Gemeinschaften: Amt Camberg (Bestand)
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356
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Gemeinschaften
Enthält: 82 Urkunden 1281-1804
28,0 m Akten 1421-1817, meist 18. Jh., vorwiegend Angelegenheiten der Amtsverwaltung, Finanzwesen, Justizsachen, Handel und Gewerbe, Forst und Jagd sowie reichhaltige Überlieferung für Camberg und die Amtsorte. Darin: Amtsbeschreibungen 1772, 1788, Einwohnerstatistik 1645, 1692
11,5 m Rechnungen: Kellerei Camberg 1536-1807, trierisch-diezische Amtsgefälle 1653 ff., Bederechnungen 1465-89, 1500 ff., Stadt Camberg 1557 ff., Gemeinden 1575 ff., Kirchenrechnungen 1557-1819.
Bestandsgeschichte: Der im 19. Jh. gebildete Pertinenzbestand enthält außer nassauischen und trierischen Amtsakten von Camberg auch Überlieferung trierischer Zentralbehörden. Die eingemischten Akten nassau-oranischer Zentralbehörden sind in die Abteilungen 170-173 zurückgelegt worden.
Geschichte des Bestandsbildners: Das aus Burg und Stadt Camberg erwachsene Amt war ein Landesteil der Grafschaft Diez, bei deren Aufteilung drei Viertel des Amtes an Eppstein, ein Viertel an Nassau-Dillenburg kamen. Ein 1453 von Eppstein an Katzenelnbogen verpfändetes Viertel fiel 1479 an Hessen und 1557 an Nassau-Dillenburg. Die restliche Eppstein-Königsteiner Hälfte zog Kurtrier 1535 als erledigtes Lehen ein. Die nassauische Hälfte war 1607 zwischen Nassau-Diez und Nassau-Hadamar aufgeteilt, seit 1628 jedoch wieder in der Hand von Nassau-Diez, später bei Nassau-Oranien vereinigt. Zum Amt Camberg gehörten:a) Kirchspiel Camberg mit Camberg, Erbach, Oberselters, Schwickershausen, Dombach und Würges, b) Kirchspiel Haintchen.
Findmittel: Urkunden, Akten und Rechnungen: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten: Repertorium von Th. Schüler, 1877/1878 (hsl.)
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Engelbert, 1963 (masch.)
Findmittel: Rechnungen: Repertorium (masch.)
28,0 m Akten 1421-1817, meist 18. Jh., vorwiegend Angelegenheiten der Amtsverwaltung, Finanzwesen, Justizsachen, Handel und Gewerbe, Forst und Jagd sowie reichhaltige Überlieferung für Camberg und die Amtsorte. Darin: Amtsbeschreibungen 1772, 1788, Einwohnerstatistik 1645, 1692
11,5 m Rechnungen: Kellerei Camberg 1536-1807, trierisch-diezische Amtsgefälle 1653 ff., Bederechnungen 1465-89, 1500 ff., Stadt Camberg 1557 ff., Gemeinden 1575 ff., Kirchenrechnungen 1557-1819.
Bestandsgeschichte: Der im 19. Jh. gebildete Pertinenzbestand enthält außer nassauischen und trierischen Amtsakten von Camberg auch Überlieferung trierischer Zentralbehörden. Die eingemischten Akten nassau-oranischer Zentralbehörden sind in die Abteilungen 170-173 zurückgelegt worden.
Geschichte des Bestandsbildners: Das aus Burg und Stadt Camberg erwachsene Amt war ein Landesteil der Grafschaft Diez, bei deren Aufteilung drei Viertel des Amtes an Eppstein, ein Viertel an Nassau-Dillenburg kamen. Ein 1453 von Eppstein an Katzenelnbogen verpfändetes Viertel fiel 1479 an Hessen und 1557 an Nassau-Dillenburg. Die restliche Eppstein-Königsteiner Hälfte zog Kurtrier 1535 als erledigtes Lehen ein. Die nassauische Hälfte war 1607 zwischen Nassau-Diez und Nassau-Hadamar aufgeteilt, seit 1628 jedoch wieder in der Hand von Nassau-Diez, später bei Nassau-Oranien vereinigt. Zum Amt Camberg gehörten:a) Kirchspiel Camberg mit Camberg, Erbach, Oberselters, Schwickershausen, Dombach und Würges, b) Kirchspiel Haintchen.
Findmittel: Urkunden, Akten und Rechnungen: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten: Repertorium von Th. Schüler, 1877/1878 (hsl.)
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Engelbert, 1963 (masch.)
Findmittel: Rechnungen: Repertorium (masch.)
40,5 m (82 Urkunden; 39,5 m Akten und Rechnungen)
Bestand
Literatur: Kloft, Territorialgeschichte
Literatur: Weidenbach, S. 283
Literatur: Weidenbach, S. 283
Oberselters
Erbach b. Bad Camberg
Dombach
Schwickershausen
Bad Camberg
Haintchen
Würges
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ