(Joachim Ludolf von Veltheim, Landrat und Senior der weißen Linie)
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H 66, U Nr. 14 (Benutzungsort: Wernigerode)
H 66 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Erxleben II
Gutsarchiv Erxleben II >> 01. Familie von Alvensleben >> 01.01. Urkunden
1695 Apr. 10
Gutsarchiv Erxleben II
Höhe (cm): 19.3; Breite (cm): 27.8
Urkunden
Inhalt: Joachim Ludolf von Veltheim, Landrat im Herzogtum Magdeburg und Senior der weißen Linie derer von Veltheim belehnt für sich und seine Vettern Heinrich Adrian und Ulrich von Veltheim nach dem Tod von Heinrich Dolff den Friedrich Schultze, Krantz genannt, und dessen Erben mit zwei Viertel Land auf dem Feld zu Groß-Rottmersleben, welche er durch die Heirat mit seiner Frau Charlotte erworben und davor von Dres Schünenbrand aus Gersdorf und Hans Knape aus Neuhaldensleben besessen wurde, ferner drei Morgen Land ebenfalls auf dem Feld zu Groß-Rottmersleben, welche er von Hans Krusche zu Niederndodeleben erkauft und vormals Hartwig von Wierstorf als Erbzinsleben gehabt hat.
Datumszitat: "Dessen zu Urkund habe ich diesen Brief eigenhändig unterschrieben und das veltheimische Lehnsigel wissentlich daranhängen lassen, Alvensleben den 10ten April 1695."
Ort: Alvensleben
Beglaubigungen: Siegel; Unterschrift des Ausstellers
Siegelreste/-verluste: anh. an Ps. fehlt
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Format: Querformat
Datumszitat: "Dessen zu Urkund habe ich diesen Brief eigenhändig unterschrieben und das veltheimische Lehnsigel wissentlich daranhängen lassen, Alvensleben den 10ten April 1695."
Ort: Alvensleben
Beglaubigungen: Siegel; Unterschrift des Ausstellers
Siegelreste/-verluste: anh. an Ps. fehlt
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Format: Querformat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:24 MESZ