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Landgraf Ludwig [I., der Friedsame] belehnt dieselben (Rorenfurt) mit dem Burgseß und Burglehen, in seiner Stadt Rotenburg (Rodenberg) in der Neus...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1423 April 17
Ausfertigung, Pergament (16,1 x 27,0 cm) mit anhängendem Siegel in Siegelwulst (gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Sabbato proximo ante dominicam Misericordia Domini
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Ludwig [I., der Friedsame] belehnt dieselben (Rorenfurt) mit dem Burgseß und Burglehen, in seiner Stadt Rotenburg (Rodenberg) in der Neustadt (nuwen Stad) gelegen, Wiesen Gärten, Äckern, Weingärten und Pfenniggülte, und mit dem Dorf Mündershausen (Munderßhusen) mit Wasser, Weide, Holz und Feld, wie es Wigand Lilienberg (Wygandt Lylginberg) selbst gehabt hat.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Hessischer Lehenbrieff den Gebrüdern Rckhard u(nd) Friedrich von Röhrenfurth (...) über den Burgsitz zu Rotenburg 1423"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Landgraf Ludwig Siegelankündigung: "han w(ir) uns(er) Ingese(igil) an diessen brieff tun hengken" Siegel: d = 35 mm, in einem lang gezogenen Sechspass das schrägrechts gestellte hessische Stammwappen mit Helmzier (zwei Büffelhörner mit sieben Lindenzweigen besteckt), unter dem Helm ragt die realistisch gestaltete Helmdecke hervor, Umschrift: s(igillum)* ludewici * lant * / gravii * hassie *
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 397
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.