Archivische Sammlungen: Handschriftenreste (Hr) (Bestand)
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Slg 3
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Sammlungen >> Archivische Sammlungen
3.-18. Jh.
Enthält: Handschriften- und Inkunabelfragmente in Latein, Mittelhochdeutsch, Mittelniederdeutsch, Frühneuhochdeutsch, Hebräisch, Jiddisch, Englisch und Italienisch. Die Texte und Textfragmente stammen aus den Werken antiker Autoren, aus Bibeln und Bibelübersetzungen, Werken der Kirchenväter und der Kanonistik, liturgischen Handschriften, theologischen und philosophischen Traktaten, Heiligenviten, Kalendarien und Nekrologen, Chroniken, Notenhandschriften (Neumen), Juridika, Urkunden sowie mittelhochdeutscher Epik und Prosa. Die Fragmente sind nach Schriftformen und Entstehungszeiten sowie bezüglich der Frühdrucke nach Beschreibstoffen grob geordnet (Unziale 4. / 5. Jh.-800; Angelsächsische Schrift 8. / 9. Jh.; Praecarolina und Visigothica 8. / 9. Jh.; Karolingische Minuskel 9. Jh.; Minuskel 10. und 11. Jh.; Übergang zur gotischen Minuskel Anfang 12. Jh.; Gotische Minuskel des 12. - 15. Jh.; Gotische Kursive 14. / 15. Jh.; Notenblätter 14. / 15. Jh.; Breite gotische Minuskel 14. / 15. Jh.; Hebräische Handschriften; Deutsche und lateinische Stücke 16. Jh. ff.; Fremdsprachige, nicht-lateinische und nicht-hebräische Schriften 15. Jh. ff.; Kursive, lateinische Sprache, 15. Jh.; Kursive, deutsche Sprache, 15. Jh.; Kursive 16. Jh. ff.; Frühdrucke auf Pergament und Papier).
Bestandsgeschichte: Der Bestand ist ein Mischbestand, der im StA Marburg seit 1870 aus den bei Restaurierungsarbeiten an Akten und Amtsbüchern verschiedenster Provenienzen gefundenen und separierten Handschriften- und Inkunabelfragmenten gebildet worden ist und noch fortgeführt wird.
Findmittel: KLEIN, Klaus u.a.: Deutschsprachige Fragmente im Staatsarchiv Marburg. - Ausdruck der unter den zwei nachfolgenden Internetadressen abrufbaren Datei.
Findmittel: STRIEDL, Hans (Hrsg.) / RÓTH, Ernst und TETZNER, Lothar (Bearb.): Hebräische Handschriften, Teil 2. Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland, in Einvernehmen mit der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft hrsg. von Wolfgang VOIGT, Bd. VI,2. Wiesbaden 1965. S. 216-226. - Xerokopie
Findmittel: www.manuscripta-mediaevalia.de
Findmittel: Maschinenschriftliches Findbuch um 1960 (37 Bll.) mit handschriftlichen Ergänzungen
Findmittel: www.marburger-repertorien.de
Findmittel: Handschriftliches Findbuch zu Slg. 3, Nr. 15 = Hr 15 (Hebräische Handschriften) von 19?? (4 Bll.) mit handschriftlichen Ergänzungen
Bestandsgeschichte: Der Bestand ist ein Mischbestand, der im StA Marburg seit 1870 aus den bei Restaurierungsarbeiten an Akten und Amtsbüchern verschiedenster Provenienzen gefundenen und separierten Handschriften- und Inkunabelfragmenten gebildet worden ist und noch fortgeführt wird.
Findmittel: KLEIN, Klaus u.a.: Deutschsprachige Fragmente im Staatsarchiv Marburg. - Ausdruck der unter den zwei nachfolgenden Internetadressen abrufbaren Datei.
Findmittel: STRIEDL, Hans (Hrsg.) / RÓTH, Ernst und TETZNER, Lothar (Bearb.): Hebräische Handschriften, Teil 2. Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland, in Einvernehmen mit der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft hrsg. von Wolfgang VOIGT, Bd. VI,2. Wiesbaden 1965. S. 216-226. - Xerokopie
Findmittel: www.manuscripta-mediaevalia.de
Findmittel: Maschinenschriftliches Findbuch um 1960 (37 Bll.) mit handschriftlichen Ergänzungen
Findmittel: www.marburger-repertorien.de
Findmittel: Handschriftliches Findbuch zu Slg. 3, Nr. 15 = Hr 15 (Hebräische Handschriften) von 19?? (4 Bll.) mit handschriftlichen Ergänzungen
0,75 m (ca. 550 Blätter aus Pergament und Papier unterschiedlichsten Formats)
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bestand 340 v. Dörnberg, H1, Nr. 1, 2 und 4
Korrespondierende Archivalien: Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel, 2° Ms poet. et roman. 30, Nr. 1-10
Korrespondierende Archivalien: Bestand 340 v. Boineburg, Nr. 4
Korrespondierende Archivalien: Bestand 5, Nr. 2388 (Jerusalemer Gelder 1737-1780)
Korrespondierende Archivalien: Bestand 40 d, Rubr. 16, Nr. 22
Korrespondierende Archivalien: Bestand 147 (Waldeckische Handschriftenreste)
Literatur: KLEIN, Klaus: ..., in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, Bd. 132, Heft 2, 2003, S. ??? - ???.
Literatur: STRIEDL, Hans (Hrsg.) / RÓTH, Ernst und TETZNER, Lothar (Bearb.): Hebräische Handschriften, Teil 2. Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland, in Einvernehmen mit der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft hrsg. von Wolfgang VOIGT, Bd. VI,2. Wiesbaden 1965. S. 216-226. [Berücksichtigt auch die hebräischen Handschriftenreste in den Beständen 5, 40 d und 147!]
Korrespondierende Archivalien: Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel, 2° Ms poet. et roman. 30, Nr. 1-10
Korrespondierende Archivalien: Bestand 340 v. Boineburg, Nr. 4
Korrespondierende Archivalien: Bestand 5, Nr. 2388 (Jerusalemer Gelder 1737-1780)
Korrespondierende Archivalien: Bestand 40 d, Rubr. 16, Nr. 22
Korrespondierende Archivalien: Bestand 147 (Waldeckische Handschriftenreste)
Literatur: KLEIN, Klaus: ..., in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, Bd. 132, Heft 2, 2003, S. ??? - ???.
Literatur: STRIEDL, Hans (Hrsg.) / RÓTH, Ernst und TETZNER, Lothar (Bearb.): Hebräische Handschriften, Teil 2. Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland, in Einvernehmen mit der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft hrsg. von Wolfgang VOIGT, Bd. VI,2. Wiesbaden 1965. S. 216-226. [Berücksichtigt auch die hebräischen Handschriftenreste in den Beständen 5, 40 d und 147!]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ