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Reichskammergerichtsprozeß über die Erbstreitigkeiten zwischen Hilmar von Quernheim und Jasper von Quernheim um Haus Beck
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 6. Ulenburg >> 6.1. Ulenburg unter Hilmar von Quernheim
1570-1579
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Bericht des Dr. Ludolph Halverius über den Fall (teils lateinisch) mit farbigem Stammbaum der Quernheimer; Supplik der Äbtissin von Herford an den Kaiser; Schriftwechsel der beiden Quernheim mit ihren jeweiligen Rechtsvertretern (Halverius, Kilian Reinhardus u.a.); Zitationsmandat des Reichskammergerichts wegen Landfriedensbruch; Einsetzung einer Verhörkommission durch das Reichskammergericht; Prozeßartikel mit zahlreichen Repliken beider Parteien; chronologische Abrisse des Verfahrens (1570-1578); Protokollauszüge; Zeugenliste (Bl. 141); Kopien der Teilungsbriefe (wie in L 51 Nr. 38) und weiterer älterer Stücke; Einlassung des Herzogs von Jülich zum Fall (mit Genealogien Bl. 336v-338); Prozeßberichte
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.