Spur der Erinnerung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 R120105/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 Filmdokumente als Belegexemplar
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2009
Text:
Mehr als 10.000 Menschen haben im Oktober 2009 eine lila Farbspur gezogen: Von der ersten Mordfabrik in Deutschland von Grafeneck über 80 km durch Städte und Dörfer zum Ort der Schreibtischtäter, dem Innenministerium in Stuttgart. 200.000 kranke und behinderte Menschen wurden zwischen 1939 und 1945 ermordet - mehr als 10.600 allein in Grafeneck.
Der Film dokumentiert ein ungwöhnliches Zeichen der Erinnerung - eine Bürgeraktion, die zeigt, wie einfach es sein kann, alle Menschen mitzunehmen hinaus in die Welt, sie nicht auszusondern, sondern selbstbewusst und gemeinsam Zivilcourage zu demonstrieren - Leben inklusive, wie es die UNO in ihrer Menschenrechtskonvention proklamiert. Ein einzigartiges Dokument zur Zeitgeschichte, berührend und Mut machend.
Regie: Hermann Abmayr, Roberto Sanchez
Produzent: Jürgen Killenberger
Kamera: Sebastian Georgi, Martin Steck, Julia Preuschel, Vaclav Reischl, Harald Weiss
Schnitt: Mark Heizmann, Sascha Bufe
Ton: Jakub Halkiewicz
Eine Produktion der BildManufaktur GmbH im Auftrag der AnStifter.
Mehr als 10.000 Menschen haben im Oktober 2009 eine lila Farbspur gezogen: Von der ersten Mordfabrik in Deutschland von Grafeneck über 80 km durch Städte und Dörfer zum Ort der Schreibtischtäter, dem Innenministerium in Stuttgart. 200.000 kranke und behinderte Menschen wurden zwischen 1939 und 1945 ermordet - mehr als 10.600 allein in Grafeneck.
Der Film dokumentiert ein ungwöhnliches Zeichen der Erinnerung - eine Bürgeraktion, die zeigt, wie einfach es sein kann, alle Menschen mitzunehmen hinaus in die Welt, sie nicht auszusondern, sondern selbstbewusst und gemeinsam Zivilcourage zu demonstrieren - Leben inklusive, wie es die UNO in ihrer Menschenrechtskonvention proklamiert. Ein einzigartiges Dokument zur Zeitgeschichte, berührend und Mut machend.
Regie: Hermann Abmayr, Roberto Sanchez
Produzent: Jürgen Killenberger
Kamera: Sebastian Georgi, Martin Steck, Julia Preuschel, Vaclav Reischl, Harald Weiss
Schnitt: Mark Heizmann, Sascha Bufe
Ton: Jakub Halkiewicz
Eine Produktion der BildManufaktur GmbH im Auftrag der AnStifter.
0'30
Audio-Visuelle Medien
Abmayr, Hermann
Brückmann, Reiner
Entenmann, Hedwig
Habich, Harald
Hausch, Thorsten
Klobinger, Raph
Montini, Daniel
Theiß, Sylvia
Weinmann, Klaus
Weniger, Laura
Weniger, Mona
Aichtal ES
Filderstadt ES
Grafeneck : Dapfen, Gomadingen RT; Pflegeanstalt
Euthanasie
Nationalsozialismus: Euthanasie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:33 MEZ