Bildarchiv Schlesiger 1978 (Bestand)
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8/BA Schlesiger 1978
Stadtarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> 08 Archivische Sammlungen >> Bildarchive >> Schlesiger
1978 - 1978
Mit dem vorliegenden Repertorium 8/Bildarchiv Schlesiger Band 26/1978 liegt das sechsundzwanzigste Findbuch des Stadtarchivs Karlsruhe zum Bildnachlass des Fotografen Horst Schlesiger vor, den die Stadt Karlsruhe im Dezember 1994 von Frau Lilo Schlesiger, der Witwe des am 5. März 1993 verstorbenen Fotografen, käuflich erworben hat.
Horst Schlesiger wurde am 28. Mai 1925 in Halle an der Saale geboren. Im Alter von 12 Jahren kam er nach Karlsruhe, wo er die Helmholtz-Oberrealschule bis zur Ober-sekunda besuchte und vom 15. August 1941 bis 1. Januar 1943 eine Fotografenlehre im Fotoatelier Wilhelm Bauer absolvierte. Danach setzte Horst Schlesiger seine Lehrzeit als Assistent bei einem Kriegsberichterstatter fort und legte am 25. August 1943 vor der Handwerkskammer Karlsruhe die Gesellenprüfung ab. Im Anschluss daran war er - neben seiner Ausbildung als Beobachter und Flugzeugführer - als Bildstellenleiter bei der Luftwaffe tätig. Am 1. Juli 1945 erhielt Horst Schlesiger im Fotoatelier Guido Boucher in Karlsruhe eine Anstellung als Fotograf, die er aber we-gen Materialmangels zum 31. August 1945 aufgeben musste. Am 1. September 1945 wurde er Fotograf bei der Landespolizei, Kriminalhauptstelle Karlsruhe. Seine Meisterprüfung legte Horst Schlesiger am 14. Januar 1948 vor der Handwerkskammer Karlsruhe ab.
Von 1950 bis 1990 war Horst Schlesiger als freiberuflicher Bildjournalist für die Zei-tung "Badische Neueste Nachrichten" tätig. Sein Bildnachlass enthält die Bilder, die er während dieser Jahre für die "BNN" fotografiert hat. Der Nachlass enthält außer-dem Bilder, die Horst Schlesiger bis 1952 für die "Badische Abendzeitung" (AZ) an-gefertigt hat. Der Nachlass umfasst 61 Leitz-Ordner mit schwarz-weiß-Negativen der Größe 24 x 36 mm sowie neun Leitz-Ordner mit schwarz-weiß-Negativen der Größe 6 x 6 cm. Es sind außerdem Negative der Größen 6 x 9 cm und 5 x 7 cm vorhanden. Sofern im Findbuch keine Negativ-Formate angegeben wurden, handelt es sich um 24 x 36 mm-Formate. Die zu den Negativen gehörenden Positive liegen original als Zeitungsausschnitte, in Form der jeweils in den "BNN" veröffentlichten Bilder vor und sind in 66 Leitz-Ordnern abgeheftet. Hinzu kommen 39 Kartons mit Papierfotos der Größe 18 x 24 cm, die nach Sachthemen geordnet sind. Das Veröffentlichungsrecht für Abzüge der im Bestand 8/Bildarchiv Schlesiger enthaltenen Negative liegt beim Stadtarchiv Karlsruhe.
Das Findbuch 8/Bildarchiv Schlesiger Band 26/1978 dokumentiert den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 1978, der Bestand enthält 2624 Bilder. Die Zuordnung der Positive und Negative, die Verzeichnung der Bilder, die Klassifizierung des Bild-materials in 48 Sachthemen sowie die Erstellung des Findbuchs mit Hilfe des Archivierungsprogramms Augias 8.1 wurde von der Archivarin Angelika Sauer vorgenommen. Die Negative des Jahres 1978 liegen in digitalisierter Form vor und sind in der Datenbank des Stadtarchivs mit den dazugehörenden Verzeichnungseinheiten verknüpft. Zu 23 Bildern waren die dazugehörenden Negative nicht auffindbar. Die Vielfalt der Themen, die im vorliegenden Bildbestand dokumentiert sind, kommt in dem in 48 Themenbereiche gegliederten Inhaltsverzeichnis zum Ausdruck. Aus verschiedenen Blickwinkeln und über unterschiedliche Zugänge spiegelt dieser Bildbestand das öffentliche, politische und gesellschaftliche Leben der Stadt Karlsruhe, den Alltag, die Freizeit und Arbeitswelt und zum Teil auch Schicksale der in ihr wohnenden Menschen im Jahr 1978. Stimmungsvolle Natur- und Landschaftsaufnahmen von den Grünanlagen Karlsruhes sowie vom Rhein und seinen Altrheinarmen ergänzen die Dokumentation.
Kurzbeschreibung: Der Bestand 8/BA Schlesiger Band 1 bis 38 (1949 - 1990) enthält insgesamt 70 Ordner mit schwarz-weiß Negativen, 66 Archivkartons mit Zeitungsausschnitt-Bildern, 42 Fotokartons mit thematisch geordneten Fotoabzügen, 22 lfm.
Schlesiger, Horst
geb. 28. Mai 1925 in Halle/Saale
gest. 5. März 1993 in Karlsruhe
Von 1950 bis 1990 war Horst Schlesiger als freiberuflicher Bildjournalist für die Badischen Neuesten Nachrichten in Karlsruhe tätig.
Schlesiger, Lilo, geb. Götz
geb. 31. Juli 1926 in Karlsruhe
gest. 31. Dezember 2009 in Karlsruhe
Seit 1950 fotografierte die Autodidaktin Lilo Schlesiger mit ihrem Mann, dem Bildjournalisten Horst Schlesiger, für die Badischen Neuesten Nachrichten und baute mit ihm zusammen das Bildarchiv Schlesiger auf.
Der Bestand wurde in den Jahren 2006 bis 2014 kontinuierlich digitalisiert, in den Jahren 2011 bis 2014 mit Unterstützung der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg.
Horst Schlesiger wurde am 28. Mai 1925 in Halle an der Saale geboren. Im Alter von 12 Jahren kam er nach Karlsruhe, wo er die Helmholtz-Oberrealschule bis zur Ober-sekunda besuchte und vom 15. August 1941 bis 1. Januar 1943 eine Fotografenlehre im Fotoatelier Wilhelm Bauer absolvierte. Danach setzte Horst Schlesiger seine Lehrzeit als Assistent bei einem Kriegsberichterstatter fort und legte am 25. August 1943 vor der Handwerkskammer Karlsruhe die Gesellenprüfung ab. Im Anschluss daran war er - neben seiner Ausbildung als Beobachter und Flugzeugführer - als Bildstellenleiter bei der Luftwaffe tätig. Am 1. Juli 1945 erhielt Horst Schlesiger im Fotoatelier Guido Boucher in Karlsruhe eine Anstellung als Fotograf, die er aber we-gen Materialmangels zum 31. August 1945 aufgeben musste. Am 1. September 1945 wurde er Fotograf bei der Landespolizei, Kriminalhauptstelle Karlsruhe. Seine Meisterprüfung legte Horst Schlesiger am 14. Januar 1948 vor der Handwerkskammer Karlsruhe ab.
Von 1950 bis 1990 war Horst Schlesiger als freiberuflicher Bildjournalist für die Zei-tung "Badische Neueste Nachrichten" tätig. Sein Bildnachlass enthält die Bilder, die er während dieser Jahre für die "BNN" fotografiert hat. Der Nachlass enthält außer-dem Bilder, die Horst Schlesiger bis 1952 für die "Badische Abendzeitung" (AZ) an-gefertigt hat. Der Nachlass umfasst 61 Leitz-Ordner mit schwarz-weiß-Negativen der Größe 24 x 36 mm sowie neun Leitz-Ordner mit schwarz-weiß-Negativen der Größe 6 x 6 cm. Es sind außerdem Negative der Größen 6 x 9 cm und 5 x 7 cm vorhanden. Sofern im Findbuch keine Negativ-Formate angegeben wurden, handelt es sich um 24 x 36 mm-Formate. Die zu den Negativen gehörenden Positive liegen original als Zeitungsausschnitte, in Form der jeweils in den "BNN" veröffentlichten Bilder vor und sind in 66 Leitz-Ordnern abgeheftet. Hinzu kommen 39 Kartons mit Papierfotos der Größe 18 x 24 cm, die nach Sachthemen geordnet sind. Das Veröffentlichungsrecht für Abzüge der im Bestand 8/Bildarchiv Schlesiger enthaltenen Negative liegt beim Stadtarchiv Karlsruhe.
Das Findbuch 8/Bildarchiv Schlesiger Band 26/1978 dokumentiert den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 1978, der Bestand enthält 2624 Bilder. Die Zuordnung der Positive und Negative, die Verzeichnung der Bilder, die Klassifizierung des Bild-materials in 48 Sachthemen sowie die Erstellung des Findbuchs mit Hilfe des Archivierungsprogramms Augias 8.1 wurde von der Archivarin Angelika Sauer vorgenommen. Die Negative des Jahres 1978 liegen in digitalisierter Form vor und sind in der Datenbank des Stadtarchivs mit den dazugehörenden Verzeichnungseinheiten verknüpft. Zu 23 Bildern waren die dazugehörenden Negative nicht auffindbar. Die Vielfalt der Themen, die im vorliegenden Bildbestand dokumentiert sind, kommt in dem in 48 Themenbereiche gegliederten Inhaltsverzeichnis zum Ausdruck. Aus verschiedenen Blickwinkeln und über unterschiedliche Zugänge spiegelt dieser Bildbestand das öffentliche, politische und gesellschaftliche Leben der Stadt Karlsruhe, den Alltag, die Freizeit und Arbeitswelt und zum Teil auch Schicksale der in ihr wohnenden Menschen im Jahr 1978. Stimmungsvolle Natur- und Landschaftsaufnahmen von den Grünanlagen Karlsruhes sowie vom Rhein und seinen Altrheinarmen ergänzen die Dokumentation.
Kurzbeschreibung: Der Bestand 8/BA Schlesiger Band 1 bis 38 (1949 - 1990) enthält insgesamt 70 Ordner mit schwarz-weiß Negativen, 66 Archivkartons mit Zeitungsausschnitt-Bildern, 42 Fotokartons mit thematisch geordneten Fotoabzügen, 22 lfm.
Schlesiger, Horst
geb. 28. Mai 1925 in Halle/Saale
gest. 5. März 1993 in Karlsruhe
Von 1950 bis 1990 war Horst Schlesiger als freiberuflicher Bildjournalist für die Badischen Neuesten Nachrichten in Karlsruhe tätig.
Schlesiger, Lilo, geb. Götz
geb. 31. Juli 1926 in Karlsruhe
gest. 31. Dezember 2009 in Karlsruhe
Seit 1950 fotografierte die Autodidaktin Lilo Schlesiger mit ihrem Mann, dem Bildjournalisten Horst Schlesiger, für die Badischen Neuesten Nachrichten und baute mit ihm zusammen das Bildarchiv Schlesiger auf.
Der Bestand wurde in den Jahren 2006 bis 2014 kontinuierlich digitalisiert, in den Jahren 2011 bis 2014 mit Unterstützung der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg.
2.624 Ereignisse, 17.479 Negative, 0,2 lfm.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.02.2026, 2:41 PM CET