Bitte des ehemaligen Gasthausmeisters Adolf zum Dahm um Erlass von 36 Talern
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4-100-1 Hubertus Hospital. Akten, 4-100-1-95.0000
4-100-1 Hubertus Hospital. Akten Hubertus Hospital. Akten
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1607-1609
Enthält: Transkription: Ernthafft, wolachtpare, wolgelarte und vorsichtige herrrn // burgemeister, scheffen und rhat dieser loblicher // stadt dußeldorff insonders großgünstige herrn // welcher gestaldt fw. gsth. und wolachtpar mich // ungevher vor dryen jahren zum gasthaußmeister // der hehigen armen erkhoren und ahngesetztt // deßen wisten dieselb sich in frischen andenckhen // ohne schwer noch zuentsinnen was ich nhun // solches mir anbevohlenes ampt dermaßen // ohne rhum zuschreiben bevorab in den bey // dieser meiner bedhienungh ein gefallenen // kriegs emporungen und eingerißenen // gefharlichen kranckheiten zwey jahr langh // deßwegen und darüber gegen mich wirdt // tadelen khonnen ich auch darneben wegenn // allerhandt nothwendigen vorgefallen bewen // und bestellungh derselben minition in ersten // jahr zu urdingen und darnach dhie an unser // kirchen uber reparation deßen durch den // windt deroselben zu gefugten schadens so ein // ehrbar rhat mit dem capittell tragen mußen // viele mihe gehapt, darzu ehe und zuvor // ich zum empfangk gehorts ampts gerhaten // meine baar pfennigen vorgestreckt auch // zu underhaltungh der armen allerlei // notturfft beyprengen mußen dahero // meine selbst nharungh hinden angesetzt und // waß bey mir ahn geldt im vorrhat gewesen // zu gehorten stücken nit ohne meinen mirck- // lichen schaden gargeschoßen geschweig (daß // mit großer leibsgefahr) deme ich bey den // ienigen kriegsleithen so auß der schantzen // zu weitteler mit dem roden buich beladen // alhie ins gasthauß gewiesen worden, uber // und ahn sein und denselben verpfengungh thun // müßen, diesem ampt nach gangen // ferners großmüthige herrn wirth ew. wolacht // und gst. noch in gueter gedechtnus unendt- // sinn dahin sein waß maißen ich etliche renthe // so den armen eine geraume zeit hero im // dunckelen außgestanden mit vielfaltiger // muhe und sennen ans licht beybracht remb [?] // lich wegen der von levingh [?] baren und der // von hall von welchen die armen nhunmehr // solcher renthen ruheligh genießen // weil es dhan in pilligh das mir vor solche vielfaltiglich gehapte muehe außgestande- // ne leibs gefahr von beigeprachte verdun- // kelte renthen ex oratia etwan ein großgünsti- // ge recompensa von ew. gst. erstattet werden // als glangt ahn dieselbe mein dhinstliche // pitt, dieselbe wollen onbeschwerdt obge- // schriebenes alles mit vleiß erwegen und // mir ex gratia die bey post peteren erhobe- // ne sechs und dreißigh taler in recompensam groß- // günstiglich nachlaißen und verehren, daßelbigh // geburth mir umb ew. wolacht. und gstr. jeder // zeith zubeschulden bin es auch also zu thuen // gantz willigh. // Daruber zuverleßige trostliche anwort pit- // tendlich. // ew. wolachbare und gestrenge // dienstwilliger // Adolff zum Daim
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ