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Angelegenheiten der Obersten Blashütte vorm Mergenborn (Marienborn)
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 23. Bergwerke, Hütten und Hämmer >> 23.2. Spezialia (nach den Hütten alphabetisch geordnet)
1561, 1580, 1592
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik des Chön vorm Mergenborn wegen Gebrauchs seiner erbeigenen sechs Hüttentage auf der obersten Blashütte vorm Mergenborn (25.01.1561); Supplik der Massenbläser und Hammerschmiedehandwerker zu Siegen wegen der vom Amtmann zu Siegen gewährten Hüttentage des Chön vorm Mergenborn und Henrich Buch (10.12.1561); Supplik des Johann Noekther (?) und Hans Bierchen zu Siegen wegen des Streits zwischen den Massenbläsern und Hammerschmiedehandwerkern zu Siegen und Chön vorm Mergenborn und Henrich Buch betreffend die vom Amtmann zu Siegen gewährten Hüttentage (10.12.1561); Supplik des Johann Bottenbach vor dem Mergenborn wegen einer Klage des Jost Jung und Hans Setzen betreffend den Verkauf von Schmiedetagen (12.08.1591); Gesuch des Chuen Diltey und Hans Bottenbach vorm Mergenborn sowie des Bürgers Heinrich Buch zu Siegen um Überlassung von Bauholz für die Reparatur des Vorschöpsels an der obersten Blashütte (25.09.1580).
8 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.