3. Neue Exportschau in Stuttgart
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451074/003
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
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Montag, 12. April 1948
REP : "Diaphon führt Sie heute in die 3. Exportschau" im Landesgewerbemuseum Stuttgart/Nennung der prominenten Gäste (1'10) (O-Ton) Hermann Veit, Wirtschaftsminister von Württemberg-Baden: Land will seine Exportfähigkeit unter Beweis stellen. Volk hat Willen zum Überleben nicht verloren. Schwäbischer und alemannischer Fleiß will Beitrag zu einem deutschen und euro- päischen Wirtschaftsleben leisten (1'23) (O-Ton, engl, danach dt Übersetzung) Charles M. LaFollette, Direktor der Militärregierung von Württemberg-Baden, zu einem einem Schuß, der sich versehentlich zu Beginn seiner Rede löste (0'38) (O-Ton, engl, dazwischen dt Übersetzung) Generalmajor George P. Hayes, Vertreter des Militärgouverneurs für die amerikanische Besatzungszone: Bedeutung der Ausstellung für Deutschland und für das Ausland. Deutsche Produktionsfähigkeit ist zu neuem Leben erwacht (0'38) REP: "Entschuldigen Sie die kleine Unterbrechung. Aber bald wird es Schallplatten geben mit 1 Meter Durchmesser, und die laufen dann 15 Minuten." (0'10) (O-Ton) Peter Hucke, Direktor von Daimler-Benz: Bekennt sich zum Motto der Ausstellung "Wenn wir leben wollen, müssen wir exportieren" (0'28) (0-Ton) Nagel, Kodak-Nagel AG: Hoffnung auf die Beseitigung der exporthemmenden Schwierigkeiten. Forderung nach freiem Handel mit dem Ausland (0'26) (O-Ton) Karl, Vertreter der Lederwarenindustrie: Qualitäts- standard soll die "verwöhntesten Ansprüche" des Auslands befriedigen. Forderung nach freiem Handel (0'22) REP: Werbung für einen Leuchter (0'12). "Das Neueste in Wort und Ton erleben Sie durch Diaphon. Die Diaphon-Ton-Bild-Serie läßt Sie teilnehmen am Zeitgeschehen." (1'10) (O-Ton) Hucke: Typ 170 V als Exportfahrzeug. Historische Schau über die Entwicklung des Autos unter Beteiligung von Daimler-Benz. Motto der Exportschau wird Daimler-Benz in die Tat umsetzen (1'15) (O-Ton) Nagel: Exportgeschäfte vereinfachen (0'46) (O-Ton) Karl: Bisher konnten Lederwaren nur in die Schweiz exportiert werden. Importverhalten anderer europäischer Länder. Quälitätsstandard (1'00)
0:10:50
Audio-Visuelle Medien
Hayes, George P.
Hucke, Peter
Karl, ?
Nagel, ?
Patzschke, Hans-Günter; Reporter
Diaphon-Bericht
Handel: Export
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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