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Sektionssitzungen: Literatur und Sprachpflege, 1974
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Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1974
Enthält: Texte, Korrespondenz, Protokolle der Sitzungen am - 17.1.: Diskussion über das "Deutsche Lesebuch", hrsg. von Stephan Hermlin, u.a. Text von Stephan Hermlin "Antworten zum Deutschen Lesebuch" und Schreiben von Alexander Abusch mit Stellungnahme zur Diskussion der Sektion Literatur und Sprachpflege; Vorschläge für die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises (Gerhard Wolf und Kurt Batt); Eröffnung der Diskussionsrunde "Arbeit der Poesie"; Informationen zum Arbeitsbericht 1973, Plan 1974; Beiträge von Helmut Baierl, Stephan Hermlin, Wilhelm Girnus, Peter Hacks, Gert Hillesheim, Otto Gotsche, Benito Wogatzki, Wolfgang Kohlhaase, Ulrich Dietzel; beiliegend u.a. Schreiben von Alexander Abusch mit Kritik am "Deutschen Lesebuch", Text "Antworten zum Deutschen Lesebuch" von Stephan Hermlin und der Arbeitsplan 1974 - 26.2.: Diskussion zu den Thesen des neuen Akademie-Statuts, zur Wahl neuer Korrespondierender Mitglieder (Vorschläge für u.a. Daniil Granin, Tschingis Aitmatow, Laszlo Németh, Kazimiers Brandys, Jaroslaw Iwaszkiéwicz, Tadeusz Rózewicz, Mulk Raj Anand, Laco Novomeský, Zaharia Stancu, Eugen Jebeleanu, Ivo Andric, Miroslav Krleza, Josip Vidmar, Vladimir Pozner, Pierre Bertaux); Vorschläge für die Verleihung des Nationalpreises (Stephan Hermlin, Peter Hacks, Stefan Heym); Beiträge von Helmut Baierl, Alexander Abusch, Dieter Noll, Helmut Sakowski, Jurij Brezan, Wieland Herzfelde, Hermann Kant, Bruno Apitz, Wolfgang Kohlhaase, Gert Hillesheim, Heinz Schnabel - 14.3.: Vorbereitung der gemeinsamen Plenartagung mit der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften "Kunst und Jugend", Referat von Fritz Hippmann, anschließend Diskussion; Beiträge von Helmut Baierl, Franz Fühmann, Wilhelm Girnus, Wieland Herzfelde, Stephan Hermlin, Bruno Apitz, Wolfgang Kohlhaase, Benito Wogatzki, Günther Rücker - 5.4.: Diskussion zum neuen Akademie-Statut, u.a. zur Frage der weiteren Mitgliedschaft von Hans Koch; um die Wahl Ordentlicher Mitglieder (Vorschläge für u.a. Erik Neutsch, Christa Wolf, Günter Kunert, Stefan Heym, Volker Braun) und die Wahl Korrespondierender Mitglieder; Beiträge von Benito Wogatzki, Ulrich Dietzel, Peter Hacks, Wieland Herzfelde, Dieter Noll, Stephan Hermlin, Bernhard Seeger; - 4.6. (kein Protokoll): Gespräch über die Arbeit der Sektion Literatur und die Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Akademie der Wissenschaften - 20.6.: Diskussion zum Thema "Arbeit der Poesie", um die Reform der deutschen Rechtschreibung, Referat von Prof. Feudel; Beiträge von Peter Hacks, Günther Rücker, Otto Gotsche, Erik Neutsch, Hermann Kant, Dieter Noll, Alexander Abusch - 17.9.: Überlegungen für einen Brief an das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten mit Kritik an der kulturellen Auslandsarbeit; Vorbereitung der Plenartagung "Zur Funktion und Wirkung der Kunst bei der Entwicklung sozialistischer Persönlichkeiten durch Schule und Gesellschaft"; Diskussion um eine Stellungnahme von Dieter Noll zum gegenwärtigen Stand des Schulwesens in der DDR; Beiträge von Dieter Noll, Günther Rücker, Eduard Claudius, Hermann Kant, Christa Wolf, Wieland Herzfelde, Stephan Hermlin, Günther Rücker, Günther Deicke, Erik Neutsch, Alexander Abusch, Franz Fühmann, Ulrich Dietzel, Benito Wogatzki - 22.10. (kein Protokoll): Gespräch mit Artur Lundkvist und Marie Wiene - 18.12. (nur referierendes Protokoll): Vorbreitung der Plenartagung siehe 17.9.
Literatur und Sprachpflege / Sektion
4 Mappen, 496 Bl.; Microfilm/-fiche: Fiche 0899
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.