Verkauf des Hauses samt Garten der Margaretha Scharrer in Unterartelshofen an ihren künftigen Schwiegersohn Johann Schramm von Henfenfeld und ihre Tochter Margaretha Bruckner
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E 49/II Nr. 1468
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
06.08.1742 - 02.03.1743
Enthält:
1742 August 6: Kaufbrief, Artelshofen. Margaretha, Frau (so! Witwe, s. Bemerkungen) des (Johann) Georg Scharrer in Unterartelshofen, verkauft ihr eigenes Häuslein samt Garten an ihre Tochter Margaretha Bruckner, ehemalige Bürgers (so!) und Alabasterin in Nürnberg, und an deren Verlobten, den Schneidergesellen Johann (= Hans d. J.) Schramm, älteren Sohn des Friedrich Schramm von Henfenfeld, für 225 Gulden plus 3 Gulden Leikauf. Von der Anzahlung in Höhe von 200 Gulden sind 100 Gulden als Heiratsgut der Braut abzuziehen, die übrigen 100 Gulden stünden dem Sohn zu, der aber diese Summe der Herrschaft schuldet. Der Sohn, Johann Waldrab, Bürger und Färber zu Lauf, ist ebenfalls anwesend.
Die Verkäuferin behält Wohnrecht auf Lebenszeit. Sollte sie länger leben, als die Ratenzahlungen dauern, so erklären sich Schramm und Waldrab bereit, ihr jährlich jeweils 2 1/2 Gulden zu zahlen.
Darin:
1743 März 2: Johann Schramm, hiesiger Schneider, zahlt an seinem Handlohn 20 Gulden.
1742 August 6: Kaufbrief, Artelshofen. Margaretha, Frau (so! Witwe, s. Bemerkungen) des (Johann) Georg Scharrer in Unterartelshofen, verkauft ihr eigenes Häuslein samt Garten an ihre Tochter Margaretha Bruckner, ehemalige Bürgers (so!) und Alabasterin in Nürnberg, und an deren Verlobten, den Schneidergesellen Johann (= Hans d. J.) Schramm, älteren Sohn des Friedrich Schramm von Henfenfeld, für 225 Gulden plus 3 Gulden Leikauf. Von der Anzahlung in Höhe von 200 Gulden sind 100 Gulden als Heiratsgut der Braut abzuziehen, die übrigen 100 Gulden stünden dem Sohn zu, der aber diese Summe der Herrschaft schuldet. Der Sohn, Johann Waldrab, Bürger und Färber zu Lauf, ist ebenfalls anwesend.
Die Verkäuferin behält Wohnrecht auf Lebenszeit. Sollte sie länger leben, als die Ratenzahlungen dauern, so erklären sich Schramm und Waldrab bereit, ihr jährlich jeweils 2 1/2 Gulden zu zahlen.
Darin:
1743 März 2: Johann Schramm, hiesiger Schneider, zahlt an seinem Handlohn 20 Gulden.
Archivale
Indexbegriff Person: Bruckner, Margaretha verl Schramm
Indexbegriff Person: Scharrer, Johann Georg
Indexbegriff Person: Scharrer, Margaretha (Frau d Johann Georg Scharrer)
Indexbegriff Person: Schramm, Friedrich
Indexbegriff Person: Schramm, Hans d.J.
Indexbegriff Person: Waldrab, Johann (Lauf)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Indexbegriff Person: Scharrer, Johann Georg
Indexbegriff Person: Scharrer, Margaretha (Frau d Johann Georg Scharrer)
Indexbegriff Person: Schramm, Friedrich
Indexbegriff Person: Schramm, Hans d.J.
Indexbegriff Person: Waldrab, Johann (Lauf)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Artelshofen - Unteres Dorf
Henfenfeld
Lauf
Hauskauf
Garten
Bürgerin
Alabasterin
Schneidergeselle
Anzahlung
Ratenzahlung
Heiratsgut
Schulden
Wohnrecht
Unterhalt
Schneider, Artelshofen
Handlohn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ