Mitsprache des Grafen Philipp Heinrich in den Angelegenheiten der Grafen von Castell wegen der Mitvormundschaft über die Kinder der Gräfin von Castell.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Bü 10158
Kasten 71 Fach 3 Faszikel 1
Vorläufige Signatur: Oe 1 Bü 10158
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien
Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien >> 2. Akten >> 2.8 Beziehungen zu Auswärtigen >> 2.8.4 Angelegenheiten reichsgräflicher und -freiherrlicher Häuser und deren Beziehungen zu Hohenlohe >> 2.8.4.1 Castell
(1739, 1743-1744) 1747
Enthält: Schreiben der Gräfin Friederike von Castell, geb. Gräfin von Ortenburg, an den Grafen Philipp Heinrich von Hohenlohe-Ingelfingen mit der Bitte, die nach dem Rücktritt des Grafen Hektor Wilhelm von Kornfeil unbesetzte Stelle eines Mitvormunds über ihre vier Kinder zu übernehmen, 1747; Zusageschreiben Philipp Heinrichs, 1747; Schreiben der Gräfin Friederike an Philipp Heinrich wegen der Anerkennung der Vormundschaft durch das Reichskammergericht u. der Verlängerung der Verpachtung der herrschaftlichen Schäferei u. Fischerei der Grafen von Castell, mit Antwortschreiben Philipp Heinrichs, 1747; Vertrag über die Verpachtung der herrschaftlichen Schäferei der Grafen von Castell an Nicolaus Roßmark auf drei Jahre, 1744; Vertrag über die Verpachtung der Fischerei auf den herrschaftlichen Weihern u. Seen der Grafen von Castell an Johann Michael Greßen auf vier Jahre, 1743; Protokolle von Beratungen verschiedener Amtsträger von Castell über die Verpfachtung der herrschaftlichen Schäferei u. Fischerei, 1747; Beschlussprotokoll einer Konferenz der Grafen August Franz Friedrich u. Ludwig Friedrich von Castell, der Gräfin Friederike von Castell u. des bisherigen Vormunds, des Grafen Hektor Wilhelm von Kornfeil mit dem Grafen Ludwig von Hohenlohe-Langenburg über Maßnahmen der Verwaltung vor dem Hintergrund einer großen Schuldenlast des Hauses Castell, 1747; Schreiben der Gräfin Friederike an Philipp Heinrich wegen der Klage von Johann Philipp Christoph Reibelt, Geheimer Rat des Fürstbistums Würzburg, vor dem Reichskammergericht wegen einer letztlich von 1688 datierenden Schuld der Grafen von Castell, mit deren Eintreibung das Reichskammergericht 1747 die kreisausschreibenden Fürsten des fränkischen Reichskreises, der Fürstbischof Philipp Anton von Bamberg u. den Markgrafen Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth, beauftragt worden sind, mit Urteilen des Reichskammergerichts von 1739 u. 1747 als Anlage, 1747; Schuldverschreibung der Grafen August Franz Friedrich u. Ludwig Friedrich von Castell, der Gräfin Friederike von Castell u. des Grafen Philipp Heinrich von Hohenlohe-Ingelfingen als Vormund des Grafen Christian Friedrich Karl sowie der Gräfinnen Charlotte Henriette, Sophie Charlotte u. Albertina Renata von Castell über 3.000 fl zugunsten des Advokaten Dr. Karl Friedrich Engelhardt aus Schweinfurt, die zur Bezahlung der Schuld gegenüber dem Geheimen Rat Johann Philipp Reibelt bestimmt sind, 1747; Schuldverschreibung der Grafen August Franz Friedrich u. Ludwig Friedrich von Castell, der Gräfin Friederike von Castell u. des Grafen Philipp Heinrich von Hohenlohe-Ingelfingen als Vormund des Grafen Christian Friedrich Karl sowie der Gräfinnen Charlotte Henriette, Sophie Charlotte u. Albertina Renata von Castell über 21.250 fl zugunsten mehrerer Gläubiger, die zur Bezahlung einer Schuld gegenüber dem Grafen Hektor Wilhelm von Kornfeil bestimmt sind, 1747; Tabellarische Übersicht über die Erträge des Meierhofs der Grafen von Castell 1730-1739, o.D.; Korrespondenz der Gräfin Friederike, des Grafen Ludwig von Hohenlohe-Langenburg u. des Grafen Philipp Heinrich über die Besetzung der Rentmeisterstelle der Grafen von Castell mit Ludwig Christian Ilg, 1747; Studienplan von Georg Paulus Maier für den Grafen Christian Friedrich Karl, 1747; Instruktion u. Bestallungsbrief für Maier als Hofmeister von Christian Friedrich Karl, 1747; Kostenvoranschlag für den Aufenthalt Christian Friedrich Karls u. seines Hofmeisters an der Erlanger Universität, 1747; Protokoll einer Konferenz der Grafen August Franz Friedrich, der Gräfin Friederike, des Grafen Philipp Heinrich u. des Rats u. Amtmanns Maier zur Fortschreibung der Beschlüsse der 1747 unter Hinzuziehung des Grafen Ludwig von Hohenlohe-Langenburg abgehaltenen Konferenz, 1747.
Regierung Ingelfingen
1 Fasz., fol. 1-46
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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14.11.2025, 10:23 MEZ
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