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Landgraf Ludwig [II., "der Friedfertige"] leiht denselben zu rechtem Mannlehen: den Anteil der von Röhrenfurth (Rorenfort) an dem Schloss Ludwigse...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1459 März 13
Ausfertigung Pergament (19,8 x 45,7 cm) mit anhängendem Siegel (gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff dinstag nach dem Sontage Judica
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Ludwig [II., "der Friedfertige"] leiht denselben zu rechtem Mannlehen: den Anteil der von Röhrenfurth (Rorenfort) an dem Schloss Ludwigseck (Ludewiges Ecke), den diese zuerst und dann Ritter Hermann von dem verstorbenen Landgrafen zu Lehen gehabt haben. Bestimmungen über das Öffnungsrecht wie Nr. 484
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "han wir Lantgraue Ludewig obg(enan)nt als der eldeste furste zcu Hessen uns(er) Inges(igel) an diessen brieff Thun henghen" Siegel (d = 42 mm) Bild: leicht schräg rechts gestellter Schild, der die Umschrift durchbricht, darin das gevierte landgräflich hessische Wappen (1 und 4: der hessische Löwe, wobei der Löwe in Feld 4 aufrechter steht als in Feld 1; 2: Ziegenhain; 3: Nidda), auf dem Schild der übergroße Spangenhelm mit hessischer Helmzier (Büffelhörner mit sieben Lindenzweigen pro Seite besteckt), aus dem Helm wachsende, schwungvoll gestaltete und das gesamte restliche Siegelfeld ausfüllende Helmzier, die oben in die Umschrift hineinreicht Umschrift: ludowici: dei: gr(ati)a: / lantgravii: hassie: […]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 867
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.