 1539 - Lic. Christophorus Swaebach 1539 - Dr. Christophorus Hoss (hier: Haes) 1539 - Lic. Simon Engelhart 1539 - Für Bartholomäus Treis: Lic. Amandus Wolff 1549 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Schöffen zu Borschemich auf Unterweisung durch das Hauptgericht Jülich 1538 - 2. RKG 1539 - 1554 (1530 - 1553) Beweismittel: Vorakten (Q 5). Kopie eines Vertrags zwischen Theis Dick vom Holtz und Johann vom Holtz 1530 (Q 14). Verträge vor den Schöffen zu Borschemich (Q 37). Beschreibung: 5 cm, 129 Bl., lose; Q 1 - 44; Q 18 nicht protokolliert, Q 32 im Protokoll gestrichen, Q 37 zweifach vergeben, 1 Beilage. Vgl. auch RKG 1334 (D 339/882) und 1336 (D 342/892).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.06.0211, 11:35 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil II: C-D (Bestand)
- 2. Buchstabe D (Gliederung)