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Handschriftensammlung U III >> 3. Andere Handschriften und Drucke
1445 - 1546
Enthält: Übersicht über die im Stadtarchiv Bautzen unter U. III. 3 liegenden 32 Urkunden und Briefe in tschechischer Sprache aus dem 14. - 16. Jahrhundert, erstmalig übersetzt und mit neuen Regesten versehen durch den Unterzeichneten [Theodor Schütz] 1954-56 im Rahmen des Geschichts-Forschungskollektivs der TH Dresden (Leitung Prorektor Turski) (Großpostwitz, 21.06.1956).- [001] Vertrag nordböhmischer Edelleute und der Sechsstädte mit Ritter Mikeš Panzer von Smoyn vor dem Leitmeritzer Landeshauptmann Jakob von Wrešowic (23.11.1445) Original auf Pergament mit 4 hängenden Siegeln.- [002] Annahme eines Schiedsspruches des Heinrich von Dauba und Leipa und Diepolt von Riesenburg durch Johann von Wartenberg auf Blankenstein (09.07.1450) Original auf Papier mit aufgedrückten Siegeln.- [003] Schlichtung eines Streites zwischen Johann von Wartenberg und den Sechsstädten durch Heinrich von Dauba auf Leipa und Diepolt von Rosenberg auf Wartenberg (11.07.1450) tschechisches Original auf Papier mit aufgedrückten Siegeln, deutsches Original unter U.I.Datum.- [004] König Matthias verleiht der Stadt Budissin das Recht, öffentliche Bierhallen und Trinkstuben einzurichten (22.12.1474) deutsches Original 1945 verloren gegangen.- [005] Beschwerde über schlechte von Budissin gelieferte Sicheln (20.10.1577) Abschrift eines tschechischen Gerichtsprotokolls der Stadt Turnau an der Iser.- [006] Friedensvertrag zwischen den Sechsstädten und Mikeš Panzer vor dem Landeshauptmann von Leitmeritz (21.05.1445) Original auf Papier mit 4 aufgedrückten Siegeln.- [007, 008] Stellungnahme des Landeshauptmanns Peter von Rosenberg in einer Streitsache zwischen den Sechsstädten und den Görlitzern (13.10.1498) Original (Nr. 7) auf Pergament mit einem hängenden Siegel, Abschrift (Nr. 8) ebenfalls in tschechischer Sprache, enthält Verhandlungen über verschiedene Privilegienstreitigkeiten zwischen der Stadt Görlitz einerseits und der Ritterschaft sowie den andern fünf Städten andererseits vor den Hauptmann und den königlichen Räten in Prag. Es handelt sich vor allem um das von den Görlitzern beanspruchte Recht der Berufung an den König, um Ladungen und Heischungen.- [009] König Waldislaw IV. gibt den Vögten die Anordnung, Privilegien der Görlitzer, Zittauer und der beiden Klöster zu schirmen (12.06.1497) deutsches Original im Ratsarchiv Görlitz.- [010] König Waldislaw erläßt Bestimmungen betr. der Verfolgung von Raubgesindel (24.10.1501) deutsches Original unter A. No. 68.- [011] Bekenntnisse eines Brandstifters unter der Folter (25.10.1546) Abschrift eines tschechische Gerichtsprotokolls.- [012] König Johann verleiht die Gerichtsbarkeit an die Stadt Löbau (24.12.1340) Übersetzung um 1450, vgl. Transsumpt Wladislaw IV. 1498 im Stadtarchiv Löbau.- [013] Markgrafen Otto, Konrad und Johann von Brandenburg über die Achtung von Vebannten (12.04.1301) Übersetzung um 1450, lateinisches Original unter U I.- [014] Erlaß von Kaiser Karl IV. wegen der Untaten in den Landen Budissin und Görlitz (23.11.1357) Übersetzung um 1450.- [015] Erlaß von König Wenzel betr. der Verfolgung von Beschädigern (24.06.1390).- [016] Empfehlungsschreiben des Kanzlers in Prag an einen königlichen Rat für Abgesandte der Sechsstädte (nach 1500).- [017] Mitteilung eines Heinrich Chwalowsky von Ledecz an den Bürgermeister einer nicht genannten Stadt wegen der Nennung von Bürgern (um 1500).- [018] Brief des königlichen Burggrafen Zdenek Lew Zrozmitala a z Blatne in Prag an Siegmund von Wartenberg, Vogt der Sechsstädte, betr. der Zahlung von Hilfsgeldern an den König für Einlösung von Troppau (13.05.1510).- [019] Brief des königlichen Burggrafen Bohuslaw von Gitschin in Prag an Budissin, Görlitz und Zittau betr. die Folterung von Verbrechern (11.09.1511).- [020] Brief des königl. Burggrafen Zdenek Lew Zrozmitala a z Blatne in Prag an Siegmund von Wartenberg, Vogt der Sechsstädte, betr. Einspruch gegen die Gefangensetzung des Merth Ranbar (23.11.1511).- [021] Brief des königlichen Landeshauptmannes Peter von Rosenberg an Budissin wegen Freilassung des Martin Ranbar (30.11.1511).- [022] Mitteilung des Landgerichtes in Prag an die Sechsstädte betr. die Verschiebung einer Gerichtsverhandlung zwischen Städten und Ritterschaft (17.05.1511).- [023] Verweis des Landgerichtes in Prag an die Sechsstädte wegen Fernbleibens von einer Gerichtsverhandlung (12.10.1511).- [024] Brief des königlichen Burggrafen Zdenek Lew Zrozmitala a z Blatne in Prag an die Sechsstädte, betr. Schlichtung zwischen Städten und Ritter-schaft (10.03.1512).- [025] Bestätigung des königlichen Burggrafen Zdenek Lew Zrozmitala a z Blatne in Prag betr. eines Schreibens wegen der Breslauer und die Glogauer (27.09.1513).- [026] König Matthias gestattet der Stadt Budissin, 150 Schock Groschen jährlichen Zins zu kaufen (21.12.1474) deutscher Wortlaut in einem domstiftlichen Vidimus für 7 Urkunden vom 12.06.1490.- [027] König Wladislaw bestätigt die Privilegien der Stadt Budissin (12.07.1491).- [028] Markgrafen Otto und Konrad von Brandenburg bestätigen die Privilegien gerichtlicher Art und übergeben Budissin die Gerichtsbarkeit (13.07.1262)
Übersetzung um 1450, lateinisches Original unter U I.- [029] Markgrafen Otto und Woldemar von Brandenburg privilegieren die Stadt Budissin in Bezug auf Gerichtsstand, Besteuerung und Düngerabfuhr (28.08.1307) Übersetzung um 1450, deutsches Original unter U I.- [030] Fragment einer Mitteilung über die Kämpfe gegen dir Türken (angeblich 1533) Schreiber und Empfänger unbekannt.- [031] Kaiser Karl IV. klärt die Frage der Flurzäune ium Budissin (23.02.1374) Übersetzung um 1450, deutscher Wortlaut im Vididmuns von 1497, Confirmation von Wladislaus 1501, domstiftlichen Vidimus vom 07.03.1513 unter U I.- [032] Begleitschreiben des Kanzlers Adam von Grätz in Prag zu Urkunden der Sechsstädte an Ritter Brückner von Bruckstein (30.05.1524).
Ratsarchiv Bautzen
Umfang in Blatt: 44 nn. Bl., Bl. 1 und 7 Pergament
Archivale
Benutzerfilmnummer: 69303-400
Strukturteil: zu Nr. 1:
- Jecht, Richard: Codex diplomaticus Lusatiae superioris. Görlitz 1913-15 - Teil IV, Heft 2, S. 313, 368 und 370
- Moschkau, Alfred: Gebirgsfreund : Illustrierte Zeitschrift für Topographie, Geschichte und Touristik des Riesen- und Isergebirges, des Jeschken und Lausitzer Gebirges, Nordböhmens und des Spreewaldes. Zittau 1891 - S. 50
zu Nr. 3:
- Jecht, Richard: Codex diplomaticus Lusatiae superioris. Görlitz 1916/1917 - Teil IV, Heft 3, S. 660
zu Nr. 4:
- Zobel: Verzeichnis Oberlausitzer Urkunden. Görlitz 1805 - Band I, 7. Heft, S. 123
zu Nr. 7 und 8:
- Sauppe, Moritz Oskar: Collectanea Bartholomæi Sculteti - Band VI, S. 143-147 (Urkundenbuch VII, S. 100-105) [Christian-Weise-Bibliothek Zittau: Mscr. A 245 g]
- Arras, Paul: Regestenbeiträge zur Geschichte des Bundes der Sechsstädte der Ober-Lausitz, zusammengestellt auf Grund der Urkunden, welche sich im Bautzner Ratsarchive (Fund Ermisch) vorfinden. In: Neues Lausitzisches Magazin. Görlitz 1896 - Band 72, S. 160
zu Nr. 9:
- Zobel: Verzeichnis Oberlausitzer Urkunden. Görlitz 1805 - Band II, 9. Heft, S. 31
zu Nr. 10:
- Zobel: Verzeichnis Oberlausitzer Urkunden. Görlitz 1805 - Band II, 9. Heft, S. 57
zu Nr. 12:
- Tschoppe, Gustav Adolf und Stenzel, Gustav Adolf: Urkundensammlung zur Geschichte des Ursprungs der Städte und der Einführung und Verbreitung Deutscher Kolonisten und Rechte in Schlesien und der Ober-Lausitz. Hamburg 1832 - Nr. 552
- Köhler, Gustav: Codex diplomaticus Lusatiae superioris. Görlitz 1856 - S. 342-343, Nr. CCXLIV
- Knothe, Hermann: Urkundenbuch der Städte Kamenz und Löbau.In: Codex diplomaticus saxoniae regiae. Leipzig 1883 - Zweiter Haupttheil, VII. Band, S. 228-229, Nr. 15
zu Nr. 13:
- Zobel: Verzeichnis Oberlausitzer Urkunden. Görlitz 1805 - Band I, 1. Heft, S. 19
- Köhler, Gustav: Codex diplomaticus Lusatiae superioris. Görlitz 1856 - S. 164-165, Nr. CV
zu Nr. 14
- Tschoppe, Gustav Adolf und Stenzel, Gustav Adolf: Urkundensammlung zur Geschichte des Ursprungs der Städte und der Einführung und Verbreitung Deutscher Kolonisten und Rechte in Schlesien und der Ober-Lausitz. Hamburg 1832 - Nr. 578
- Bautzener Geschichtsblätter. Bautzen 1926 - Band IV, Heft 3, S. 119
zu Nr. 26:
- Zobel: Verzeichnis Oberlausitzer Urkunden. Görlitz 1805 - Band I, 3. Heft, S. 123
zu Nr. 27:
- Zobel: Verzeichnis Oberlausitzer Urkunden. Görlitz 1805 - Band II, 9. Heft, S. 9
zu Nr. 28:
- Köhler, Gustav: Codex diplomaticus Lusatiae superioris. Görlitz 1856 - S. 86-87, Nr. LIV
- Tschoppe, Gustav Adolf und Stenzel, Gustav Adolf: Urkundensammlung zur Geschichte des Ursprungs der Städte und der Einführung und Verbreitung Deutscher Kolonisten und Rechte in Schlesien und der Ober-Lausitz. Hamburg 1832 - Nr. 397
- Zobel: Verzeichnis Oberlausitzer Urkunden. Görlitz 1805 - Band I, 1. Heft, S. 12
zu Nr. 29:
- Köhler, Gustav: Codex diplomaticus Lusatiae superioris. Görlitz 1856 - S. 186-187, Nr. CXXII
- Sauppe, Moritz Oskar: Urkunden zur Geschichte der Oberlausitz und der Stadt Zittau. - Band I, S. 31 [Christian-Weise-Bibliothek Zittau: Mscr. A 242/1]
zu Nr. 31:
- Zobel: Verzeichnis Oberlausitzer Urkunden. Görlitz 1805 - Band I, 2. Heft, S. 95
Band: Größe: 343 x 30 x 225
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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