Henne Gudeln Sohn, Bürger zu Mainz, und seine Frau Else bestehen von Peter Sultz, Prior, und dem Konvent zu St. Jakob vor Mainz zu Erbe zwei aneinander gelegene Hofraiten auf dem Graben, gen. zu der Nachtigall, auf die Straße stoßend, wie vor Zeiten die eine Meister Heile Zimmermann, Bürger zu Mainz, und seine Frau, die andere Heinz Schetzel + von Algesheim für 2 1/2 Schillinge Heller und 2 Kappen Grundzins, fällig auf Johanni B., die Kappen auf Martini, besessen haben. Wegen dieser Hofraiten ist nur der Zinsmeister von St. Jakob, dem die Eigenschaft zusteht, zuständig, und kein anderes Gericht. Bei Veräußerung der Hofraiten hat der Konvent das Vorkaufsrecht binnen Monatsfrist nach geschehener Ansage. S.: Der Beständer. "Datum 1386 in vigilia Petri et Pauli apostolorum."
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Henne Gudeln Sohn, Bürger zu Mainz, und seine Frau Else bestehen von Peter Sultz, Prior, und dem Konvent zu St. Jakob vor Mainz zu Erbe zwei aneinander gelegene Hofraiten auf dem Graben, gen. zu der Nachtigall, auf die Straße stoßend, wie vor Zeiten die eine Meister Heile Zimmermann, Bürger zu Mainz, und seine Frau, die andere Heinz Schetzel + von Algesheim für 2 1/2 Schillinge Heller und 2 Kappen Grundzins, fällig auf Johanni B., die Kappen auf Martini, besessen haben. Wegen dieser Hofraiten ist nur der Zinsmeister von St. Jakob, dem die Eigenschaft zusteht, zuständig, und kein anderes Gericht. Bei Veräußerung der Hofraiten hat der Konvent das Vorkaufsrecht binnen Monatsfrist nach geschehener Ansage. S.: Der Beständer. "Datum 1386 in vigilia Petri et Pauli apostolorum."
U / 1386 Juni 28
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
28.06.1386
St. Jakob Mainz
Ausfertigung. Perg. Siegelumschrift beschädigt.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ