Herrschaft Warthausen (Nachtrag) (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 142 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 >> Sonstige weltliche Herrschaften
1665-1806
Überlieferungsgeschichte
Die Archivalien stammen aus der Registratur des Oberamts der Herrschaft Warthausen und kamen wohl beim Verkauf der Herrschaft an Württemberg im Jahre 1827 an das Kameralamt Ochsenhausen, von dem sie mit anderen Ablieferungen an das Staatsarchiv Ludwigsburg gelangten, von wo sie 1969 beim Beständeausgleich zwischen Stuttgart und Ludwigsburg an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben wurden.
Inhalt und Bewertung
Die Akten betreffen vor allem besitzrechtliche Angelegenheiten, u.a. Durchführung der Sequestration aufgrund des Droit d'épaves
Vorbemerkung: Die nachfolgend aufgeführten bisher unverzeichneten Akten stammen aus der Registratur des Oberamts der Herrschaft Warthausen, die als österreichisches Mannlehen zunächst im Besitz der Schad von Mittelbiberach, später der Grafen von Stadion war. Sie gelangten vermutlich beim Verkauf der Herrschaft an Württemberg im Jahre 1827 an das zuständige Kameralamt Ochsenhausen, von dem sie mit anderen Ablieferungen an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben wurden. Beim Beständeausgleich von 1969 wurden sie dann dem Hauptstaats-archiv Stuttgart zugewiesen. Die Akten betreffen zu einem erheblichen Teil die nach 1803 durch Österreich aufgrund des Droit d'épaves durchgeführten Sequestratio-nen geistlichen Grundbesitzes in der Herrschaft. Das Repertorium wurde von dem Unterzeichneten im Juni und Juli 2002 gefertigt. Der Bestand umfasst 39 Büschel (= 0,3 lfd. m) Stuttgart, im Juli 2002 Bernhard Theil
Die Archivalien stammen aus der Registratur des Oberamts der Herrschaft Warthausen und kamen wohl beim Verkauf der Herrschaft an Württemberg im Jahre 1827 an das Kameralamt Ochsenhausen, von dem sie mit anderen Ablieferungen an das Staatsarchiv Ludwigsburg gelangten, von wo sie 1969 beim Beständeausgleich zwischen Stuttgart und Ludwigsburg an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben wurden.
Inhalt und Bewertung
Die Akten betreffen vor allem besitzrechtliche Angelegenheiten, u.a. Durchführung der Sequestration aufgrund des Droit d'épaves
Vorbemerkung: Die nachfolgend aufgeführten bisher unverzeichneten Akten stammen aus der Registratur des Oberamts der Herrschaft Warthausen, die als österreichisches Mannlehen zunächst im Besitz der Schad von Mittelbiberach, später der Grafen von Stadion war. Sie gelangten vermutlich beim Verkauf der Herrschaft an Württemberg im Jahre 1827 an das zuständige Kameralamt Ochsenhausen, von dem sie mit anderen Ablieferungen an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben wurden. Beim Beständeausgleich von 1969 wurden sie dann dem Hauptstaats-archiv Stuttgart zugewiesen. Die Akten betreffen zu einem erheblichen Teil die nach 1803 durch Österreich aufgrund des Droit d'épaves durchgeführten Sequestratio-nen geistlichen Grundbesitzes in der Herrschaft. Das Repertorium wurde von dem Unterzeichneten im Juni und Juli 2002 gefertigt. Der Bestand umfasst 39 Büschel (= 0,3 lfd. m) Stuttgart, im Juli 2002 Bernhard Theil
39 Büschel (0,3 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ